Livisi stellt seine Smart-Home-Dienste ein

Das hat ja alles nicht so gut geklappt. Livisi stellt seine Smart-Home-Dienste ein. Die Firma aus Dortmund übernahm 2019 den Hausautomationsbereich von innogy. Kurz danach gab es schon Schwierigkeiten, doch die Pläne Anfang 2021 sahen noch recht optimistisch aus.

Nun teilt man den restlichen Nutzern mit, dass man die Smart-Home-Dienste am 1. März 2024 einstelle. Man arbeite an einer Möglichkeit, mit welcher Nutzer ihre Zentrale und die Geräte zumindest lokal verwenden können. Das lokale SmartHome sei bereits sehr weit fortgeschritten und man habe vor einigen Wochen mit den Betatests begonnen. Details dazu, wie die Zentrale und die Geräte innerhalb des Zuhauses ohne Abhängigkeiten von Cloud-Diensten weiter genutzt werden können, findet man hier.

Des Weiteren habe man auch die Zusammenarbeit mit den Open-Source-Smart-Home-Systemen verstärkt und mit der Integration von Livisi in HomeAssistant begonnen. Dies wäre neben OpenHab und ioBroker das dritte System, mit welchem man Livisi verbinden kann. Nach dem 1. März 2024 wird kein Zugriff mehr auf das Benutzerkonto oder die Dienste möglich sein. Daten werden unwiderruflich gelöscht.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Grumpy Niffler says:

    Zumindest immer schön zu sehen, wenn sich um eine Lösung für die Bestandskunden bemüht wird. Sicherlich ist es ein wenig mehr Aufwand, aber ein lokaler Modus zusammen mit Home Assistant kann vermutlich alle wesentlichen Funktionen ersetzen (auch wenn ich das genaue System nicht kenne, aber Home Assistant ist schon sehr mächtig).

  2. Eine nicht zu unterschätzende Sache bei allen Smart-Home-Dingen ist hier scheinbar die Abhängigkeit vom Hersteller. Es gab und gibt ja bereits unzählige Geräte, die durch die Pleite oder Einstellung des Herstellers unbrauchbar geworden sind. Wenn man sich dann noch anschaut, wie teuer einige der Geräte sind, ist das wirklich krass. Da lob ich mir doch Zigbee, was ich bequem selber betreiben kann.

  3. Die meisten Cloud-Anbiter würdenb einfach die Dienste bei Unrentabilität ausschalten und die Hardware wäre für den Schrottplatz!
    Nach viel Ärger mit RWE/LIIVISI muss man diesen Schritt loben!!! Das ist Kundenorientiert gedacht und in den heutigen Zeiten wo es doch um Nachhaltigkeit geht zumindest ein wenig in diese Richtung weitergedacht!
    Die Dinger (waren ja auch nicht billig…!) werden keine Briefbeschwerer werden wenn die Bindings zu iobroker und HA fertig sind. Hoffe natürlich, dass die Integration dann ähnlich gut läuft und dass sie zumindest auf ihrer Homepage eine Anleitung schreiben wie man das dann in iobroker einbindet.

  4. Vor 15 Jahren den fast 30 Jahre alten KNX Standard ins Haus gebaut und nach und nach mit Integrationen für Wärmepumpe, PV-Anlage und Wallbox ergänzt. Damals gab es das wort SmartHome noch nicht mal, aber von der sonnenstands-geführten Beschattung der Jalousie, automatischen & uhrzeitabhängigen Szenen bis hin zur Wettervorhersage optimierter Autolade- und Heizungssteuerung, es gibt fast nichts was mit den 7000 Geräten der 500 Hersteller nicht möglich wäre.
    Ich kann nur jedem, der saniert oder neu baut raten die Finger von Baumarkspielzeug wie Shelly und Sonoff zu lassen und sich nicht von proprietären Lösungen wie Loxone blenden zu lassen. KNX ist DER Standard für digitale Gebäude in Europa und die Basis, auf der dann Homekit, Alexa oder Google Assistant unabhängig angebunden werden können.
    Und am Ende ist es sogar billiger als alle paar Jahre den Billigheimer-Elektroschrott zu entsorgen.

  5. Es ist schade das man erst als todesstoss auf die Idee kommt alles lokal steuern zu lassen. Vielleicht hätte es auf genau dem weg geklappt.

  6. Da hab ich ja genau rechtzeitig den Absprung geschafft.
    Mir kam es schon sehr seltsam vor, dass keine neuen Geräte verkauft wurden.
    Dass – angeblich – eine Lösung für Bestandskunden gesucht ist zumindest mal nicht so schlecht.

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