Luca-App: Großes Update mit neuen Funktionen angekündigt

Häufig genutzt, oft kritisiert und eher negativ aufgefallen. Es ist für viele unverständlich, warum die luca-App so häufig Anwendung findet. Genauer hinschauen dürfte man da auch im Herbst, denn die Macher der luca-App haben ein umfassendes Update angekündigt. Die neue Version wird auf den Namen „luca+“ hören.

Zuerst einmal werde die App ein Design-Update erfahren. Dies soll die relevanten Funktionen in den Fokus rücken, den Check-in und den Zugriff auf relevante Dokumente erleichtern.

Betreiber bekommen eine eigene App, die das vorhandene „luca Locations Managementtool“ um eine mobile Komponente erweitert. Die wichtigsten Funktionen sind zukünftig direkt auf dem Smartphone verfügbar und das Check-in der Gäste sei dadurch intuitiver, schneller und einfacher. Es wird möglich sein, direkt beim Check-in den 3G/2G Status zu überprüfen, als auch einen Überblick der Tischaufteilung zu erhalten.

Ferner lassen sich ganze Tische auschecken. Anfragen von Gesundheitsämtern können so auch direkt vom Smartphone beantwortet werden. Das System könne auch Orte mit möglichem erhöhten Infektionsgeschehen (zwei oder mehr mögliche Infektionsfälle an einem Ort) automatisch erkennen und Nutzer entsprechend informieren.

Der bekannte Systemhinweis, der Nutzer über einen Datenzugriff informiert, solle bestehen bleiben. Neu integriert werden zwei unterschiedliche Risikohinweise, die von Gesundheitsämtern ausgelöst werden können. So können Nutzer eine bessere Einschätzung im Hinblick auf das mögliche Infektionsrisiko erhalten und Gesundheitsämter entscheiden selbst, ob sie Bürger informieren, warnen oder mit ihnen in Kontakt treten. Mit den Hinweisen können die Gesundheitsämter ebenfalls individuelle, je nach Situation abhängige Handlungsempfehlungen über die luca-App geben. So kann ein Gesundheitsamt einen Restaurant-Besuch anders bewerten als ein Open-Air-Festival.

Die neue Version luca+ wird aktuell noch mit ausgewählten Gesundheitsämtern, Betreibern und Nutzern final getestet. Im Laufe des Septembers wird sie dann Schritt für Schritt allen zur Verfügung gestellt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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56 Kommentare

  1. Ich glaub, wir brauchen einen Vergleich über Corona-Warn, CovPass und Luca.
    Ich habe den Nutzen der Luca-App auch nicht verstanden und habe nun nur die ersten beiden, obwohl eigentlich die Corona-Warn reichen würde.

    • … eigentlich die Corona-Warn reichen würde, da sie die Impfzertifikate meiner Familie hat, die lokale Inzidenz zeigt und auch noch die eigentliche Warnfunktion erfüllt.
      Warum man als Benutzer drei Apps braucht, ist mir nicht ersichtlich.

      • Bei luca geht/ging es primär um Kontaktnachverfolgung (einchecken/ausschecken in Lokale etc.; Übermittlung der Daten ans Gesundheitsamt, etc.)
        Da waren die quasi am Anang mit dabei und dann hatten es viele und dadurch dann halt schnell auch weit verbreitet.
        Die Check-In-Funktion bei Corona-Warn kam erst später..
        Und der primäre Nutzen von CovPass ist ja ein EU-weites digitales Impfzertifikat zu haben (die anderen gelten nur in DE, oder?).

        • Am besten gar keine App und lieber analog bleiben. Das ist das einzige was hilft gegen einen Überwachungsstaat. 😀

      • CovPass brauchst Du nicht, wenn Du die Impfzertifikate in der Warn-App hast.
        Luca „brauchst“ Du nur, wenn Du oft irgendwo bist, wo man sich nur mit Luca einchecken kann. Das liegt ja am Betreiber des Restaurants, des Kinos, …
        Aber wenn Du Luca nicht nutzen willst, gibt es eigentlich auch immer die Möglichkeit, Dich auf einem Papierzettel einzuchecken.
        Fazit: Warn-App reicht völlig aus.

