Lidl möchte bis März 2020 400 E-Ladesäulen an seinen Filialen haben


Über Elektromobilität kann man seit Jahren viel lesen. Vor allem auch, dass es eben dauert, bis sich so etwas durchsetzt. Auch gibt es da ein wirkliches Henne-Ei-Problem. Denn Elektromobilität wird sich nur durchsetzen, wenn sie bequem genutzt werden kann. Das ist heute noch nicht überall der Fall, vor allem die Reichweite von E-Fahrzeugen sowie die spärliche Verfügung von Ladestationen ist für viele potentielle Nutzer einfach nicht da, wo man sie haben müsste.

Einen Schritt in die richtige Richtung gibt nun Lidl bekannt. Bis März 2020 möchte der Discounter seine Filialen mit 400 E-Ladesäulen ausstatten. Bislang gibt es schon 30, 20 weitere werden gerade in ganz Deutschland installiert. Um den Ausbau zu beschleunigen, werden ab sofort alle neuen Filialen mit einer Stromtankstelle ausgestattet und auch bei Modernisierungen gibt es eine solche gleich dazu. Langfristig soll es zwei Ladesäulen pro Filiale geben.

Lidl baut dabei sogar ein recht engmaschiges Netz auf. 50 km ist die weiteste Strecke zwischen zwei E-Ladesäulen von Lidl (nach dem Ausbau), im Schnitt sogar unter 20 km. Realisiert wird dies durch einen Mix aus AC- und DC-Ladesäulen, die je nach Sandort aufgestellt werden. Lidl dazu:

Beim Ausbau der elektrischen Ladeinfrastruktur setzt Lidl auf einen intelligenten Mix aus AC- und DC-Ladepunkten verschiedener Leistungsklassen bis 50 Kilowatt – in Autobahnnähe kommen leistungsstarke DC-Anlagen zum Einsatz. Je nach Standort und Fahrzeugtyp können die Nutzer von E-Fahrzeugen beispielweise während eines dreißigminütigen Einkaufes in der angrenzenden Lidl-Filiale die Reichweite ihres Fahrzeugs um bis zu 200 Kilometer steigern. Der Strom, der an den Lidl-E-Ladesäulen getankt werden kann, stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Avatar-Foto

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019*

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

49 Kommentare

  1. Tolle Sache. Ich sehe aber schon die Non-E-Autos dort stehen

    • Meine Erfahrung mit dem oben abgebildeten LIDL: auf den E-Parkplätzen stand bislang nie ein anderes Fahrzeug.
      Dafür wird die „Ladesäule“ regelmäßig genutzt.

    • Der Trick ist die Parkplätze nicht nah am Eingang zu platzieren.

  2. Martin Deger says:

    50-kW-Schnelllader an Supermärkten sehe ich als die realistischste Lösung für das Laden von Elektroautos von Fahrern, die keine Möglichkeit haben, zu Hause oder auf der Arbeit zu laden.

    • Wer die Möglichkeiten nicht hat sollte sich kein Elektro Auto kaufen :).

      • Martin Deger says:

        Ganz ehrlich würde ich momentan nur zu einem Elektroauto raten, wenn man entweder sicher zu Hause oder auf der Arbeit laden kann, oder Enthusiast ist, der bereit ist, gewisse Einschränkungen für das Elektroauto hinzunehmen.

        • Eben. Zumal mit dem Kauf ja noch andere Nachteile verbunden sind.
          Und das sage ich als jemand der das Fahrgefühl eines Elektroautos durchaus zu schätzen weiß, aber rein rational und wirtschaftlich betrachtet ergibt der Kauf eines Elektroautos in den allermeisten Fällen halt noch keinen Sinn.

          • Welche Nachteile sind es den?
            Rational war es für mich die beste Entscheidung.
            Und sparen tu ich im Monat auch noch 250€ gegenüber dem Verbrenner.

            • Was mich abgehalten hat war primär der (deutlich) höhere Kaufpreis und vor allen Dingen die außerhalb von Großstädten quasi noch nicht existente Ladeinfrastruktur.

