LG V30 UX 6.0+ kommt mit einigen Neuerungen: Floating Bar, Graphy, Entsperren per Gesicht oder Stimme

Neue Woche, neue Informationen zum LG V30. Immer noch erfolgt die offizielle Vorstellung am 31. August, aber LG gibt weiterhin offizielle Informationen zum kommenden High-End-Smartphone des Herstellers preis. Informationen gab es bereits zum FullVision OLED-Display, aber auch zur Kamera, die mit Crystal Clear-Linsen für bessere Bilder sorgen möchte. Ein Smartphone möchte aber auch bedient werden, das User Interface spielt hier eine große Rolle. Auch hier gibt LG nun bereitwillig Auskunft, was Nutzer von UX 6.0+ im V30 erwarten können.

Ein Teil der UX 6.0+ wird auch Graphy sein, zu finden im manuellen Modus der Kamera-App. Über Graphy lassen sich andere Bilder laden, professionelle Aufnahmen, und die Parameter dieser Bilder dann auf den eigenen anwenden. Shutter Speed, Weißabgleich und andere Einstellungen können so direkt angewendet werden. Die Kamera-App bietet außerdem einen schnellen Zugriff auf Auto, Snap Shot, Grid Shot und Match Shot. Über die Galerie lassen sich zudem einfach GIFs erstellen.

Das LG V20 kam noch mit einem zweiten Display, dieses fällt auch das FullVision Display bekanntlich weg. Aber nicht die Funktionalität, die wandert in eine halbtransparente Floating Bar. Diese lässt sich auch komplett vom Display entfernen, wenn man sie einmal nicht benötigt. Das Always-On-Display des LG V30 wird unterdessen nicht nur die Uhrzeit anzeigen, sondern lässt sich auch mit Quick Tools, Mediasteuerung und sogar eigenen Bildern bestücken.

Interessant ist auch der Absatz zur Sicherheit. Denn ein Fingerabdruckscanner wird nicht erwähnt. Dafür aber die Möglichkeit, das Smartphone per Gesichtserkennung zu entsperren – und zwar ohne das Gerät dafür aktivieren zu müssen. Ebenfalls ohne Geräteberührung kann die Entsperrung per Sprache erfolgen. Die Mischung aus der Sprache des Nutzers und eigener Keywords soll hier für ausreichend Schutz sorgen.

Damit diese Funktionen den Akku nicht zu schnell entleeren, setzt LG auf die Qualcomm Aqstic Voice UI Technologie, die das stromsparend erledigt. Wie gut das alles funktioniert wird sich dann zwingen, wenn die Geräte auf dem Markt sind.

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang D. says:

    Ohne Fingerscanner auf der Front (oder im Rahmen) = kein Kauf. Die Designer landen bestimmt erst dann wieder auf dem Boden der benutzbaren Realität, wenn keiner mehr das Zeug kauft.

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