macOS: Meeter will schnellen Zugriff auf Meetings erlauben

Freunde, ganz ehrlich: Ich bin froh in einer Welt ohne viele Termine oder gar Meetings zu leben. Seit der Corona-Geschichte kommen alle ums Eck und wollen mit Zoom und anderen Dingern einem die Zeit stehlen. Meetings! Horror – und ich bemitleide jeden, der so etwas im normalen Ablauf seines Berufslebens hat. Die meisten Inhalte dieser Meetings (die ich kenne) passen nämlich in eine E-Mail, des Weiteren muss ich aktiv zuhören und nicht an etwas anderem arbeiten. Schlimm.

Nun aber zum Thema. Drei deutsche Studenten haben Meeter für macOS gebaut. Derzeit noch kostenlose App (wird später zu kaufen sein), die den schnellen Zugriff auf Meetings und Kontakte aus der Menüleiste eures Systems erlaubt. Derzeit werden Zoom, Hangouts, Webex, MS Teams und Google Meet unterstützt. Meeter sammelt laut der Macher keine Benutzerdaten oder Nutzungsmetriken. Verknüpft werden müssen Kontakte und Kalender, damit Meeter weiß, wann etwas mit wem läuft.

?Meeter für Zoom, Teams & Co.
?Meeter für Zoom, Teams & Co.
Entwickler: Patrice Becker
Preis: Kostenlos+

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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22 Kommentare

  1. matze276 says:

    Hat das jemand zum Laufen bekommen?
    Ich habe heute einen Kalendereintrag mit einem Zoom-Link, aber er wird nicht in der App angezeigt?

    • Leonhard says:

      Hi Matze, wir sind noch ein relativ neues App und arbeiten dran alle Platformen und Zoom links zu unterstützen. Es kann sein dass dein Link irgendetwas drinnen hatte was dazu geführt hat dass unser app es nicht erkannt hat. Schreib mich doch gerne mit details über den link an (leonhard.soenke@gmail.com) und ich fixe es für dich 🙂

  2. „Freunde, ganz ehrlich: Ich bin froh in einer Welt ohne viele Termine oder gar Meetings zu leben. Seit der Corona-Geschichte kommen alle ums Eck und wollen mit Zoom und anderen Dingern einem die Zeit stehlen. Meetings! Horror – und ich bemitleide jeden, der so etwas im normalen Ablauf seines Berufslebens hat. Die meisten Inhalte dieser Meetings (die ich kenne) passen nämlich in eine E-Mail, des Weiteren muss ich aktiv zuhören und nicht an etwas anderem arbeiten. Schlimm.“

    Amen Caschy!

    • Oh ihr Glücklichen, die mit Menschen arbeiten können, die über eine Email ihre Aufgabe erfassen können, diese dann bearbeiten und aussagekräftiges Feedback geben können, dabei auch noch wissen, was die Führungskraft und Kollegen brauchen und das ganze dann noch erfolgreich wie angedacht abschließen.

      Wo findet man solche Mitarbeiter?

  3. Kann dem Statement nur zustimmen. In jeder Firma kommen sie jetzt wieder, die Controller und Erbsenzähler, um nach Wochen des Abtauchens ihre überflüssige Daseinsberechtigung zu dokumentieren. F***t euch und zurück in eure Löcher!

  4. Ole Wels says:

    Ich kann eure Ansicht dazu gut verstehen, teilweise wird hier gerade alles in ein Video-Meeting verlagert, was vorher maximal ein Zuruf auf dem Gang war.
    Aber andererseits fallen auch viele wichtige persönliche Gespräche aktuell weg, weil die Leute nicht mehr im Großraumbüro hocken. Viele kurze Absprachen, Team-Besprechungen, etc. sind halt auch nicht gänzlich unwichtig und verzichtbar. Aus eigener Erfahrung kann ich zudem auch sagen, dass ein Telefonat oder eine E-Mail sicher viele Probleme klären können, das ganze aber eben schnell an die Grenzen kommt, wenn man noch etwas zeigen will/muss.

    Mit anderen Worten: Verteiltes Arbeiten erfordert eben oft mehr als nur schriftlichen Abgleich zwischen den Beteiligten. Außerdem ist es in Zeiten der Distanz doch oft auch ganz nett, den anderen auch zu sehen.

