
LG lotet dafür nun verschiedene Optionen aus, nennt aber weder einen Rahmen, in dem investiert wird, noch wann man mit ersten vorzeigbaren Produkten rechnen kann. Dass investiert wird, ist für ein breit aufgestelltes Unternehmen wie LG irgendwo logisch. Maschinen sollen künftig einmal selbst untereinander kommunizieren und Aufgaben auch in Abwesenheit von Menschen erledigen. Sieht man ja heute bereits im Kleinen, man muss nur einmal Staubsaugerroboter anschauen. Warum also nicht auch ein Bügel-Bot, ein Koch-Bot oder andere Helfer für den Haushalt.
Smart Home, vernetzte „weiße Ware“, Roboter, das alles ist nicht neu für LG, wohl aber – wie bei allen Herstellern – sehr ausbaufähig. Und gerade im Bereich Haushalt dürfte es relativ schwierig werden, den Kunden vom „Vorteil“ zu überzeugen. Fragt heute mal jemanden, der eine vernetzte Waschmaschine hat, wie oft er oder sie diese Vernetzung auch nutzt. Es wird sehr darauf ankommen, wie man tatsächlich profitieren kann. Staubsaugerroboter sind da beispielsweise ein gutes Mittel, da sie bereits relativ zuverlässig funktionieren und so dem Kunden auch Zeit sparen.
Und vielleicht hatte der Mann von Johanna Von Koczian damals ja auch eine Zukunftsvision als er ihr sagte, dass sich das bisschen Haushalt von allein macht…