MapSwipe: Karten anschauen und Menschen helfen, vom Sofa aus per App

artikel_mapswipeEs gibt zwar für alles eine App, die wenigsten sind jedoch dafür da, Dritten zu helfen. MapSwipe ist eine solche App, der Nutzer kann bequem vom Sofa aus dazu beitragen, dass Helfer in bestimmten Gebieten auf besseres Kartenmaterial zurückgreifen können. MapSwipe ist Teil des „Missing Maps“-Projekts und kann via Android und iOS genutzt werden. Es geht darum, Karten zu verifizieren. Man bekommt einen Kartenausschnitt angezeigt, der in Quadrate eingeteilt ist. Außerdem bekommt man eine Beschreibung, was man auf der Karte sehen soll. Die Aufgabenstellung kann unterschiedlich ausfallen, mal hält man Ausschau nach Straßen, dann soll man Hütten erkennen.

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Erkennt man in einem Abschnitt ein „Zielobjekt“, tippt man das Quadrat einfach an. Ist man sich nicht ganz sicher, tippt man doppelt. Und ist der Kartenausschnitt nicht erkennbar, tippt man einfach drei Mal. Die Bearbeitung einer „Aufgabe“ dauert nicht lange. Dank Gamification-Ansatz steigt man nach Bearbeitung auch im Level. Das sollte bei einer solchen App aber wahrlich nicht im Vordergrund stehen.

Das Ziel der App ist es, Menschen zu helfen, solche Ziele sind grundsätzlich immer gut. Hier kann man helfen, das kostet nur ein paar Minuten Zeit und ist auch gar nicht so langweilig, wie man vielleicht glauben mag. Immerhin lernt man so auch Gegenden kennen, von denen man sich normal keine Karte angeschaut hätte. Die App funktioniert ordentlich, auch wenn sie noch ein paar kleinere Fehler hat.

Schöne App, da man die zu bewertenden Karten auch offline bewerten kann (vorheriger Download natürlich vorausgesetzt), vielleicht auch ganz cool für die nächste Reise. Immer nur spielen ist ja auch doof. 😉

Mapswipe
Mapswipe
Entwickler: Whitespell, LLC
Preis: Kostenlos
  • Mapswipe Screenshot
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  • Mapswipe Screenshot
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MapSwipe
MapSwipe
Entwickler: Missing Maps
Preis: Kostenlos
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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Sorry, aber leider ein völlig unkritischer Post. Arbeitsleistung mal wieder für 0 Euro? Menschen helfen? So naiv kann man doch gar nicht sein. Den Kakao, durch den man gezogen wird, sollte man nicht auch noch trinken.

  2. Gebe Rudi da zu 100% recht!

  3. Wobei Missing Maps (die Schirmherrschaft von MapSwipe) wirklich vom Roten Kreuz und dem Amerikanischen Roten Kreuz gegründet wurde …(http://www.missingmaps.org)

  4. Maßgeblicher Motor hinter dem Projekt ist die Organisation „Medecins sans Frontieres“, bei uns „Ärzte ohne Grenzen“, was auch sehr klar aus der MapSwipe-Seite hervorgeht.

    http://mapswipe.org/faq.html

    Info dazu bei MSF selbst:

    http://www.msf.org.uk/article/msf-launches-app-for-public-to-help-deliver-medical-care-to-most-vulnerable

    Das Ganze ist übrigens auch Open Source.
    http://wiki.openstreetmap.org/wiki/MapSwipe

    Das Projekt dient sehr konkret und transparent humanitären Zwecken.

    (Man kann sich natürlich in der Pose des vermeintlich ach so kritischen Geistes gefallen, sollte dann aber auch versuchen den eigenen Ansprüchen zu genügen und wenigstens im Ansatz recherchieren und nicht nur spekulieren.)

  5. Sorry, aber leider völlig unsachlicher Kommentar. Erstmal motzen (auch für 0 Euro), und dann wech?

    Guck auf die Website, da ist die Lizenz und die Hintergründe angegeben. Die Daten sind OpenSource. Musst ja nicht mitmachen.

  6. Schröppke says:

    @Rudi
    Trollkommentar, der flacher nicht sein könnte.

  7. Hinsichtlich der vorausgegangenen Diskussion: Da sind die Verbesserungsfunktionen innerhalb von Google-Maps deutlich kritischer zu sehen. Als kommerzieller Anbieter sollte Engagement auch entlohnt werden, oder der Anbieter kümmert sich selbst darum.

    Hinsichtlich des Ansatzes „Helfen durch gute Karten“ möchte ich noch auf das „Humanitarian OpenStreetMap Team“ verweisen, das dahingehend gute Arbeit leistet und wo Unterstützung für jedermann ebenfalls möglich ist (wie bei Openstreetmap ja sowieso, und das sogar für die Karten vor der eigenen Haustür)

  8. Schade, dass der humanitäre Hintergrund des Projektes im Artikel nicht ausreichend beschrieben wurde. Dann hätte man sich die Trolldiskussion sparen können.

    Allerdings wundert mich, dass so eine Aufgabe heutzutage nicht effektiver durch eine selbstlernende KI gelöst wird.

  9. Ehrlich gesagt — die App ist ziemlich schlecht.

    Ich habe grad mal eine gute halbe Stunde gemappt. Ich bekomme dauernd immer wieder den immer gleichen Kartenausschnitt vorgelegt, die App nervt mit penetranten sehr amerikanischen Begeisterungs-Einblendungen, und das mappen entlang eines horizontalen Streifens ist sehr schnell sehr langweilig. Man bekommt auch überhaupt keinen Bezug, wo man da gerade rum-mappt, weil keinerlei Ortsnamen eingeblendet sind — irgendwo in Westafrika halt. Und wenn man zwischendurch einmal kurz „fertig“ vermeldet, werden sofort alle heruntergeladenen Kartendaten gelöscht. Warum?

    Was und warum man da gerade tut, ist auch relativ unklar, man bekommt immer nur vermeldet, dass man was für die Welt getan hätte und ein toller Kerl sei.

    Ich meine, mir ist schon klar, dass das kein lustiges Pokemon ist, aber die App ist dermaßen lieblos hingerotzt, dass sie meine Begeisterung zu helfen binnen 30 Minuten komplett weggedampft hat.

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