LG nennt die Preise und Erscheinungszeiträume seiner neuen OLED-TVs für 2019

LG hatte bereits auf der CES 2019 neue OLED-Fernseher vorgestellt, welche den neuen Prozessor Alpha 9 der zweiten Generation nutzen. Auf der aktuell laufenden LG Roadshow 2019 hat man nun allerdings zwei äußerst wichtige Informationen zu den Geräten verkündet: die Preise und Erscheinungszeiträume der neuen TVs!

Dabei sinken die OLED-Preise, wenn man mit dem Launch der letztjährigen Modelle vergleicht, erneut. Allerdings werden die TVs nicht um so viel günstiger damals 2018 im Vergleich mit dem Vorjahr 2017. Ohne Umschweife sind hier zunächst einmal die harten Fakten:

LG OLED-TVs im Jahr 2019:

  • OLED77W9 – ab Mai – 12.999 Euro
  • OLED65W9 – ab Mai – 6.999 Euro
  • OLED65E9 – ab April – 3.999 Euro
  • OLED55E9 – ab April – 2.999 Euro
  • OLED77C9 – ab April – 7.999 Euro
  • OLED65C9 – ab April – 3.499 Euro
  • OLED55C9 – ab April – 2.499 Euro

Wie ihr seht, fehlen aber noch Angaben zu der Einstiegsreihe, den B9. Diese werden den schwächeren Alpha 7 der zweiten Generation als SoC verwenden. Laut LG sollen jene Fernseher wohl im Sommer 2019 auf den deutschen Markt kommen. Preisangaben könne man aktuell aber noch nicht vornehmen. Bei den oben genannten Preisen der W9, E9 und C9 handelt es sich um die unverbindlichen Preisempfehlungen. Die Straßenpreise dürften also sicherlich etwas darunter liegen.

Die neuen LG-OLED-TVs unterstützen die KI-Plattform ThinQ des Unternehmens und bieten auch Sprachsteuerung über Amazon Alexa und den Google Assistant. Alexa reicht man allerdings erst nach dem Launch per Update nach. Selbiges gilt auch für Apple AirPlay 2, was LG ebenfalls versprochen hat. Natürlich soll die neue OLED-Generation auch bei der Bildqualität Mehrwerte bieten, die werden aber wohl weniger am Panel und mehr an den SoCs hängen. Die Fernseher unterstützen neben HDR10 und HLG auch Dolby Vision.

Außerdem können die TVs mit KI-Unterstützung z. B. Stereo-Ton virtuell auf 5.1-Surround-Sound hochskalieren. Dass Dolby-Atmos-Verarbeitung an Bord ist, zählt bei neuen Fernsehern des Jahres 2019 ja geradezu zum Standard. Auch mittlerweile im Hinblick auf die Zukunft wichtig: Die neuen LG OLEDs bieten bereits HDMI 2.1 und dadurch Unterstützung für etwa HFR / 120 fps, VRR (Variable Refresh Rates), ALLM (Automatic Low Latency Mode) und Co. Auch eARC (Enhanced Audio Return Channel) ist vorhanden.

In der zweiten Jahreshälfte 2019 sollen zusätzlich die beiden Signature OLED Z9 und R9 folgen. Über den R9 hatte ich ja schon einmal gebloggt, dabei handelt es sich um einen aufrollbaren OLED-Fernseher. Der Z9 wiederum ist ein 8K-Modell mit satten 88 Zoll Diagonale. Vielleicht erinnert ihr euch, dass die Südkoreaner damit erstmals auf der IFA 2018 protzten. Mit an Bord ist bei diesem Prestige-Modell auch ein 4.2-Soundsystem mit 80 Watt. Hier soll eine noch weiter verbesserte Variante des Alpha 9 Gen 2 SoCs integriert sein. Zu den R9 und Z9 nennt LG noch keine Preise und Veröffentlichungszeiträume, da will man wohl eher zeitnah zum Launch nochmal das Wort ergreifen.

Und was sagt ihr zu den neuen OLED-Fernsehern von LG? Gehen die Preise für euch in Ordnung oder hättet ihr euch da doch eine aggressivere Gestaltung gewünscht?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Ok, LG versucht es mit der Apple Taktik, mal sehen wie viel man den Käufern zumuten kann. Ich glaube mal der Schuss geht nach hinten los. Die Preise sind ja „insane“.

  2. André Westphal says:

    Die Startpreise sind aber geringer als 2017 und 2018. Und das sind ja die UVPs. Die günstigere B9-Serie kommt aber ja auch noch :-).

    • Aber die Erde dreht sich weiter und die OLED Preise sind am purzeln. Jetzt noch so hohe Preise aufzurufen wird nur dazu führen das die Leute was anderes kaufen oder warten bis die Preise fallen. Dann kann man sie ja gleich anpassen.