            • hast du schon die Batterie/Akku miete/kauf mit einberechnet? Mit viel Glück hast es 7-8 Jahre dann wird ein neues Fällig. Wer kauft schon ein altes e-Auto? Sogut wie niemand… wer kann in 10, 15 Jahren garantieren das es noch Akkus dieses Modells gibt? Niemand bis dato…
              Von der Umweltverschmutzung wollen wir jetzt mal gar nicht reden.
              Ein eAuto macht sich nur bezahlt wenn man viel damit fährt, ansonsten zahlt man drauf, dazu sind nur kleine leichte Autos mit eAntrieb sinnvoll. Aber Viel fahren und langsames laden wiedersprechen sich. Schnelles laden schadet dem Akku zunehmendst was wieder nicht gut ist. Derzeit sind Akkus ehe was für eBikes. Aber da fehlt es äußerst stark an Ladeinfrastruktur, da immer mehr Bikes kein leicht, wenn überhaupt, herausnehmbare Akkukästen haben.

              • Martin Deger says:

                Dann vergleiche einmal, was Du für einen 6 Jahre alten Tesla Model S oder Mitsubishi i-MiEV bekommst, mit dem, was Du noch für eine 6 Jahre alte Mercedes E-Klasse oder S-Klasse, oder einen 6 Jahre alten VW up bekommst. Ich habe die Rechnung noch nicht gemacht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Elektroautos deutlich wertstabiler sind.

                Und da die Nachfrage nach Elektroautos das Angebot immer noch deutlich übersteigt, wird das bei Gebrauchtwagen in 6 Jahren nicht viel anders aussehen.

              • derAndereDOT says:

                Und wieder verbreitest du dein Halbwissen… Lass es! Danke!

      • Ich kann weder zu Hause noch auf der Arbeit laden.
        Und bin doch schon 6000km mit der Zoe vollelektrisch gefahren 😉

        • in wie viel Wochen? Monate?
          Durchgerechnet mit der Akkumiete? Oder hast Akku gekauft? Wird so nach 5-8 Jahre ein neuer fällig… der wieder gut Kostet, ob dich oder Renaul ist die frage, aber die Rechnen das sie net Draufzahlen… somit zahlst wieder sicher du… die Umwelt… Steuerzahler…

  3. Dann bitte aber auch eine „langsam-Kasse“ für die E-Auto Fahrer, sonst lohnt das Einkaufen ja gar nicht 😉

    • 30 Minuten mit nem 50kW Lader sind 25kWh.
      Bedeutet das nen Ioniq als Beispiel voll ist.
      Nen Model3 ist 1/3 voller.

      Also für viele völlig ausreichend.

  4. Ich steh dem ganz ehr skeptisch gegemüber.. E-Auto ist wieder so ein von der Politik gemachtes Ding wo keiner allzuweit denkt.. Wie lange halten denn Akkus? 300000km? Vorallem wenn man alle Verbrenner durch E erstetzt woher den ganzen Strom nehmen?

    Für mich persönlich wäre ja die Brennstoffzellle oder Wasserstoff auch wert gewesen da weiter zu entwickeln.. Aber unsere Regierung ist ja so brasselig die haben sich voll auf E-Mobilität eingeschossen..

    Solang auf der anderen Seite durch die „Tolle “ Energiewende die Verbraucher draufzahlen wage ich anzuzweifeln, dass sich E-autos durch setzen. Zumal hat irgendeiner der schaulen Politiker mal nachgedacht.Nee Jeder lädt dann seine 2 oder gar 3 e-autos zu Hause auf.. Eine Straße mit 20 Häusern.. Hat mal echt jemand überlegt ob die lieben Kabel in der Erde der Versorger den Mehrbedarf eigentlich verkraften?

    Für mich ich ist das mit den E-autos ziehmlich optimistisch oder andersrum gesagt ziehmlich ins Blaue geschossen.

    • Martin Deger says:

      Akkus halten im wesentlich sehr lange. Ausnahmen waren Nissan Leaf mit ungekühlten Akkus in Arizona, die sind schnell hops gegangen bei den Temperaturen dort. Ansonsten scheinen 300.000 km bei großen Akkus locker drin zu sein.

