
LG tauscht dafür die Unterkante des Smartphones aus, bringt so ein Modul mit Zusatz-Akku und Kamerabedienung und einen Hi-Fi-DAC als Zubehör. Beim gestern vorgestellten Motorola Z, welches übrigens nur in der normalen Variante nach Deutschland kommen wird, wird gleich das komplette Smartphone mit Zusatzteilen bestückt. Man tauscht also nichts aus, sondern fügt an. Motorola nennt das Zubehör Moto Mods, verfügbar werden ein Akku, Soundboost und ein Projektor sein, die Verbindung erfolgt über Pins auf der Rückseite des Smartphones.
Meine Euphorie für die Modularität bei Smartphones ist seit dem Test des LG G5 sehr stark gesunken. Mir kommt es mehr so vor als hätten die Hersteller zwar noch Ideen, wie sie Smartphones verbessern können, aber in den Geräten schlichtweg nicht mehr genug Platz, was zum Teil durch den Schlankheitswahn allerdings auch selbst verschuldet ist. Es ist traurig genug, dass man heutzutage einen Zusatzakku benötigt, um ein Smartphone auch einmal intensiver nutzen zu können. Noch trauriger ist allerdings, dass uns die Hersteller einen Zusatzakku nun als smartes Zubehör verkaufen wollen.
Project Ara, das noch länger auf sich warten lässt, wird hier einen Schritt weiter gehen und den Austausch mehrerer Komponenten ermöglichen, bei den bisherigen Angeboten ist es ja nur entweder oder. Von Euch möchte ich wissen, welches der drei Konzepte Euch bisher am meisten überzeugt. So richtig verfügbar ist ja bisher leider nur das LG G5, erst im September wird es das Moto Z mit Moto Mods geben, Project Ara dann 2017 folgen. Oder seid Ihr gar der Meinung, dass modulare Smartphones in den bisherigen Formen überhaupt keinen Sinn ergeben? Stimmt in der Umfrage ab und hinterlasst auch gerne einen Kommentar dazu, da kommen sicher interessante Meinungen zusammen.
Modulare Smartphones, welches bietet für Euch die beste Lösung oder seht Ihr gar keine Chance für die Smartphones mit Zubehör?
Bonus Track: