LG Ergo: Monitore mit 27 und 32 Zoll rücken die Ergonomie in den Fokus

LG bringt neue Monitore auf den Markt, die sich in die neue Reihe Ergo eingliedern. Der Name deutet es an, es soll sich um Bildschirme handeln, bei denen die Ergonomie ein wichtiger Punkt ist. Denn wer viel am Schreibtisch hockt, der bekommt schnell Rückenschmerzen – insbesondere dann, wenn der Bildschirm suboptimal steht. Da sollen dann LGs neue Ergo-Monitore mit 27 bzw. 32 Zoll einspringen.

Es handelt sich hier um IPS-Displays, die einen besonders kompakten Ständer nutzen, der mit einer Schraubzwinge an der Schreibtischkante befestigt wird. Als Verbindung zum PC ist hier neben HDMI und DisplayPort auch USB Typ-C vorgesehen, sodass bei einem Notebook auch die parallele Aufladung ermöglicht wird. Über den Ständer lassen sich die Monitore auch in der Höhe verstellen (bis zu 130 mm), aus- und einfahren, neigen, schwenken sowie sowohl im Quer- als auch im Hochformat verwenden.

Neu sind nun konkret der 32 Zoll große LG UltraFine Ergo 32UN880 sowie der 27 Zoll große LG Ergo 27QN880. Das zuerst genannte Modell löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf, unterstützt HDR10 und deckt den Farbraum DCI-P3 zu 95 % ab. Er ist ab August 2020 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 699 Euro erhältlich. Hier ist die Produktseite direkt bei LG zu finden. Da sieht man dann auch, dass dieser Monitor nur mit 60 Hz operiert und HDR wohl nicht allzu beeindruckend ausfallen dürfte, bei einer Helligkeit von 350 cd/m2.

Der LG Ergo 27QN880 löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf und unterstützt ebenfalls HDR10 und deckt den sRGB-Farbraum zu 99 Prozent ab. Er ist ab Ende Juni zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 499 Euro erhältlich. Alle weiteren, technischen Daten findet ihr auch hier auf der Produktseite – so dürften Gamer schnell das Interesse verlieren, weil nur 75 Hz drin sind. Auch HDR sollte man aber mit Vorsicht genießen, denn als Helligkeit sind auch hier leider nur 350 cd/m2 angegeben.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

4 Kommentare

  1. Alles schön und gut, aber die Preise für LG Monitore sind schon extrem hoch

  2. Keines der obigen Bilder zeigt eine halbwegs ergonomisch günstige Position. Zum Thema Ergonomie habe ich hier https://stadt-bremerhaven.de/imac-staender-satechi-typ-c-aluminium-ausprobiert/ schon mal was geschrieben. Ging da zwar um einen Ständer für einen iMac, letztendlich aber um die Ergonomie. Weil das Thema viele betrifft und dabei viel herumprobiert wird, ohne jedoch zu wissen, worauf es ankommt, hier mein damaliger Hinweis noch einmal:

    Ein Monitor (egal ob als iMac oder nur Bildschirm was auch immer) sollte so hoch positioniert sein, dass sich die obere Kante des Bildes höchstens in einem Winkel von 10 – 15° unterhalb der Augen befindet. Niedriger geht. Wenn der Bildschirm zu hoch positioniert wird, gibt’s Schulter- und Nackenschmerzen. Vielleicht nicht sofort heute oder morgen, vielleicht auch erst in einigen Jahren, aber sie kommen. Daher sind sämtliche Maßnahmen den Bildschirm hochzustellen aus ergonomischer Sicht keine gute Idee.

    Sitzposition und Tischhöhe müssen dabei natürlich auch passen. Fast alle Tische in unserem Leben sind für eine ergonomisch günstige Arbeitshaltung deutlich zu hoch. Jeder hat seine eigene ergonomisch richtige Tischhöhe, diese ergibt sich aus Körpergröße und Proportionen: setzt euch ganz auf den Bürostuhl und stellt dessen Höhe so ein dass ihr die Füße, vor allem die Fersen, satt auf dem Boden aufstehen habt. Wenn der Stuhl hat, schaltet die Beweglichkeit der Rückenlehne („Synchronmechanik“) frei und stellt die Gegenkraft auf euer Körpergewicht ein, so dass ihr automatisch so schräg nach hinten sitzt, wie ihr etwa auch im Auto sitzt. Jetzt stellt euch die Armlehnen so hoch, dass ihr die Arme, vor allem die Ellenbogen, satt auflegen könnt, ohne aber die Schultern nennenswert nach oben heben zu müssen. Eure persönlich richtige Tischhöhe liegt nun auf der gleichen Höhe wie die Höhe der Armlehnen. Und nur diese Reihenfolge ist richtig, den Stuhl oder die Armlehnen an den Tisch anzupassen funktioniert nicht. Als Hauptsitzposition solltet ihr euch angewöhnen – wie im Auto – aus der nach hinten gelehnten Position heraus zu arbeiten. Wer in vorgebeugter Haltung arbeitet, handelt sich über kurz oder lang Beschwerden ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.