macOS: Inhaltscaching hilft bei mehreren Apple-Geräten im Haus, spart Zeit und Bandbreite

Ein vielleicht für euch nützlicher Tipp kommt via Twitter von Cabel Sasser. Er ist der Co-Founder von Panic, der Firma, die für die Apps Transmit oder auch Coda steht. Er weist darauf hin, dass eine frühere Mac-Server-Funktion mittlerweile auf dem Desktop angekommen ist: Inhaltscaching. Habt ihr einen Mac, der für gewöhnlich aktiv ist, dann kann man diesen praktischerweise für das Inhaltscaching nutzen. Die Funktion wird in der Systemsteuerung unter Freigaben aktiviert.

Aktiviert man das Inhaltscaching, dann werden Softwareupdates, Apps und andere iCloud-Inhalte auf diesem Rechner zwischengespeichert und anderen im Netzwerk befindlichen Geräten zugänglich gemacht.

Spart also nicht nur Zeit, sondern auch Bandbreite – denn die Inhalte werden für andere Geräte nicht einzeln aus dem Netz geladen, sondern vom Mac mit aktiviertem Inhaltscaching. Apple-Geräte mit iOS 7 (oder neuer) und OS X 10.8.2 (oder neuer) kontaktieren einen in der Nähe befindlichen Inhaltscache automatisch ohne jegliche Konfiguration.

Funktionsweise: Wenn beispielsweise ein erster Client in deinem Netzwerk ein macOS-Update lädt, hält der Inhaltscache eine Kopie dieses Updates vor. Wenn ein zweiter Client im Netzwerk die Verbindung zum App Store herstellt, um dieses Update zu laden, muss das Update nicht erneut aus dem App Store abgerufen werden, sondern kann direkt vom Inhaltscache auf den Client kopiert werden.

Wie viel Speicher auf dem Haupt-Rechner zur Verfügung steht, kann in den Optionen festgelegt werden. Apple hat eine Hilfe-Seite zum Thema, falls sich da noch jemand einlesen möchte. Tipp am Rande: Fortgeschrittene Nutzer und Administratoren können via Options-Taste + Klick auf die Optionen die erweiterten Optionen aufrufen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Ein Kommentar

  1. Kleiner Tipp am Rande, das geht mit Windows 10 ebenfalls… übrigens schon seit der ersten Version 10240 aus dem Jahr 2015!

    Einfach unten im Suchfeld „Übermittlungsoptimierung“ eintippen, oder bei den Updates auf „Erweitert“ gehen. 🙂

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