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Luca-App: App-Nutzung soll flexibler werden

Die Betreiber der Luca-App sehen vermutlich seit längerem ihre Felle davonschwimmen. Der Druck durch die Allgemeinheit und die Bundesländer scheint zu wachsen, dass die App nicht mehr eingesetzt wird.

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Schon vor Wochen wurde klar, dass sich die Macher der App auch auf die Zukunft vorbereiten wollen. Man verstehe sich als Digitalisierungspartner für Gastronomie und Kultur und plane, zukünftig einen größeren Fokus auf die Umsetzung der Wünsche und Anforderungen aus der Branche zu setzen, während den Gesundheitsämtern mehr Flexibilität angeboten wird.

Da wohl immer mehr Bundesländer ihre Verträge kündigen werden, wollen die Betreiber der Luca-App diesen eine flexiblere Nutzung anbieten. Hierzu passe man das Vertrags-Modell an: Luca wird die Basisversorgung mit der Luca-Technologie in jedem Bundesland langfristig aufrechterhalten und jedem Bundesland die Möglichkeit geben, jederzeit nach Bedarf das Luca-System für einen quasi beliebigen Zeitraum einzusetzen. Die Nutzung wird also auf Monatsbasis möglich, während sich die Monats-Preise pro Gesundheitsamt von 18.000 auf knapp 9.000 Euro halbieren sollen.

Und bei Veranstaltern? Da soll die Luca-App quasi alles abbilden können. Gastronomen und Veranstalter müssen heute viele Anforderungen erfüllen. Sie müssen den Impfnachweis kontrollieren, daneben sich den Personalausweis und gegebenenfalls eine Reservierung und ein Ticket zeigen lassen. Dies will Luca digital alles in einem Prozess abbilden, ganz ohne zentralen Validierungsdienst, der die Impfnachweise kennt. Mit der Funktion einer digitalen ID, basierend auf dem Personalausweis, wie es bereits in anderen Ländern möglich ist, will Luca eine Vereinfachung für Gastronomen und Veranstalter ermöglichen.

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