        • Die Warn-App hat auch eine Check-In-Funktion, die aber bei mir noch nie funktioniert hat.

          CovPass habe Ich installiert, nachdem ich in diesem Blog gelesen habe, dass die App länderspezifische Informationen bietet. Ich habe diese aber nicht gefunden.

        • Liegt nicht nur am Betreiber. Hier in der Stadt wird auch überall Luca verwendet. Auf meine Nachfrage bei den Wirten wieso: Gesundheitsamt/Landratsamt hat beschlossen das einzusetzen. Würde man einen Checkin auf CWA-Basis anbieten müsste man trotzdem die Kontaktdaten noch anders erfassen.

          • Ich lehne es komplett ab den Betreibern der Luca App meine Daten zur Verfügung zu stellen. Die RKI App reicht allemal und funktioniert. Conrad bietet z.B. nur diese Mögloichkeit an im Ladengeschäft einzukaufen. Das wars dann mit Conrad. Wo ist das Problem beide App`s anzubieten?

      • Die brauchst Du, weil Michael Schmidt aka Smudo als bekanntestes Mitglied der „Fantastischen Vier“ sehr erfolgreich in der Politik lobbyiert und im TV keine Talkshow ausgelassen hat, um daraus eine Dauerwerbesendung für die Luca App zu machen. „Zufällig“ sind er und seine Bandkollegen auch Gesellschafter der Firma, die das Luca-System betreibt.

        • Ja, er hat sich getraut der Veranstaltungsbranche eine Option anzubieten. Mit Luca waren sie fertig, als andere noch in der Konzept Phase waren.

          • Man kann es allerdings auch so sehen, dass er seinen Bekanntheitsgrad dazu genutzt hat, sich die Taschen voll zu stopfen, indem er der Politik eine zweifelhafte, mit der heißen Nadel gestrickte App angedreht hat, für ein deutlich achtstelliger Betrag an Steuergeld verbrannt worden ist. Damit wäre er allerdings nur ein windiger Geschäftemacher und nicht der Heilsbringer der Spaßbranche. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

    • Die CovPass App braucht man tatsächlich nicht, da sie genauso das Impfzertifikat speichert, wie die Corona-Warn App. Die Corona Warn App hat zwar auch eine Check-In Funktion, wie die Luca App, allerdings ohne Rückkanal zu den Gesundheitsämtern und komplett anonym. Ein Restaurant muss allerdings gesetzlich vorgeschrieben deinen Namen kennen und dem Gesundheitsamt melden, falls eine Infektion bekannt wird. Das geht nicht mit einer anonymen App. Das hätte man sicher auch die Corona Warn App integrieren können, was sie allerdings dann ihrer Anonymität beraubt hätte. Das war politisch nicht gewollt.

      • Ich hab nur die CovPassApps auf dem Handy, damit ich kein Papier rumschleppen muss. Nach einem Test ist die seltsame, schlecht funktionierende, vielfältige Berechtigungen fordernde Corona-Warn-App ins Nirwana geschickt worden. Ebenso erging es der Luca-App. Fazit: Entgegen anders lautender Meinungen braucht man nur CovPass…

        • Das war auch ungenau ausgedrückt: Wenn man die Corona Warn App nutzen möchte, dann braucht man nicht noch CovPass. Ganz genau genommen, kann man natürlich auf alle Apps verzichten und seinen Impfausweis mit herum schleppen, aber es ist durchaus bequem sich mit Luca anzumelden und keinen Impfausweis dabei haben zu müssen. Die Corona Warn nutze ich aus Solidarität, um andere nicht zu infizieren, falls ich es bin.

          • >>Die Corona Warn nutze ich aus Solidarität, um andere nicht zu infizieren, falls ich es bin.

