LG: Q3 2022 mit Umsatzwachstum

LG hat seine Quartalszahlen für das dritte Quartal dieses Jahres veröffentlicht und aufgezeigt, dass man mit einem konsolidierten Umsatz von umgerechnet 14,935 Mrd. Euro einen Anstieg von rund 14,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichnen konnte. Hierbei handle es sich laut dem Unternehmen um dessen höchsten Quartalsumsatz überhaupt. Der reine Betriebsgewinn für das genannte Quartal liegt bei umgerechnet 526 Mio. Euro, damit gar 25,1 % höher als im Vorjahresquartal. Das Wachstum sei damit zu erklären, dass nicht nur neue Gerätekategorien hinzugekommen sind, sondern auch deutlich mehr Premium-Haushaltsgeräte der Marke abgesetzt werden konnten.

Die LG Home Appliance & Air Solution Company meldete im dritten Quartal einen Umsatz von umgerechnet 5,28 Mrd. Euro, ein Anstieg von 5,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Betriebsgewinn in Höhe von umgerechnet 161 Mio. Euro war aufgrund höherer Marketinginvestitionen und höherer Logistikkosten niedriger als im Vorjahr. Der Umsatzanstieg wurde durch den starken Absatz von Premium-Geräten einschließlich neuer Gerätekategorien wie Hygieneprodukte mit Dampftechnologie in den Schlüsselregionen Nordamerika und Europa erzielt. Die LG Home Entertainment Company verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz von umgerechnet 2,6 Mrd. Euro und einen Betriebsverlust von 39 Mio. Euro, was auf höhere Marketinginvestitionen als Reaktion auf einen verschärften Marktwettbewerb zurückzuführen sei.

Dann wäre da noch die LG Vehicle Component Solutions Company, welche im dritten Quartal einen Umsatz von umgerechnet 1,62 Mrd. Euro erzielte, was einem Anstieg von 45,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2021 entspricht und den höchsten Quartalsumsatz der Geschäftseinheit darstellt. Der Betriebsgewinn lag hier im dritten Quartal 2022 bei umgerechnet 67 Mio. Euro. Die steigenden Beziehungen zu den Automobilherstellern scheinen sich zu rentieren. Die LG Business Solutions Company verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz von umgerechnet 985 Mio. Euro bei einem Betriebsverlust von gut 10,2 Mio. Euro, der durch höhere Rohstoffkosten und gestiegene globale Logistikkosten verursacht wurde. Dennoch seien die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 % gestiegen, da das B2B-Segment sich allmählich erholt habe.

Doch nicht alles ist gut bei LG, denn die Display-Sparte schwächelt.

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