LG gibt CO2-Neutralität bis 2030 als Ziel aus

Umweltschutz und Klimawandel – Themen die uns seit vielen Jahren begleiten und für die je nach Land mal mehr, mal weniger getan wird. Die großen Tech-Konzerne versuchen auf Konflikminerale zu verzichten, Apple veröffentlichte erst kürzlich seinen Umweltbericht, in dem Themen wie Recycling behandelt werden und Google gab letztes Jahr bekannt, dass man bereits mit 100 Prozent erneuerbarer Energie unterwegs sei, auch wenn das natürlich nur bilanziell ist.

Auch LG startet nun eine Initiative und möchte bis 2030 komplett CO2-neutral sein, nicht CO2-frei. Der Gesamtausstoß soll von 2 Millionen Tonnen in 2017 auf 960.000 Tonnen in 2030 sinken, indem man Produktionsprozesse effizienter gestaltet oder Fabriken aufrüstet. Zusätzlich wird man Solarkraftwerke bauen, um einen höheren Anteil der Energieaufnahme darüber decken zu können. Auch wird man die sogenannten Clean Developement Mechanism (CDM)-Projekte ausweiten, um mehr Certified Emission Reduction (CER) Credits zu bekommen. Diese können auf die Reduktionsziele von LG, respektive den Ländern, in denen der Konzern produziert, angerechnet werden.

“Our commitment to combating global climate change is unwavering. LG’s progressive steps in reducing carbon emissions at workplaces the world over, with many more UN CDM projects in the works, exemplify the company’s unwavering commitment to environmental sustainability leadership,” – Lee Young-jae – Vice President of Environmental Safety bei LG Electronics

Schön zu lesen, wenn die großen Unternehmen etwas für den Umweltschutz tun. Leider gibt es immer noch zu viele schwarze Schafe, die den Klimawandel wegdiskutieren und ihrem normalen Tagesgeschäft nachgehen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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10 Kommentare

  1. welche Rolle wird LG noch 2030 bei den Produkten spielen?

    • Christian EM says:

      Das gleiche dachte ich mir auch ^^
      Aber dann würde das Teil ja eingehalten, wenn sie nix mehr produzieren 😉

    • LG macht ja nicht nur Geräte wie PhonesF,Fernseher usw. sonder produziert auch Displays und Akkus usw. Die werden sicher noch eine Rolle spielen.

  2. Wenn es doch nur einen einzigen wissenschaftlich haltbaren Beweis für die Theorie gäbe, dass das vom Menschen produzierte CO2 mit seinen gerade mal 0,0016 Prozent Anteil an der Athmosphäre tatsächlich irgendwelche Auswirkungen hätte…..

    „…schwarze Schafe, die den Klimawandel wegdiskutieren …“
    Oder doch einfach denkende Menschen? Es gibt keinen Klimawandel, sondern Klimaschwankungen. Wie alles in der Natur Zyklen unterworden ist, die z.T. wenige Jahre, z.T. aber auch länger als ein Menschenleben dauern. Viele seriöse Wissenschaftler halten die unbewiesene Theorie CO2=Treibhausgas für Unsinn. Vor 400 Jahren hatten wir eine kleine Eiszeit, jetzt haben wir eben eine Warmzeit – z.B. durch Schwankungen der Sonnenaktivität hervorgerufen (aber mit dieser Erkenntnis kann man natürlich keine „Forschungsgelder“ abgreifen oder Sondersteuern einführen….)

    • So gar nicht WOK says:

      Selbst wenn die nicht an die Mensch-gemachte Erderwärmung glaubst musst du doch sicher zugeben dass die Maßnahmen die LG hier einleitet nicht per se schlecht sind. Meist wirkt sich sowas ja auch noch auf andere Bereiche aus z.B. Reduzierung von Abfall & die angesprochenen Recyclingfähigkeit.. und gerade in diesem Bereichen gibt es ja bewiesene Probleme..

    • Auweia! Du wirst leider dumm sterben…aber das passt ja zum Rest…

    • Peter Brülls says:

      Seltsam nur, dass Exxons Wissenschaftler, ganz ohne Steuergelder, den derzeitigen Stand an CO₂ in der Atmosphäre samt Temperaturanstieg vor über dreißig Jahren ziemlich exakt vorhergesagt haben.

      Was für ein erstaunlicher Zufall.

      Und die öffentlichen Gelder für klimaforschung und auch Schutz liegen nicht einmal ansatzweise bei denen der Kohlesubvention. Ganz abgesehen von den immensen gewinnen, die die Unternehmen im Fossilsektor einnehmen, die mit wenigen Ausnahmen wie Norwegen im wesentlichen in privaten Taschen landen.

      Aber klar, wer kennt ihn nicht, den reichen Klimatologen aus der Nachbarschaft, der seinen Tesla parken lässt und dabei 100 € Trinkgeld gibt.

      Lass gut sein. Entweder ist Dir dein brumm brumm wichtig oder dein trollen.

      Ach ja, natürlich ist der absolute Anteil an CO₂ in der Atmosphäre klein. Nur ist das leider egal. Relevant sind die Auswirkungen, die physikalischen Gesetzen folgen und nicht gefühlten „ist doch nur ganz wenig“. Bei 42°C Fieber sagt man ja auch nicht „ach, 0,5° gehen noch“.

      Ebenso ist der Hinweis auf den menschlichen Anteil witzlos, denn der ist kumulativ: es kommt immer mehr dazu, pro Jahr. Das wäre schon problematisch wenn wir noch Kohlenstoffsenken wie Wälder in Hülle und Fülle hätten, aber auch die bauen wir aktiv zurück.

      Wie gesagt, ich bin gar nicht an einer weiteren Diskussion interessiert, wie ich auch nicht mit flachweltern/holocaustleugnern/homophoben/esoterikern/impfgegnern/ diskutiere. Zeitverschwendung.

      Dieser Beitrag dient nur als Gegendarstellung falls jemand ohne Vorwissen hier vorbeikommt und das „ ist alles kein Problem“ mit den bedeutungslosen vier nachkommastellen für bare Münze nimmt.

      • und vor 50 Jahren drohte eine Eiszeit nach den Forschern…

        „Wie gesagt, ich bin gar nicht an einer weiteren Diskussion interessiert, wie ich auch nicht mit flachweltern/holocaustleugnern/homophoben/esoterikern/impfgegnern/ diskutiere. Zeitverschwendung.“

        Gut ist auch, dass Du den Durchblick hast, scheinst ja schon öfters Freunde gemacht zu haben!

        • Hi, die übermäßige Erwärmung ist bereits messbar und eindeutig auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Die natürlichen Schwankungen sind viel geringer als dieser rapide Temperaturanstieg. Der Anstieg folgt den Vorhersagen.
          Wenn es so weiter geht, werden die Lebensbedingungen auf der Erde extrem unangenehm werden.

          Wir befinden uns in einer Klimakrise, und je länger wir mit der Lösung warten, desto aufwändiger und teuerer wird es für die Menschheit.

  3. Was ein Spinner!

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