Im Rahmen des Starts von macOS Big Sur wurden die Server regelrecht überrannt. Dies sorgte nicht nur Probleme beim Download von Apples neuem Betriebssystem, auch einige Apps konnten nicht starten. Apple wurde in einigen Diskussionen (u. a. bei Reddit, HackerNews) vorgeworfen, man würde Apps des Nutzers dauerhaft überprüfen und somit sehen können, wann welcher Nutzer etwas nutzt. Ein entsprechender Support-Beitrag des Unternehmens soll nun Licht ins Dunkel bringen, er zeigt aber auch, dass es im nächsten Jahr Änderungen geben wird. So führe der Gatekeeper Online-Prüfungen durch, um zu überprüfen, ob eine Anwendung bekannte Malware enthält und ob das Signaturzertifikat des Entwicklers widerrufen wurde.
Man habe niemals Daten aus diesen Überprüfungen mit Informationen über Apple-Benutzer oder deren Geräte kombiniert. Man verwende Daten aus diesen Überprüfungen nicht, um zu erfahren, was einzelne Benutzer auf ihren Geräten starten oder ausführen. Um die Privatsphäre weiter zu schützen, habe man auch Protokollierung von IP-Adressen, die mit Zertifikatsüberprüfungen der Entwickler-ID verbunden sind, eingestellt, und man wolle sicherstellen, dass alle gesammelten IP-Adressen aus den Protokollen entfernt werden.
Was im Laufe des nächsten Jahres noch passieren soll? Es soll ein neues Protokoll geben, mit dem Zertifikate zurückgezogen werden können – jenes soll auch gegen Server-Ausfälle geschützt sein. Ebenfalls will man Nutzern die Möglichkeit geben, sich gegen diese Maßnahmen zu entscheiden, man bekommt also irgendwo einen Schalter, den man umlegen kann, um sich gegen Zertifikatsprüfungen zu entscheiden.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