      Strom ist genug da. Wenn man alle Autos durch Elektroautos ersetzt, steigt der gesamte Strombedarf um etwa 15%. Da dieser Prozess sicher 20 bis 30 Jahre dauern wird, ist dies problemlos möglich. Elektroautos können auch die Netze stabilisieren und gut mit erneuerbaren Energien zusammen arbeiten, da sie den Strom dann abnehmen können, wenn er produziert wird.

      Leitungskapazität zu den Häusern ist prinzipiell auch genug da. Autos fahren durchschnittlich 40 km pro Tag. Das sind 6 bis 10 kWh, die pro Tag nachgeladen werden (wobei eigentlich ein Teil auswärts geladen wird, mindestens auf Langstrecken). Wenn man diese durchschnittlich 8 kWh in der Schwachlastzeit (22 bis 6 Uhr) lädt, entspricht dies einer Ladeleistung von 1 kW pro Auto. Da in dieser Zeit so gut wie keine anderen Verbraucher aktiv sind, ist die Leitungskapazität ausreichend. Natürlich mag es Beispiele von alten Hochhäusern mit alter Elektroinstallation und großen Tiefgaragen geben, in denen hauptsächlich Fernpendler leben. Bei diesen Häusern muss der Anschluss eben ertüchtigt werden; dies wird aber nur sehr selten der Fall sein.

      Wasserstoffbrennzelle ist absolut keine Lösung für Autos. Man braucht dreimal so viel Strom, um den Wasserstoff herzustellen und zu komprimieren, der nötig ist, um ein Auto 100 km zu bewegen, als wenn man diesen Strom für batterieelektrische Autos verwendet. Wasserstoff ist möglicherweise eine Lösung, um langfristieg Heimspeicher zu betreiben, da dann die Abwärme genutzt werden kann.

      Damit sich Elektroautos durchsetzen, müssen die Batterien noch ein bisschen billiger werden (viel billiger ist gar nicht nötig). Dass ist eigentlich das einzige, was noch wirklich ein Problem ist für alle, die zu Hause oder beim Arbeitgeber laden können. Und dann braucht man noch für alle, die nicht zu Hause oder am Arbeitsplatz laden können, eine praktikable Ladelösung für den Alltag. Schnelllader an den Supermärkten sind vielleicht eine Möglichkeit.

      Es wird noch ein paar Jahre dauern, bis wirklich merkbar viele Elektroautos zugelassen werden. Aber dann könnte es sehr schnell gehen. Nicht ganz so schnell wie beim Wechsel von Handy zu Smartphone, aber doch ähnlich in der Dynamik. Mein Tipp ist, dass 2030 in Europa die Hälfte der Neuzulassungen reine Elektroautos sein werden.

      • mblaster4711 says:

        und woher kommt das ganze Lithium für die vielen Akkus? Bzw wie ökologisch wird dieses gewonnen?

        • Martin Deger says:

          Lithium gibt es genug. Es kostet auch nicht viel, und man braucht auch nicht so viel in den Akkus. Der momentan abgebauten Mengen reichen natürlich nicht aus, wenn jedes Jahr hundert Millionen Elektroautos gebraucht werden. Dann werden eben etwas schwierigere erreichbare Vorkommen genutzt. War ja beim Öl oder Gold nicht anders – erst das Öl was aus der Erde sprudelt, später tiefe Bohrungen, und jetzt Gewinnung von Öl aus Ölsanden. Umweltfreundlich ist auch die Lithiumgewinnung nicht, aber man muss eben gegenrechnen, welcher Schaden durch den Ölabbau angerichtet wird, und der durch Elektroautos nicht mehr entsteht. Wenn Lithium teurer wird und es genug Altbatterien gibt, lohnt sich auch das Recycling von Lithium aus den alten Batterien.

      • man geht von maximal 5 Jahren für den Akku aus, danach ist ein tausch fällig oder man fährt mit verminderter Akkuleistung den Akku weiter.

