Lifestage: Facebooks vermeintlicher Angriff auf Snapchat und Co. (iOS / derzeit US only)

LifeStage_IconSnapchat macht Facebook wohl zu schaffen. Es ist hip, unterhält die Jugend ungemein und flutet die Timelines des Social Media-Netzwerks mit immer neuen Kreationen. Dass diese Situation für Facebook offensichtlich nicht die angenehmste ist, kann man unter anderem auch daran merken, dass sich die junge Generation des Teams nun für eine Änderung engagiert. Und die kommt in Form von „Lifestage“, einer App, die die frühen Anfänge von Facebook wieder aufleben lassen will. Soll heißen: Zutritt nur für Personen unterhalb von 21 Jahren und auch nur, wenn mindestens 20 Personen der eigenen Schule mit angemeldet sind.

Klingt nicht so überzeugend? Nun, ich sehe der App auch noch nicht so die erwünschte rosige Zukunft voraus, aber man kann sich ja auch täuschen.

Lifestage

Fakt ist, dass man innerhalb von Lifestage lediglich sein eigenes Profil erstellt, pflegt und immer wieder mit neuen interessanten Inhalten wie Bildern, etc füllt und eben nicht via integriertem Messenger miteinander in Kontakt tritt. Wer einem anderen User schreiben will, der kann auf dessen Profil dann entsprechende Informationen zum zugehörigen Snapchat-Profil oder dergleichen finden. Hier verschenkt die App wieder einiges an Möglichkeiten – meiner Meinung nach…

Lifestage_Screen

Der 19-jährige Entwickler hinter der App möchte mit der Altersbeschränkung tatsächlich den damaligen Zustand von Facebook aus dem Jahre 2004 widerspiegeln, als der Dienst lediglich College-Studenten zur Verfügung gestanden hat. Daher müssen sich auch mindestens 20 Personen der selben Schule in der App angemeldet haben, damit diese sich dann auch untereinander verbinden können.

Bisher ist die App noch nicht bei uns verfügbar und es liegen auch keine Aussagen vor, ob sich daran etwas ändern wird. Bei entsprechendem Erfolg der App dürfte sich das Problem dann aber recht schnell von allein erledigt haben 😉

(via Slashgear)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

2 Kommentare

  1. Christian Ott says:

    Da darf man mal gespannt sein. Ich glaube das System wird funktionieren… Alleine schon wegen dieser „Pseudoexklusivität“ (20 aus der selben Hood und <21 Lenze)

  2. Können wir das irgendwie faken und für Caschys Blog sowas wie eine „Bloggerschule“ aufmachen?!? Fake Profil (unter 21) ist schnell gemacht… ^^

    Oder muss die Schule es selber bestätigen eine zu sein?!?

    Und zum Thema „Pseudoexklusivität“: Man sieht ja dass es erstmal nur „Apple Exklusiv“ ist oder?!? Wirkt alles sehr künstlich leider…

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.