    Zum Tool: Ich kann das selbst jetzt nicht so ganz nachvollziehen, weil solche Termine meist eben nicht auf zig Tools verteilt werden, sondern nur eine Lösung verwendet wird und die Leute dann eh schon den Kalender mit den entsprechenden Links offen haben. Aber die Entwickler haben ja sicher irgendeine Zielgruppe im Blick gehabt 😉

  5. „Freunde, ganz ehrlich: Ich bin froh in einer Welt ohne viele Termine oder gar Meetings zu leben. Seit der Corona-Geschichte kommen alle ums Eck und wollen mit Zoom und anderen Dingern einem die Zeit stehlen. Meetings! Horror – und ich bemitleide jeden, der so etwas im normalen Ablauf seines Berufslebens hat. Die meisten Inhalte dieser Meetings (die ich kenne) passen nämlich in eine E-Mail, des Weiteren muss ich aktiv zuhören und nicht an etwas anderem arbeiten. Schlimm.“

    Dem kann ich nicht ganz zustimmen. In meinen fast 20 Jahren Berufsleben kann ich ganz klar sagen, dass die Arbeit in verteilten Teams dank dieser Tools immer wesentlich effizienter lief als in den Teams, die sich ggf. per Arbeitgeberzwang von Mo – Fr im gleichen Gebäude oder sogar Büro aufhalten mussten.

    In Bezug auf E-Mail bin ich dankbar für jedes Online Meeting, das mich schnell und einfach Rückfragen klären sowie Entscheidungen treffen lässt und dabei die grassierende E-Mail Flut minimiert. Meist enden vor allem die vermeintlichen kleinen Themen per E-Mail in ellenlangen, kaum lesbaren E-Mail Threads mit unnötig großen Verteilern, damit….. am Ende irgendjemand fragt ob man dazu nicht doch lieber eben telefonieren / WebExen / Zoomen / Skypen sollte. Meist ist es dann in wenigen Minuten vom Tisch.

    Die Aussage von Dirk bzgl. der Controller und Erbsenzähler verstehe ich nicht. Ist wahrscheinlich einer sehr persönlichen negativen Erfahrung geschuldet.

    @Matze276: Bei mir war der Trick Meeter nach der Einrichtung einmal zu beenden und neu zu starten. Danach wurden alle Meetings (in meinem Fall WebEx und Zoom) angezeigt.

  6. „Meeter kann nicht installiert werden, da macOS Version 10.15 oder neuer benötigt wird.“

    Schade klang ganz nett, aber deswegen verlasse ich 10.14 nicht, denn mit 10.15 kämpfe ich vermutlich mit ganz anderen Dingen als meine Meetings im Griff zu haben… 😉

    • Leonhard says:

      Hi cxli, leider funktioniert das App nur auf macOS 10.15+ weil wir eine bestimmt technologie dafür verwenden (SwiftUI). Wenn es anders ginge hätten wir es auch mit einer tieferen Version kompatibel gemacht. Schade, aber hoffentlich kannst du es bald benutzen 🙂

  7. Keine Lust hier über Videokonferenzen zu diskutieren. Zurück zum Programm:

    Meeter bekomme ich nicht zum Laufen. Nach Installation wollte es den Zugriff auf den MacOS-Kalender und die MacOS-Mail, die ich beide nicht nutze. Ich nutze Gmail und Google Kalender (privat), Zoom, Teams, Outlook (dienstlich) – da fragte Meeter aber nicht nach und forderte keinen Zugriff drauf an. Leider finde ich auch nirgends eine Möglichkeit, das Programm zu konfigurieren und die anderen Programme einzubinden. Das Statuszeilen-Symbol hat kein Kontextmenü und bietet nur die Möglichkeit, „Add Contacts“ und „Quit Meeter“.

    Mein Fazit:
    Usability unterirdisch, nicht selbsterklärend, keine deutsche Benutzeroberfläche, komplizierte bzw. unmögliche Konfiguration. Statt Hilfe bekommt man mit dem Tool nur zusätzliche Fragen auf den Tisch.
    Testergebnis: Durchgefallen.

    • Bei mir half es Meeter einmal zu beenden und dann funktionierte alles.

      • Ich habe es schon Zigmale neu gestartet. Wo kannst Du es denn konfigurieren für andere Programme und Kalender?

        • Das lief quasi automatisch. Nach erstem Start kam ein Hinweisbildschirm und die App hat nach der Freigabe für Kontakte und Kalender gefragt. Das habe ich bestätigt. Weil dann nichts zu sehen war neu gestartet und meine Meetings waren da. Ggf. mal manuell den Zugriff auf Kontakte und Kalender in den Sicherheitseinstellungen geben?