        Das Ganze mit den E- Autos ist nur ein Hype, weder die Energie, das Rohmaterial, die Verarbeitung und Entsorgung ist bedacht. Wenn man denn noch den Co2 wert eine solchen Autos nimmt, welcher schon bei der Herstellung eine Bilanz hat wie ein Fzg. mit 80.000 Km und noch nicht einen Km gefahren ist, sagt doch vieles aus.

        Der Strom kommt halt aus der Dose! Auch die Brennstoffzelle, welches hohe Gefahren, niedrige Temperaturen sowie der Wirkungsgrad bei der Erzeugung ist auch nicht viel besser. Einen Saugrohreinspritzer mit Ethanol oder einen Diesel ist da die vernünftigere Lösung – beides ggf. als Hybrid. Alles andere ist doch nur Populismus.

        • Martin Deger says:

          Wer geht maximal von 5 Jahren für ein Akkuleben aus? Die meisten Hersteller geben 7 oder 8 Jahre Garantie auf den Akku. Und das machen sie nur, wenn sie davon ausgehen, dass sie nur sehr wenige Akkus ersetzen müssen. Realistischerweise erreicht man das nur, wenn die tatsächliche durchschnittliche Lebensdauer deutlich länger als diese 7 oder 8 Jahre ist, vermutlich eher 15 Jahre.

          Es gibt inzwischen jede Menge Tesla Model S, die viele 100.000 km gefahren sind und die 6 Jahre alt sind, und es ist nichts bekannt von massenhaftem Batterieaustausch. Eine gewisse Degradation gibt es, aber im Normalfall war die beim Model S selbst bei einer so hohen Laufleistung unter 10%.

          Akkukühlung muss natürlich sein, sonst degradiert der Akku viel schneller.

          80.000 km sind das Maximum für einen sehr großen Akku (100 kWh), wenn der Akku vollständig aus fossilen Energien hergestellt wird (Tesla produziert klimaneutral, und VW plant das für die I.D.-Linie auch). Autos mit solchen Akkus fahren deutlich mehr als 80.000 km, daher ergibt sich auf jeden Fall ein positiver Gesamteffekt.

        • Tesla kannst Umwelttechnisch eh vergessen, der Chef von dem Laden ballert Tonnen von Raketen Treibstoff in die Atmosphäre . Rein aus Umweltsicht kann man den Laden nicht erwähnen.

          Ob das die Zukunft sein wird, bleibt abzuwarten. Ich vermute wenn das Fusionskraftwerk fertig ist, wird Wasserstoff die bessere Alternative sein. Aber mal sehen was die Zukunft bringt

        • Es gibt wissenschaftliche Studien, dass ein eAuto über ein Autoleben lang weniger CO2 erzeugt, als ein Verbrenner, selbst mit dem unsauberen Strommix in der EU.
          Auch ein Verbrenner muss Hergestellt werden, auch Benzin muss hergestellt werden und kommt nicht direkt aus der Zapfsäule. Dieses wird gerne bei den ganzen Pro-Verbrenner Sichtweisen ignoriert. Ein Verbrenner ist übrigens aufwändiger und somit umweltschädlicher herzustellen, als ein eAuto.

          Und wenn man die Produktion kritisiert, dann darf man auch den doppeltaufwändigen Hybriden nicht in Betracht ziehen.

          • die gleichen Studien. die schon jetzt die ganzen CO2 und NOX Toten beziffert?
            Was heißt denn ein Autoleben? Beim Benziner sind das ferade einmal max 150.000 Km.
            Diese ganzen diskussionen werden eh nur ideologisch geführt!

            Bevor mir einer das Autofahren verbieten will, soll doch erst einmal das Fliegen besteuert werden sowie die Kamine und Öfen. Dieses Jahr hat es bei uns so gestunken wie seit den 80er nicht mehr! Die Luft konnte man schneiden!

            • Wenn dich die Luftqualität stört, wieso lehnst du ein Antrieb der effizienter, langlebiger, umweltfreundlicher und kostengünstiger zu produzieren ist, ab?! Nur weil es anders funktioniert als dein bisheriger Verbrenner? Der wohlgemerkt eher ein Heizofen als ein Motor auf Räder ist, tolle Antriebstechnik… 😉

    • Vor 100 Jahren hat man sich auch gefragt, woher der ganze Sprit kommen soll, wenn man alle Pferde auf Autos umstellt…
      Oder stellt euch mal vor, um 18 Uhr macht jeder seinen Backofen hat. Hat mal einer der Politiker überlegt, woher der ganze Strom dafür kommen soll?!