            Andere vor einer Infektion zu schützen funktioniert leider nicht mit der App. AHA-Regeln einhalten, Impfschutz aufbauen, regelmäßig testen und bei Anzeichen einer Infektion in Quarantäne gehen. Darin sehe ich die geeigneten Maßnahmen. Solche Kommentare zeigen, dass man immer noch nicht weiß wie man mit dem sch… Virus umzugehen hat,

            • Deine Kommentar zeigt mir, dass du ein gerütteltes Maß an Überheblichkeit an den Tag legst, die noch dazu auf keinem Wissen aufbaut. Selbstverständlich kann die App helfen, dass Virus nicht weiter zu verbreiten. Bekomme ich eine Meldung, dass ich Kontakt zu einem Infizierten hatte, kann ich mich gezielt testen und/ oder erst einmal in Quarantäne begeben. Als Geimpfter kann es gut sein, dass ich gar keine Symptome bemerke. Auch sollte dir bekannt sein, dass man längst ansteckend ist, bevor man Symptome bemerkt. Diese Hybris bei völliger Ahnungslosigkeit ist immer wieder bewundernswert.

              • @Barney
                Sorry, überheblich scheinst du selbst zu sein? Nach deinen vorhergehenden Ausführungen hast du erklärt, andere durch die Warn-App schützen zu können, wenn du selbst schon infiziert bist. Als Infizierter kannst du aber andere nur durch Absonderung schützen. Die trotz Warn-App immer wieder steigenden Fallzahlen und alle anderen im Zusammenhang mit der Pandemie stehenden, getroffene Maßnahmen belegen die Unsinnigkeit der Corona-Warn-App und die Unwissenheit im Umgang mit dem Virus. Um es mit deinen Worten zu sagen, „Diese Hybris bei völliger Ahnungslosigkeit ist immer wieder bewundernswert.“

                • Das ist ein Pedantismus auf den ich hoffentlich nicht eingehen muss. Selbstverständlich muss ich handeln, wenn ich eine Warnmeldung durch die Corona Warn App bekomme. Ohne sie, wüsste ich womöglich nichts von meiner Infektion. Dazu gibt es Untersuchungen, das muss man nicht aus dem Bauch heraus beurteilen. Die Effekte der App sind sicherlich alles in allem überschaubar. Es gibt aber einen. Also ist die App weit entfernt davon unsinnig zu sein.

      • Ich habe es mir noch einfacher gemacht . ich habe meinen impfzertifikat in der google pay app hinterlegt , wo ich auch alle anderen QR, Barcodes, boardkarten etc. habe . wechsel ich das gerät , sind sie auch direkt auf ihrem neuen gerät vorhanden

        • Und das hat ernsthaft schon Mal irgendwo bei dir funktioniert?

          Ich war jetzt in mehreren Restaurants, Museen, Sehenswürdigkeiten in 4 Bundesländern. Keine einzige Location hat jemals den QR Code gescannt. Die wollten immer nur, dass ich „die Ansicht wo man das Datum sieht“ öffne.

          Somit ist der ganze Zauber um das digital signierte Zertifikat natürlich komplett nutzlos. Ein ordentlicher sinnvoller Abgleich ist nur mit der Covpass Check App on Kombination mit einem Personalausweis möglich. Alles andere ist kinderleicht zu fälschen.

      • Eigentlich war es von der Bevölkerung gewünscht.
        Die Politik musste dann auf Biegen und Brechen eine vollständig anonyme App bereitstellen.

