Sein damaliges „Patent“ bekam den Namen „electronic reading device“ (ERD) verpasst, also ein elektronisches Gerät zum Lesen. Warum ich Patent in Gänsefüsschen setze? Nun, weil der gute Mann leider die damals angefallenen Patentgebühren einfach nicht bezahlen konnte und sein Antrag demnach als ungültig zu betrachten gilt.
Er wirft Apple vor, quasi im Müll nach seinen entsorgten Skizzen gesucht und diese eben als Layout für das später veröffentlichte iPhone verwendet zu haben. 10 Mrd. $ möchte er nun haben und nicht nur das. Denn an den folgenden Einkünften des Unternehmens möchte er gern eine Gewinnbeteiligung von 1,5 % per Gericht erwirken. Kann man belächeln, allerdings darf man auch nicht vergessen, dass die USA nicht nur für seriöse Urteilsfindungen bekannt sind… Warum Ross gerade jetzt – 9 Jahre nach Erscheinen der ersten iPhone-Generation – auf die Idee kommt, Apple zu verklagen, obwohl es dafür ja bereits reichlich Zeit gegeben hätte, kann spekuliert werden. Sollte das Gericht nun doch noch für ihn entscheiden, dann dürfte er ein gemachter Mann sein. Ob man ihn dann als Erfinder wirklich wieder ernst nimmt? Denn auch das habe ihm Apple kaputt gemacht, beklagt er.