    • Strom ist ehe wenig das Problem, das kann man machen, wie ist die andere Frage, wie Umweltschädlich. Das die Abgase dann nicht in der Stadt austreten sondern beim Kraftwerksbetreiber und den Leuten die Herumwohlen sollte klar sein. Da würd ich dem Verbraucherschutz bitten diese SCHEISS BETRÜGERISCHE WERBEGEDÖNS mal zu verbieten bzw die Autobauer alle samt zu verklagen. Von wegen „0 Emmisionsautos“. Voll die Drecksschleuder, Umweltbelastender als jeder Benziner. Dazu am Ende noch Giftmüll durch die Akkus, für diese wurde die Umwelt massivst verschandelt beim Abbau der Rohstoffe. Dazu noch die viele Kinderarbeit + Mord, da Warlords meist die Zonen im Griff halten. Blutgeld schlimmer als zu den Zeiten wo Blutdiamanten in aller Munde waren. Davor verschließt man jetzt gern die Augen…

      Schönste fand ich einst in einer Sendung ein Mercedes Mitarbeiter (höherer Position) der bei den neuen Akkufabrik dabei war, „es rentieren sich nur kleine und leichte Fahrzeuge mit eAntrieb auszustatten, sonst wird es zu schwer und man muss noch schwerere Akkus einbauen und verliert prozentual immer mehr Reichweite“. Ideal quasi ein Smart oder kleiner aber kein FUCKING SUV, nicht mal ein Mittelklasseauto. TOP sind die eBikes wenn schon, beste Verhältniss, leider nur nicht so gut für die Fahrt auf Eis und Schnee im Winter, aber eAutos sind da auch sau schlecht, schlechteste Szenario eben.

      Wenn jeder eines will, allein in D, dann muss die Weltproduktion für die Rohstoffe sich um das 10fache erhöhen, NUR für D. Aber die Welt… ist nicht genug…
      Dazu kann nicht einfach jeder schnellader Aufbauen, dafür gibts es Gesetzliche Regelungen, wenn man Pech hat und mehrere in der Straße gleichzeitig dies vorhaben könnten Wartezeiten entstechen da auch die Trafos für die Viertel/Straßen umgebaut werden müssen…

      Bezüglich Wasserstoffautos, das Problem ist immer noch, LEIDER, die Tanks so Dicht zu machen wie man es sich eingentlich erhofft. Wenn der Punkt wohl durch ist könnte es was werden, ich HOFFE. Wobei die gleiche Frage bleibt, wie wird die Energie für die Produktion gewonnen?

      • Martin Deger says:

        Sorry, fast alles was Du sagst, stimmt nicht. Ich gebe mir ja sonst Mühe, aber bei Dir lohnt es sich glaube ich nicht mehr, diesen Quatsch richtigzustellen.

        • wie einfach alles an den Pranger zu stellen, bist auch nur so ein Quatschkopf Nein Sager wie x-fach, statt einfach Stellung zu beziehen. Das ist es auch was an D falsch läuft mit den Leuten. Einfach nur NEIN, Dummdödel höchster Güte. Danke wie immer für nix

          • Martin Deger says:

            Ich habe mich mehrfach zu Deinen Aussagen geäußert, aber dann kam dieser völlig unsinnige Beitrag, und dann noch Beleidigungen. Ich frage mich, warum Du solche extremen Emotionen gegen Elektroautos hast? Verbrenner wird es noch lange geben; wenn Du die unbedingt fahren willst, nimmt Dir niemand etwas weg. Bist Du überhaupt schon einmal ein Elektroauto gefahren? Dann würdest Du die Sache vielleicht auch etwas anders sehen.