    • CP und CWA brauchen Android 6, luca läuft auch mit 5.1

  2. War jetzt schon mehrfach in Restaurants, wo es absolut keinen Handy-Empfang gab und damit kein Check-In möglich war.

  3. Es macht nur Sinn, wenn eine einzige App und zwar die CoronaWarn App endlich mal von allen Veranstaltern für das CheckIn und andere Features genutzt wird. Ich persönlich boykottiere einfach das Problem für jeden Mist ne extra App zu pflegen. => Veranstalter sehen mich und mein Geld eben nur noch wenn ich muss bspw. Leichenschmaus und dort fülle ich maximal nen Zettel aus. Es ist Zeit alle Features in doe CoronaWarn App zu überführen. Es braucht kein CovPass und kein Luca… sorry mich nervt das mittlerweile… die Veranstalter brauchen doch uns als Kunde… der Kunde ist König… daher wieder mal seltsam warum ich noch nirgendwo CoronaWarn App Checkins angeboten bekam… Folge war, ich geh halt nicht rein und spare mein Geld.

    • Wolfgang Meier says:

      Zuerst einmal: und der Inhaber ist der Kaiser und entscheidet was er macht. Wenn es einen nicht passt kann man ja woanders hingehen.

      Und zweitens: wir können auf Grund der Auflagen seitens der Bundesländer die Corona-warn-app nicht nutzen, da wir verpflichtet sind die Daten der Gäste manuell oder digital zu speichern für 4 Wochen. Da die App der Bundesregierung dies aber nicht zu lässt, da anonym und wir keine Daten haben, kann kein Betrieb diese App nutzen und sie ist nutzlos.

      Das kommt halt davon wenn jeder wegen Datenschutz rumkotzt. Dann kannste so ne App halt in die Tonne kloppen.

  4. Warum denn immer noch Luca? Man kann doch als Veranstalter inzwischen auch mit der echten Corona Warn App Checkins für Veranstaltungen machen, oder? Und da kommen die Warnungen ganz automatisch, sobald jemand seinen positiven Test teilt, ohne die knappen Resourcen der Gesundheitsämter dafür zu benötigen. Ich habe es hier erlebt, dass das Gesundheitsamt über eine Woche gebraucht hat sich bei Leuten zu melden, die da schon selbst in Quarantäne gegangen waren. Die halbe Quarantäne-Zeit wären die noch in der Gegend rumgelaufen ohne Corona Warn App…

    • Die Gesundheitsämter wollen doch selber ihre knappen Ressourcen vergeuden. Bzw. die Politik deren.
      Warum sonst werden Daten von allen Geimpften und Genesenen erhoben, die sofort aussortiert werden, da für G+G keinerlei Konsequenzen vorgesehen sind.

  5. Einerseits halte ich von dem Luca-Dings aus Datenschutzgründen nicht viel. Das ist allerdings eher eine Prinzipsache. Wenn hier ein Quasi-Standard etabliert wird oder in einigen Bundesländern sogar Verordnungen erlassen werden dann muss das Werkzeug astrein sein.

    Andererseits muss man ganz klar sagen, dass WhatsApp von 80% aller Deutschen (zwischen 16 und 64) genutzt wird. Da gibt es zwar auch Kritik und einige Verweigerer, letztlich scheint das aber offensichtlich dem größten Teil der Bevölkerung egal zu sein. Vielleicht muss ich einfach akzeptieren, dass wir demokratisch mit deutlich absoluter Mehrheit entschieden haben dass Datenschutz nicht so wichtig ist wenn es bequem sein soll.

    So wirklich tolle neue Features stehen hier erst mal nicht auf dem Programm. UI aufgeräumt, Dinge die bisher nur einzeln gingen jetzt auf Tisch- oder Gruppenbasis und Impfschutzcheck.

    Spannend finde ich, dass das Produkt deshalb einen anderen Namen bekommt. Das Plus im Namen lässt mich vermuten, dass es sich hierbei um einen erweiterten Funktionsumfang gegenüber der Standardvariante handelt. Wenn mir der Laden gehören würde würde ich sagen: Die Standardvariante zahlt der Staat, das Plus darf der Standortbetreiber selbst drauf legen. Extra-Features die über das vertragliche Minimum hinaus gehen und die jetzt extra gebucht werden können.

