Lightweight PDF: Kleines Tool für macOS lässt PDF-Dateien schrumpfen

Ihr arbeitet viel mit PDFs und habt das Problem, dass diese zu viel Speicherplatz einnehmen? Eine kleine App für macOS könnte da eventuell Abhilfe schaffen. Bis zu 90 Prozent kann mit Lightweight PDF in Sachen Dateigröße eingespart werden. Das hängt natürlich sehr davon ab, wie gut oder schlecht die vorliegende PDF-Datei bereits komprimiert ist.

Ich habe ein paar Presse-PDFs ausprobiert, da gab es teilweise gar keine Einsparung, aber dann auch wieder 77 Prozent – kommt drauf an, ob Bilder in der Datei sind, wie der Entwickler erklärt. Bei Lightweight PDF setzt man auf JPG-Komprimierung. Optisch gab es für mich nach der Kompression nichts zu bemängeln, die Qualität der eingebundenen Bilder verschlechterte sich nicht merklich. Bedenken sollte man allerdings, dass das Original-PDF ersetzt wird, man kann also nicht mehr zurück zum Original, sollte man mit dem Ergebnis doch nicht zufrieden sein.

Ebenso ist es nicht möglich, die Kompressionsstufe selbst zu justieren. Verwendet wird die App einfach per Drag & Drop. PDF in das kleine Fenster ziehen, sehen wie viel man eingespart hat, fertig. Bekommt man hin. Die App arbeitet zudem offline, sodass man auch Dokumente komprimieren kann, die man nicht auf irgendwelchen Servern liegen wissen möchte. Passiert alles direkt auf dem Gerät. Das Beste: Die App kann über den Mac App Store kostenlos geladen werden, also auch da eine sehr geringe Hürde für die Installation.

?Lightweight PDF
?Lightweight PDF
Entwickler: Enough Pepper Lda.
Preis: Kostenlos

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

18 Kommentare

  1. Cool! Ich schaffe immer „Size reduced by 0%“

  2. Christian EM says:

    Wer heutzutage bei Dokumenten an Speicherplatz sparen muss, hat auf jeden Fall viel zu wenig Speicher ^^

    Sollte seine 500 MB Festplatte Mal wechseln 😉

    • Sascha Ostermaier says:

      Das kann man so aber auch nicht sagen. Gerade PDF-Dateien haben gerne mal zig MB, wenn man viel mit diesen hantieren muss, kann die Einsparung von Speicher schon erstrebenswert sein.

      • Herr Hauser says:

        Man muss da immer schauen wie es dann qualitativ aussieht. Man kann auch eine PDF zu Tode komprimieren und entsprechend sieht dann der Inhalt darin aus.

        • Kleinere pdfs belasten in der Regel auch das System des Betrachters weniger. Wenn man also bsplw. Studenten hat, die mit ihrer lahmen Krücke in den Kurspapern rumruckeln, kann eine stark verkleinerte pdf Wunder wirken.

          Die dbzgl. verlässlichsten Spezialisten sind alte Windows Laptops und alte iPads.

    • @Christian EM

      Selten einen solch blöden Kommentar gelesen. Was ist mit den Leuten, die ihre PDF`s zwecks Veröffentlichung uploaden (müssen), um diese zum Download bereitzustellen?

    • Manche Online-Visum-Anträge benötigen PDF-Dateien mit Maximalgröße. Indien z.B.

  3. Sowas für Windows?

  4. Super Software, nur steigt sie bei größeren Dateien (>10MB) schnell mit einem Absturz aus..

  5. Dies funktioniert schon lange mit „Vorschau“: Ablage > Exportieren > Quartz-Filter > Reduce File Size

    • Habe gerade beides mal getestet. Ausgangsdokument: 7,2 MB (1 Word-Dokument + 4 gescannte DIN-A4-Seiten).
      Vorschau: Komprimiert auf 187 KB, das Word-Dokument ist gut lesbar, die gescannten Seiten sind inakzeptabel.
      Lightweight PDF: Komprimiert auf 913 KB, hier sind die gescannten Seiten immer noch in überraschend guter Qualität vorhanden, das Word-Dokument eh.
      Fazit: Einstellmöglichkeiten wären sicher bei beiden Optionen wünschenswert, aber je nach Nutzungszweck reicht sicher die geringere Qualität (bzw. Dateigröße), manchmal sollte man aber das größere Dokument in Kauf nehmen.

  6. PDF-Dateien mit Bildern dadurch kleiner zu machen in dem man die JPG-Kompression verstärkt (und vermutlich auch noch DPI verkleinert) ist ja nun wirklich keine Kunst.

    Kleinere (verlustbehaftete) Dateien gehen immer, wenn die Qualität sekundär ist.

  7. Nutze PDF Squeezer.
    Ist definitiv sein Geld wert.

  8. Melonenesser says:

    In Zeiten in denen Bewerbungsportale von großen Firmen wie Audi, BMW, Mercedes nur wenige MB an Anhängen zulassen, sodass man noch nicht mal ein Zeugnis ordentlich hochgeladen bekommt sicherlich hilfreich. Speicherplatz ist ja so teuer. Ich kann auch nix dafür, dass das Unilogo immer im Hintergrund und dazu noch bunt ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.