LG CineBeam PF610P: Neuer 1080p-Projektor für 849 Euro

LG bringt mit dem neuen CineBeam PF610P einen tragbaren LED-Projektor mit 1080p-Auflösung zum Preis von 849 Euro auf den Markt. Er kann bis zu 120 Zoll Bilddiagonale im Format 16:9 an die Wand werfen. Die minimale Projektionsgröße liegt bei 60 Zoll. Das Besondere an dem Projektor sei laut LG, dass er eben nur 1,7 kg wiege und 22,5 x 19,2 x 6,9 cm messe. Daher lasse er sich leicht transportieren.

Als maximale Helligkeit gibt LG 1.000 ANSI-Lumen an. Auch HDR und dynamiches Tone-Mapping werden unterstützt. Allerdings ist das mit HDR bei Beamern technologiebedingt eher Augenwischerei, möchte ich dazu kritisch anmerken. Zur Lichtleistung trage jedenfalls laut LG die 4-Kanal-LED mit dynamischem Grün bei. Die zusätzliche Leuchtdiode pro Bildpunkt ergänze die Grundfarben Rot, Grün und Blau, helle das Bild auf und mache es durch Anpassung von Helligkeit und Farbton lebendiger. Weil die Technologie ohne Farbrad auskomme, entstehe im Bild kein Regenbogeneffekt.

Der LG CineBeam PF610P lässt sich kabellos via Miracast von Android– und Windowsgeräten und via AirPlay 2 von Apple-Geräten bespielen. Lautsprecher und Kopfhörer können durch Bluetooth angekoppelt werden. Über WLAN greifen Nutzer mit dem Betriebssystem webOS 5.0 auf Fernsehsendungen und Videoinhalte vieler Streaming-Anbieter wie Apple TV, Amazon Prime Video, Disney+ und Youtube zu. USB-A- und HDMI-Buchsen vervollständigen die Anschlüsse.

LG spricht von einer Haltbarkeit der LED-Lichtquelle von bis zu 30.000 Stunden. Da wird man sich aber sicherlich auf den Eco-Modus beziehen. Im Handel ist der CineBeam PF610P jedenfalls ab sofort zu bekommen.

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4 Kommentare

  1. Danke für den Artikel!
    Ich finde zur Lautstärke der Lüftung keine Informationen. Weiß dazu jemand etwas?

    Danke!

  2. „Da kein Farbrad, kein Regenbogeneffekt“: Nicht das Farbrad sorgt für den Regenbogenefekkt, sondern die sequentielle Farbverarbeitung bei der 1Chip-DLP-Technik. Ob die per Farbrad erfolgt oder per Laser oder per LED ist vollkommen Wurscht. Die Sichtbarkeit des Regenbogeneffekts hängt von der Geschwindigkeit der sequentiellen Farbdarstellung ab und der persönlichen Empfindlichkeit ab. Über die maximale Geschwindigkeit entscheiden die Signalverarbeitung und die DLP-Chips.
    Mal wieder eine schöne Marketing-Lüge!

    • Wollte ich auch schreiben. Bei den LG DLPs habe ich leider immer sehr stark den Regenbogeneffekt wahrgenommen, was schade ist, weil LG wirklich ansonsten ein gutes Bild hinbekommt, dass man dazu noch gut selbst einstellen kann-sicher trotz des hohen Preises kein High End, aber besser kriegt es in der Preisklasse bis 1000€ keiner hin.

      Trotzdem setzen die leider immer noch auf diese kompakte Bauweise, was dazu führt, dass ausser im Ecomode (geringste Helligkeit) der Lüfter unangenehm pfeift. Würden sie die Dinger einfach doppelt so hoch oder breit bauen und eine bessere Kühlung bauen, dann könnte man die Dinger auch mal bei Zimmerlautstärke nutzen.

      Die Netzteile von LG fiepen zudem meist sehr stark, egal ob TV oder Beamer, weswegen ich die Marke meide.

      LCD Beamer haben zwar Nachteile in der Bilddarstellung (zumindest die bezahlbaren), dafür ist dort das Bild einfach angenehmer.

      Leider gibt es keinen preislich gleichwertigen Ersatz für TVs. Jeder 300€ TV zeigt ein besseres Gesamtergebnis, als Beamer bis 1500€.

      Solange das so bleibt, bleibt gutes annehmbares Heimkino nur was für echte Enthusiasten, die das nötige Geld haben. Was eigentlich doof ist, denn es ist ja eigentlich nicht teurer, einen ordentlichen Beamer anstelle eines TV zu bauen. Die Hersteller wollen es nur einfach nicht.

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