    Außerdem bin ich sehr gespannt, ob das Ding nochmal richtig Fahrt aufnehmen wird, wenn die Zahlen gegen Ende des Jahres wieder steigen. Einerseits ist vollkommen klar dass Inzidenz, Hospitalisierung und Intensivstationsbelegung steigen werden. Andererseits höre ich einmal die Woche dass mir Markus Söder verspricht, „einen erneuten Lockdown wird es nicht geben“. Das kann ja nur bedeuten dass wir auf Biegen und Brechen Kontrollen und Nachverfolgung so maximalst möglich wie noch nie zuvor durchführen werden.

    So wenig ich die Luca auch persönlich mag: Wir haben der App im Sommer politisch unterstützt zu einer enormen Verbreitung verholfen. Sie im Winter dann einzustampfen und nochmal datenschutzkonform irgend was auszuschreiben kommt natürlich nicht in die Tüte.
    Ich befürchte wir haben den Punkt der möglichen Verhinderung überschritten, jetzt müssen wir die Sache durchziehen. Wir können nur drauf hoffen, dass sich der Tanker doch noch etwas lenken lässt.

    • Wolfgang Meier says:

      Datenschutzkonform funktioniert nicht. Der Grundsatz der Corona warn-app ist ja die freiwillige Aufzeichnung und man selbst entscheiden kann, ob man teilen möchte wo man war bzw. im falle eines positiven Tests diesen nicht eintragen muss.

      Wir als Betriebe sind aber verpflichtet die Daten der Gäste zu erheben und diese für 4 Wochen zu speichern. Das wiederspricht dem Grundsatz der App die komplett auf Datenschutz ausgelegt ist und keine Infos teilt.

      Daher kommt ja der Schlamassel, das andere Anbieter auf den Markt gedrängt sind, weil diese Zettelwirtschaft des letzten Jahres nicht zu stemmen war. Und da Luca im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern für den Betreiber kostenlos ist, hat sich diese App durchgesetz. Andere Anbieter verlangen, je nach monatlichen zugriffen, bis zu 100 Euro pro Monat. Das gerade Gastro und Hotel nach 7 Monaten ohne Einnahmen auf Luca setzen sollte da niemanden wundern.

    • Ich vermute, der neue Name ist eher technischen und praktischen Gründen geschuldet, da beide Apps parallel entwickelt und eingesetzt werden …

      BTW: hattest du je einen Facebook-Account?

  6. Was um die Einführung und den Betrieb der Luca App abging ist hanebüchen.
    Dieser Artikel hier auf heise fasst die Geschichte gut zusammen https://www.heise.de/tp/features/Das-Ende-des-Luca-Skandals-6172907.html

    CoronaWarn App mit ggf. Checkins oder händische Eintragung in Listen – mehr gab und gibt es bei mir nicht.

  7. In HH weitestgehend überflüssig. In Geschäften braucht man es gar nicht mehr. In vielen Hamburger Restaurants gibt es gar keine Kontaktnachverfolgung. Natürlich verstößt das gegen bestehende Gesetze aber so sieht die Realität aus.

    • Meine Erfahrung ist ähnlich. Es gibt Restaurants, die nehmen es ziemlich genau und bei der Mehrheit habe ich nicht mal einen Zettel ausfüllen müssen.
      Zudem ist der Nachweis für 3G eh ein Witz, weil keiner genau schaut. Da könnte ich mir auch selber was ausstellen und das passt 😉

  8. Ich habe dieses Jahr in Deutschland Urlaub gemacht und Luca war dabei oft ein Hindernis.
    Keine Offline Nutzung und in voller Umgebung mit schlechtem Netz nicht brauchbar!

    https://www.derheiko.com/hinterland-der-digitalisierung-deutschland-in-einem-bild/

    Ich finde, da muss ein ganz anderer Ansatz her!

  9. „oft kritisiert und eher negativ aufgefallen“ Typisches Filterblasenproblem. Ich weiß, was du meinst, aber alle meine Familienmitglieder verbinden damit nur Positives.