            • Es geht nicht darum ob es einer gefahren ist oder nicht, es geht allein um diese Pauschale Aussage von der Politik und Autoindustrie die wieder zum x-ten mal den Verbraucher verarscht und ne Gehirnwäsche verpasst. Statt offen zu sagen was Sache ist, wo die Vor und Nachteile. Welche Auswirkungen auf die Umwelt, was alles daran und wie beteiligt ist. Dann würde es vermutlich kaum noch einer kaufen. Das ist eben der Unmut, ich stelle diese Art der eMobilität in Frage. Das man das Hirn nicht einschaltet und mal hinterfrägt. Das ist was mich dermaßen nervt. Und das du hier weiter am Ball bleibt zeigt mir ehe das du wohl einer bist der sich vielleicht doch noch Gedanken macht.

      • Bullshit!

  5. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Wie ist denn das im Sommer im Stau? Wenn ich zB ne 300Km Strecke fahre und dann bei 30° 2-3 Stunden im Stau auf der Autobahn stehe.. dann muss ich theoretisch irgendwann schleunigst die Autobahn verlassen können… Radio, Google Car und Klima brauchen auch Batterie.

    • Martin Deger says:

      Wenn Du 300 km gefahren bist, hast Du beim Model 3 Long Range etwa 30% Akku übrig, also über 20 kWh. Die benötigte Leistung für Klimaanlage und Elektronik ist ungefähr 1 kW. Du hast also 20 Stunden Zeit, bis Dein Akku leer ist. Im Verbrenner reicht ein halbvoller Tank wahrscheinlich auch nicht viel länger.

      • Im leerlauf brauchst du nicht mal 1L pro Stunde, ehe nur 3/4L von daher ist ein Benziner ehe im Szenario besser. Es kommt aber wie immer darauf an… Wie viel Energie/Sprit ist noch vorhanden. Ich weiß aber etwas was dir durch den Kopf gehen sollte. Ein eAuto hast die Arschkarte und MUSS 100% abgeschleppt werden wenn kein Saft mehr da ist. Sprit bekommst in eine Flasche zur not 😉 nix mit 200 Duracel damit dein Auto überhaupt 10m weit kommt

        • Martin Deger says:

          Aha. Wie oft bist Du denn bitte schon 20 Stunden im Stau gestanden? Mein Maximum war glaube ich einmal 2 Stunden. Ätzend genug.

          Es gibt viele, für die Elektroautos (noch) nicht passen, und das ist ja auch kein Problem. Aber irgendwelche abwegigen Situationen an den Haaren herbeizuziehen, um Elektroautos schlecht zu machen, muss ja wirklich nicht sein.

          • es ging um das Szenario, darauf hab ich Stellung bezogen, denk dir ein anderes aus und ich zerlege dann dieses

            Du kappierst nicht Akkus sind nicht der richtige Weg. Es ist nur ne Gehirnwäsche die man euch verpasst hat. Ihr glaub doch eh jeden scheiß mittlerweile statt man zu hinterfragen woher das alles, wie lange es geht, was mußte alles zerstört werden um daran zu gelangen, mit was für Not und Elend ist es noch verbunden…
            Einfach nur kleingeistig, so wie der Normalwähler von Heute, deshalb haben wir die SCHEISSE seit 30 Jahren und länger

            • Martin Deger says:

              Mir hat sicher niemand eine Gehirnwäsche verpasst. Elektroautos sind momentan für vielleicht 20% der Autos sinnvoll, in 10 Jahren werden vielleicht 60% abgedeckt. Die Vorteile (Effizienz und keine lokalen Emissionen) sind einfach zu groß, dass sich Elektroautos nicht durchsetzen werden. Zerstört wird auch nichts; es ist normaler technischer Fortschritt. Es gibt auch keine Schreibmaschinen mehr, CRT-Monitore, Pferdekutschen, Kassettenrekorder,… Alles wurde durch etwas besseres ersetzt. Beim Auto wird das nicht groß anders sein.

              Was für eine „Scheiße“ haben wir „seit 30 Jahren und länger“? Eine gut funktionierende Demokratie, eine solide Wirtschaft mit kaum Arbeitslosigkeit, Frieden in Europa durch eine gute Integration mit anderen europäischen Ländern? Wer das „Scheiße“ findet, von dem möchte ich gerne wissen, was er denn stattdessen haben will.

