LG Chem: Faltbare Displays in der Entwicklung – Hart wie Glas, flexibel wie Kunststoff

Neues aus dem „Chemielabor“ der LG-Gruppe. Da ist man derzeit an der Entwicklung neuer Materialtechnologien für faltbare Displays am Tüfteln. Seitens der LG Chem gab man nun die Entwicklung von „Real Folding Window“ bekannt. Hierbei setzt man auf eine neuartige Beschichtung, welche eine Oberfläche mit der Härte von Glas, aber der Flexibilität von Kunststoff hat. Dies verspricht den sichtbaren Display-Falz, wie man ihn beispielsweise im Samsung Galaxy Z Fold3 oder dem Z Flip3 vorfindet.

Zudem verspricht LG auch eine verbesserte Haltbarkeit sowie Lichtdurchlässigkeit. Trotz gleicher Härte wie Glas ergeben sich keine Risse, so LG Chem. Auch ein 200.000-maliges Falten wäre kein Problem. Die neue Display-Technologie soll sich für zahlreiche Geräte mit faltbaren Anwendungen (darunter auch Tablets und Notebooks) eignen, insbesondere, da sich der Bildschirm beim Falten auch an der Außenseite befinden kann. Bis 2022 soll das Material in der Massenproduktion angelangen, ab 2023 rechnet man mit dem Verkauf in großen Stückzahlen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. und was ist, wenn man es 200.000 und 1 mal faltet? Ab wan genau gibt es Probleme? Und welche sind das?

  2. … so hart wie Glas? Welches Glas meint man da – Fensterglas? oder Gorilla der härtesten Variante ? Glas ist doch schon lange nicht mehr gleich Glas … bevor man da „juchuu“ sreit, müssen die schon ein wenig mehr Infos raustun. Denn biegen ist ja nicht das einzige Ungemach was einem Display , zumal bei hosentaschen- oder Wearable-Geräten, zustoßen kann

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