Line Egg für Android und iOS – die nächste App für Selfie-Fans im Snapchat-Stil

artikel_line_eggSnapchat, MSQRD, MRRMRR und wie sie nicht alle heißen, wer gerne Selfies macht und diese mit manchmal tatsächlich witzigen Masken aufpeppen möchte, hat bereist eine recht breite Auswahl an passenden Apps. Hier möchte sich nun auch ein neuer Kandidat beweisen: Line Egg. Erfreulicherweise nicht in den Line Messenger integriert, sondern als Standalone-App bringt Line Egg aber mehr als nur ein paar Masken. Neben den zahlreichen fertigen Masken, steht auch das ebenso beliebte wie gruselige Faceswap-Feature zur Verfügung, von Line als „Erstellung eigener Masken“ verpackt. Das funktioniert mit Bildern aus der Galerie sehr einfach, ein Live-Swap scheint aber nicht vorgesehen.

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Einige der Masken sind interaktiv, das heißt es passiert etwas, wenn man beispielsweise den Mund öffnet oder mit den Augen zwinkert. Fertige Bilder oder Videos – beides ist möglich – können dann einfach in soziale Netzwerke geteilt oder gespeichert werden. Die App ist kostenlos für Android und iOS verfügbar und ist vielleicht auch für Snapchat-Verweigerer eine schöne Möglichkeit, gesellschaftlich nicht ausgegrenzt zu werden. 😉

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Trotz der zahlreichen Masken und Möglichkeiten wirkt die App nicht überladen, allerdings scheint sie ein Problem mit der Videoaufnahme zu haben. Nehme ich ein Video mit Ton auf, wird dieser nur die ersten zwei Sekunden mit aufgenommen. Ob das am verwendeten Gerät (iPhone 6 Plus) oder an der App liegt, kann ich nicht sagen. Über Updates sollen künftig dann neue Masken von bekannten Charakteren hinzukommen und Line verspricht „weitere unterhaltsame Funktionen.“

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. So sieht sie also aus, die schöne Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe, mit der ich meiner Ausgrenzung entkommen könnte? Hm, da bleibe ich wohl doch lieber Verweiger…

  2. Grad mal getestet, da ich diese Filtergeschichten aus technischer Hinsicht spannend finde. Nach drei Filtern wieder deinstalliert, so gottlos schlecht die App ^^

  3. Sascha Ostermaier says:

    @Gabe: Android oder iOS? Konnte unter iOS nichts schlechtes feststellen.

  4. @Sascha, Nexus 6P. Die Gesichtserkennung, oder wie man es nennen will, funktioniert nicht wirklich stark, böse gesagt, der Filter wird einfach mittig aufs Bild gelegt, dass war es dann auch. Die Qualität der Filter ist „low res“, sieht man z.b. bei deinem Beispiel auch gut an der Mundpartie der Batmanmaske (müsste ich im Detail vergleichen, ist mir nur sofort ins Auge gesprungen, wirken bisschen „billig“). Wirkt, zumindest auf Android, wie eine zusammengeklickte App aus verschiedenen Bausteinen, um auf den Trend aufzuspringen.
    Finde da machts MSQRD (auf iOS sogar noch besser, wie ich neidlos gestehen muss) einiges besser, selbst Snapchat funktioniert in meinen Augen technisch besser. 🙂 Ob sich die App auf iOS stimmiger anfühlt kann ich, aus mangels Testgerät, nicht beurteilen.

  5. „Erfreulicherweise nicht in den Line Messenger integriert, “

    dh: Der nächste Standalone Scheiss den keiner nutzt 🙁

  6. Danke, Sascha. Dann bin ich lieber sozial ausgegrenzt. Wer älter als 12 ist und das witzig findet, sollte sich vielleicht untersuchen lassen 🙂

  7. @Timo: Hahaha, YMMD, Bro 😉

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