              • Demokratie, wieder wohl Gehirnwäsche abbekommen. Gab, gibt und wird es nie geben. Es ist lediglich eine Wahl des Henkers, das Sagen haben die Konzerne durch Lobbyisten, du hast gar nix zu melden wie alle anderen Wähler auch nicht. Es ist der reine Kapitalismus der in der angeblich so Demokratischen Ländern herrscht. Die Beste Demokratie derzeit könnte sich in der Schweiz befinden mit deren Modell…?

                Pferde währen wenigstens BIO und net die Umweltsau wie alles andere 😉
                eAutos sind NICHT effizient weil STROM die höchte Enegiegüte bestitz und diese SCHWEINETEUER und UMWELTVERPESTEND WIE SONST NIX produtiert werden muss. Wie viel Energie eh Täglich sinnlos erzeugt aber nicht gespeichert werden kann will ich mal gar nicht erwähnen bei den ganzen Atomkraftwerken die durch FALSCHE Werke (man braucht ja Atombombenmateria sonst könnte man ja auf ca 1/5 Müllberg herunterfahren und dennoch STRAHLEMÜLL) für zig Jahrtausende die Umwelt verstrahlen. Na dann prost Mahlzeit was du deinen Kindern erzählst. Mit mehr eAutos wird es NICHT BESSER!!!
                JA wir brauchen einen Ausweg, aber diese ATUELLE Art der Batterien sind NICHT das was man uns vormacht.

        • Nur der Verbrenner muss für jedes anrollen und abbremsen Energie verbrennen. Beim eAuto fließt durch das Bremsen wieder einiges zurück. Einen Stau, wo man Stundenlang wirklich an einem Platz steht gibt es doch kaum!

          • blödsinn, als ob man großartig durch Rekuperation weiter kommt…
            In deine Stau benutzt Du denn aber auch kein Radio, keine Lüftung, keine Heizung,keine Klima?

          • Rekuperation bei schleichendem Verkehr ist kaum da. Hab da keine Zahlen aber die Effizienz ist ja wie bei den Drehzahlen vom Motor, je nach Situatin mehr oder weniger Wirksam.
            Währe aber interessant mal solche Kurven zu sehen wann sowas effizient ist, wie lange, wie es sich in solchen Staus verhält. Dennoch, wenn wenig Energie noch übrig dann wird es kritisch, Abschlepdienst freut sich immer. Beim Spritfresser kommt mit ner Pulle und schon kannst weiter fahren. Moderne Probleme eben mit eAutos… und wer glaubt wie andere Trottel hier (weiter oben) das man mit nem reinen Benziner nicht auch mal ohne Sprit da steht der ist wohl kein echter Fahrer 😉

  6. um mal zurück auf das Thema zu kommen: es ist sicher nicht falsch, mehr Ladepunkte zu schaffen. Es muss dann aber auch so gemacht werden, das diese nicht immer wieder zugeparkt werden von non-E-Autos, so wie es in Analogie zu den Behindertenstellplätzen bei Lidl so oft zu sehen ist….und nicht nur bei Lidl.

    • Wühre vielleicht ein Schritt vorwährts wenn
      1. SEHR VIELE Lader => Reichweite muss nicht mehr groß sein
      &
      2. Schnellader => kurze Tankaufenthalte
      &
      3. Akkus mit ehe 10.000+ facher Wiederaufladezyklen => Langlebigkeit
      &
      4. kleinere leichtere Akkus = leichtere Autos => etwas mehr Reichweite/kg

      dann währe es zumindest mal für die Überbrückung gut, aber ob es sich Finanziell rentiert nur als Zwischenlösung ist fraglich. Akkus sind nicht die Lösung es verschiebt bestenfalls das Problem, aber ich sehe es auch als Verschlimmerung denn was man da für Umweltsünden begeht für die Akkus ist ein Thema für sich.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor. In jedes Thema Politik einbringen ist nicht erwünscht.

Du willst nichts verpassen?

Du hast die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.