
Laut Lenovo kommt das Yoga Book auf eine Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden. Schenkt man dem Hersteller Glauben, handelt es sich um „das dünnste 2-in-1-Tablet der Welt“. Geschlossen ist das Gerät 9,6 mm dick und ansonsten nur 4,05 mm an der schmalsten Ecke. Das Gewicht ist mit 690 Gramm ebenfalls möglichst gering gehalten. Dabei nutzt das Yoga Book einen IPS-Bildschirm mit 10,1 Zoll und einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten.
Das kompakte Design des Tablets wurde durch die eingangs erwähnte Halo-Tastatur möglich, welche im Grunde einen speziellen Touchscreen mit speziellem, mattem Glas darstellt. Laut Lenovo unterscheide sich die Erfahrung stark von regulären Touchscreens und deren Tastaturen und komme sehr nahe an reguläre Keyboards heran. Auf der Oberfläche, auf der auch die Halo-Tastatur aufleuchten kann, dürft ihr alternativ den Real-Pen schwingen. Wacoms Techniken dienen hier als Basis. Der Stylus erkennt 2.048 einzelne Druckabstufungen und lässt sich auch als normaler Stift verwenden.
Bei der Android-Version bringt Lenovo seine spezielle Oberfläche Book UI ins Spiel,welche der Hersteller über Android 6.0 spannt. Sie unterstützt mehrere, anpinnbare Fenster und eine Taskbar, ähnlich wie in Windows. Das Gehäuse des neuen Lenovo Yoga Book besteht im Übrigen aus Magnesium / Aluminium. Die Android-Version des Tablets gibt es in den Farben Gold oder Gunmetal, während die Windows-Variante in Schwarz erscheint.
Preislich liegt das Lenovo Yoga Book bei 499 Euro für die Android- und 599 Euro für die Windows-Version. Die LTE-Versionen kosten jeweils 100 Euro mehr. Im Handel sollte das 2-in-1-Tablet ab Ende Oktober verfügbar sein. Die restlichen technischen Daten, wüsstet ihr auch noch gerne? Im Inneren stecken ein Intel Atom X5-Z8550, 4 GByte LPDDR3-RAM, 64 GByte Speicherplatz und Kameras mit 2 (Front-) bzw. 8 Megapixeln (Hauptkamera). Außerdem sind die üblichen Schnittstellen wie Wi-Fi 802.11 ac, Bluetooth 4.0 und ein microSD-Kartenslot an Bord.
Das Lenovo Yoga Book klingt somit nach einem ziemlich spannenden Gerät – auch zum Arbeiten. Die Halo-Tastatur müsste man aber wohl erstmal selbst von Hand antesten, um Lenovos Selbstlob zu überprüfen. Die Chance dazu habt ihr aktuell immer noch auf der IFA 2016 in Berlin.