    • Hey Matze, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich bin Patrice und habe die App mit Leonhard programmiert. Die Google Calendar App können wir nicht „anzapfen“, für Google Calendar musst du den Account einfach in der default Calendar App hinzufügen (Kalender -> Account hinzufügen -> Google). Du kannst weiterhin deinen Google Kalender nutzen und musst den Apple Calendar nie öffnen, nur eben den Account dort hinzufügen damit unsere App darauf zugreifen kann.
      Bitte bedenke, dass wir zwei Studenten sind, die die App in wenigen Tagen gebaut haben und nur etwas Feedback bekommen wollten. Die App ist ausserdem komplett kostenlos, wir wollen erst etwas qualitativ hochwertiges bauen, bevor sie Geld kostet.
      Wir fügen derzeit viele gewünschte Funktionen hinzu und die App wird derzeit mehr „usable“.

  8. Habe die gleichen Probleme wie die vorredner: Meetings werden nur aus Mac Apps angezeigt. Damit ist das tool für mich praxisfern, ich nutze Outlook und Google Calendar.

    • Das habe ich Missverstanden. Ja, Meeter scheint nur Einträge aus dem macOS Kalender und der Kontakte App zu ziehen. Drittanbieter Apps werden wohl nicht ausgelesen.

      • Hey Uli und PDC, Patrice hier. Ich habe die App mit Leonhard programmiert.
        Ihr könnt einfach in der Standard Apple Kalender App den gewünschten Drittanbieter Account hinzufügen (Microsoft, Google etc) und die Meetings werden angezeigt. Ihr müsst Apple’s App dafür nicht benutzten, nur verbinden.

        • Hi Patrice, vielen Dank für die aktive Rückmeldung hier in der Diskussion. Bei mir funktionierte es deshalb auch direkt, da ich den Apple Kalender benutze um diverse Kalendersysteme zu konsolidieren. Ich wollte in Richtung Uli eben nur bestätigen, dass es keine Option gibt dezidiert einen Office Account oder G-Suite Account etc.. einzubinden. Wenn ich mal direkt Feedback geben kann, schön wäre es, wenn bereits verstrichene Meetings ausgeblendet werden oder wenigstens nach oben weg scrollen. Wenn ich jetzt auf Meeter klicke, dann werden mir Meetings von heute früh immer noch als „Upcoming“ angezeigt. Danke.

          • Leonhard says:

            Hey PDC, danke fürs Feedback und die netten Worte. Wir werden deine suggestion sofort einbauen. Das update mit nur zukünftigen Events sollte in ein paar Stunden im App Store sein (wir müssen warten bis Apple das Update reviewed)

  9. Zum ersten Absatz; Mail statt Meeting:

    Arbeite in der IT, davor im IT-Vertrieb. Jeweils ca 5 Jahre. Verschiedene Unternehmen. Vertrete absolut die Meinung, dass (zumindest die allermeisten) Meetings kontraproduktiv sind, da oft drumherum gefaselt wird über etwas, dass sowieso schon klar ist weil etwa Mails dazu rumgingen. Aber es muss nochmal offiziell in der Runde verlautbart werden oder unnötigerweise Dinge Revue passieren lassen – wozu?! Bla bla bla: Unterbrecht meinen Workflow und stellt meinem ohnehin angeschlagenen Zeitmanagement noch ein Bein – Danke! Digitale Meetings oder Videokonferenzen sind nervig. Meist logge ich mich obligatorischerweise ein, kümmere mich weiter um die Kernarbeit und reagiere spätestens nachdem ich das dritte mal gerufen werde gerade noch rechtzeitig auf Fragen in meine Richtung. Wenn wer was will bitte IMMER schriftlich, so wird es meinem Pace entsprechend bearbeitet und es WIRD bearbeitet, aber sicher viel später wenn es vorab noch unnötige Schwafel-Meetings dazu geben sollte, in welchen SOWIESO KEINE ENTSCHEIDUNGEN getroffen werden…

    Prinzipiell gilt: RSVP = NO! und selbst Anrufe werden aus Prinzip gemutet (oder weggedrückt wenn ich ausdrücken will: probier es bloß nicht gleich wieder!) um den Focus auf die gute alte ehrliche ‚echte‘ Arbeit nicht zu verlieren… Denn seien wir mal ehrlich, beim Meeting bzw. dem Telefonat heißt es doch nahezu immer abschließend „schick mir das nochmal per Mail“ denn „Papier – im digitalen Sinne – ist geduldig“ vor allem wenn man keinen Bock mehr hat sich zu verheizen in dem man flexibel, dynamisch und agil ist. Wenn mich Corona eins gelehrt hat, dann: ENTSCHLEUNIGEN!

  10. Sorry, aber wer sich über sinnlose Meetings (ob online oder offline) beschwert sollte sich vielleicht mal an die eigene Nase fassen. Es liegt immer auch noch an einem selbst ein Meeting in die richtige Richtung zu lenken oder frühzeitig abzubrechen, wenn man nichts mehr zu besprechen hat.

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