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Lidl möchte bis März 2020 400 E-Ladesäulen an seinen Filialen haben


Über Elektromobilität kann man seit Jahren viel lesen. Vor allem auch, dass es eben dauert, bis sich so etwas durchsetzt. Auch gibt es da ein wirkliches Henne-Ei-Problem. Denn Elektromobilität wird sich nur durchsetzen, wenn sie bequem genutzt werden kann. Das ist heute noch nicht überall der Fall, vor allem die Reichweite von E-Fahrzeugen sowie die spärliche Verfügung von Ladestationen ist für viele potentielle Nutzer einfach nicht da, wo man sie haben müsste.

Einen Schritt in die richtige Richtung gibt nun Lidl bekannt. Bis März 2020 möchte der Discounter seine Filialen mit 400 E-Ladesäulen ausstatten. Bislang gibt es schon 30, 20 weitere werden gerade in ganz Deutschland installiert. Um den Ausbau zu beschleunigen, werden ab sofort alle neuen Filialen mit einer Stromtankstelle ausgestattet und auch bei Modernisierungen gibt es eine solche gleich dazu. Langfristig soll es zwei Ladesäulen pro Filiale geben.

Lidl baut dabei sogar ein recht engmaschiges Netz auf. 50 km ist die weiteste Strecke zwischen zwei E-Ladesäulen von Lidl (nach dem Ausbau), im Schnitt sogar unter 20 km. Realisiert wird dies durch einen Mix aus AC- und DC-Ladesäulen, die je nach Sandort aufgestellt werden. Lidl dazu:

Beim Ausbau der elektrischen Ladeinfrastruktur setzt Lidl auf einen intelligenten Mix aus AC- und DC-Ladepunkten verschiedener Leistungsklassen bis 50 Kilowatt – in Autobahnnähe kommen leistungsstarke DC-Anlagen zum Einsatz. Je nach Standort und Fahrzeugtyp können die Nutzer von E-Fahrzeugen beispielweise während eines dreißigminütigen Einkaufes in der angrenzenden Lidl-Filiale die Reichweite ihres Fahrzeugs um bis zu 200 Kilometer steigern. Der Strom, der an den Lidl-E-Ladesäulen getankt werden kann, stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

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