    • Ist das nicht genau das gleiche Filterblasenproblem?

      • Wieso? Meine Familie dient hier nur als Beispiel. „In der freien Wildbahn“ habe ich da noch nie Negatives vernommen. Alle sind froh, wenn etwas „just works“.

        • DragonHunter says:

          Naja, manchen reicht „just works“ nicht und die Kritik an Luca ging wirklich durch alle grösseren Medien.
          Aber Datenschutz ist in vielen Köpfen einfach nicht angekommen. Leider…

          • Durch die „grösseren Medien“ geht soviel Müll, dass Otto-Normal-Nutzer DAS garantiert nicht interessiert. Wenn du das anders siehst, hast du tatsächlich ein Problem mit Filterblasen.

  10. Das ist schon grotesk: Gerade in den bevölkerungsreichen Bundesländern findet Luca teilweise überhaupt nicht statt. Hier im Raum Köln / Bonn hab ich noch nie Luca benötigt, fahre ich alle zwei Monate mal nach Niedersachsen benötigt man sie allerdings teilweise zwingend. Sprich: Nachmittags installieren, abends deinstallieren.

    Stellt sich die Frage: Wenn in einer Großstadt wie Köln alles ohne Luca-App problemlos funktioniert, warum benötige ich sie dann in einem grösseren Dorf in Niedersachsen? In NRW ist die App fast verboten, 200m weiter zwingend erforderlich. Selbst als App-Befürworter müsste man da doch stutzig werden.

  11. Wir waren gestern im Restaurant, und innen wurden wir nach den Impfzertifikaten gefragt, brav gezeigt, danach meinte der Besitzer, eigentlich müsste ich ja jetzt nach den Persos fragen, das könnten ja auch Screenshots sein, aber das darf ich aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht. Willkommen in DE.

  12. Oder gleich die Corona Warn App installieren. Die kann mehr als Luca.

  13. Zum Blogpost fällt mir nur die uralte Weisheit der Dakota-Indianer über ein totes Pferd ein.
    (>ლ)

  14. Ich bin echt schockiert, warum diese App immer noch sehr vielen propagiert wird.
    Die Corona-Warn-App hat die Check-In Funktionen kurz nach dem „Luca“-Release auch bekommen.
    Dort kann man ohne Account diskriminierungsfrei sich einchecken und bei Infektionen wird man sofort benachrichtigt, ohne den umständlichen Weg,
    auf offizielle Behördenschreiben warten zu müssen. Luca ist nicht quelloffen und Einrichtungen benötigen eine Lizenz.
    Das ist das billige Ausnutzen einer Pandemie. Mit der CWA hatte ich nie Probleme, dort ist mein Impfausweis sicher verwahrt und einchecken geht bei Bedarf in Sekunden.

    Wozu also dieser Schrott?

  15. verstrahlter says:

    Zumindest in NRW (andere Bundesländer ggf. ähnlich?) ist eine Kontaktdatenerhebung seit dem 24.08.2021 nur noch in Ausnahmefällen (falls angeordnet) zulässig:

    https://www.ldi.nrw.de/mainmenu_Datenschutz/submenu_Datenschutzrecht/Inhalt/Corona—Kundenkontaktdaten/Inhalt/Kundenkontaktdaten/Kundenkontaktdaten.html

    Wenn man sich das mal so durchliest, wurde allerdings schon länger von Vielen wenig von Allem wirklich verstanden.
    Das lassen zumindest ewig offen herumliegende Daten z.B. in Fastfood-Läden vermuten.

    Überall werden nach wie vor unverändert fleißig Daten erhoben; das werden doch nicht ausnahmslos Alles die erwähnten „Ausnahmen“ sein, eher Unwissen / Fehlinterpretation / Gleichgültigkeit …

    Oder kann man den Inhalt des Links noch irgendwie anders verstehen?

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