      • André Westphal says:

        Na ja, High-End kostet eben, man muss ja nicht zum Release die Top-Modelle kaufen. Die QLED z. B., High-End-LCDs, sind auch im Verhältnis nicht günstiger.

      • Der C8 hat im März 2018 2499€ gekostet, ist dann ab April langsam im Preis gesunken, zu Weihnachten konnte man ihn für 1500€ bekommen, jetzt ist er bei 1350€. Ich habe zu Weihnachten nicht gekauft, weil ich dann doch auf HDMI 2.1 und andere Kleinigkeiten warten wollte und der alte Plasma ja absolut Fehlerfrei läuft, aber mit 40″ und FullHD nicht mehr so ganz auf aktuellem Stand ist. Wenn der C9 sich ähnlich im Preis entwickelt wie der C8, dann bin ich nächstes Weihnachten LG-Kunde.

        • solange dein Plasma läuft ist es immer noch das Günstigste (immer das was man eh schon hat) und vor allem Umweltschonendste (weil keine resorcen sinnlos verballert werden müssen)

          40″ ist eben in Verbindung mit der Auflösung nur die einzige Frage, sitzt du im richtigen Abstand?
          Bei größeren und/oder höherer Auflösung solltest du immer näher heran rücken, also überleg es dir ob du tatsächlich gar beides auf einmal brauchst

          4K ist immer noch relativ selten, ja langsam füllt es sich, in 2-4 Jahren kann man immer noch getrost zugreifen

  3. Werde jetzt auch auf Preise unter 2000€ für den 65C9 warten, müsste dann ja Ende des Jahres so weit sein. Fehlt dann nur noch der AVR mit HDMI 2.1, da sieht es ja noch sehr mau aus.

  4. OLED stinkt – MicroLED dauert mir noch zu lange. Ich will ein LCD mit direkt LED 4K HDR und HDMI 2.1. Leider gibt es so eine Konstellation noch nicht…

    • direkt LED = OLED?

    • Würde mich jetzt mal aus deiner Sicht interessieren, was an OLED „stinkt“. Einbrenneffekte? Helligkeit? Sonstiges? LG?

      Einbrennen ist mittlerweile kaum noch ein Thema, außer man sitzt 24/7 vor der Glotze und hat ein Nachrichtensender mit dauerhafter Einblendung – und selbst dann ist es fragwürdig, ob es zu Ermüdungserscheinungen kommt, siehe Rtings Dauertest über ein Jahr bei absoluten Worst-Case-Szenario. Sofern man sich nicht täglich ein und dasselbe anzeigen lässt (Standbilder oder extrem grelle HUD etc.) hat man so gut wie nichts zu befürchten.

      LCDs sehen im Schnitt fast schlechter aus, weil die Ausleuchtung deutlich schlechter wird und die Helligkeit drastisch abnimmt.

      Was die Helligkeit angeht sind die Modelle ab der 2017- und 2018er-Reihe bereits fast gleichauf mit Mittelklasse LCD-Geräten, was ja wohl mehr als ausreichend ist, sofern man nicht in einem Wohnzimmer gen Süden und Glasfront sitzt. Aber auch da hätte ein LCD Probleme.

      Und preislich sind sie ebenfalls in einen Bereich gekommen, wo sie „bezahlbar“ sind, wenn ich mich noch an 2015 und früher erinnere. Da hat so ein Gerät mal eben weit über 3.000 Euro in 55 Zoll gekostet.

      Aber wie gesagt: Mich würde mal der Grund interessieren oder ob es hier einfach nur launisches „Bashen“ ist.

      • Naja ich habe noch kein OLED TV gesehen, welcher ein wirklich natürliches homogenes Bild liefert. Die sind alle zu „punchy“. Manche kann man etwas durch manuelles nachregeln „bändigen“, Aber LCD Displays liefern hier einfach ein für mein Geschmack besseres Farbbild ab.
        Weiter hatte ich schon mehrere OLED Displays die nach 3-4 Jahren (zugegeben intensivem Einsatz) ein nur noch wirklich schlechtes Bild abliefern. In akzeptabel – bei mir wurde bisher jeder TV länger als 10 Jahre in der Familie (verschenkt) im Einsatz gehalten.
        Ich kann und will eine solch schlechte Technik nicht unterstützen. MicroLED ist hierbei die einzige Rettung in meinen Augen.
        LCD mit direkter LED Hintergrundbeleuchtung die einzige Übergangslösung.
        Ausleuchtungsprobleme trifft man im Highend-Bereich zum Glück nur noch bei defekten Geräten an.

  5. Hat sich LG auch dazu geäußert, ob es im 32″-FHD-Segment neue Modelle geben wird oder bleibt es bei den 2018er-Modellen 32LK6200 und 32LK6100 auch für 2019?

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