Lenovo stellt zur CES 2017 eigenen Smart Home-Assistenten und Smart Storage vor

Neben seinen zahlreichen neuen Notebooks stellt der Hersteller Lenovo auf der aktuell stattfindenden CES 2017 auch ein paar neue Geräte aus dem Bereich Smart Home vor. Außerdem ist laut Hersteller ab sofort auch hierzulande das Lenovo Phab 2 Pro online und im Handel erhältlich, über welches wir schon häufiger in der letzten Zeit berichteten. Für das smartere Zuhause hat man sich mit Amazon zusammengeschlossen, um den Smart Assistent zu entwickeln – ein digitaler Personal Assistant mit cloud-basierten Alexa-Sprachdiensten. Damit greift der Assistent also auf alle Skills, etc. von Amazons Alexa zurück und ist demnach multi-funktionell einsetzbar.

Dabei sei das Gerät so konzipiert, dass man damit neben Lenovo Smart Home-Lösungen auch unterstützte Geräte von Drittanbietern steuern kann.

Lenovo Smart Storage

Zusätzlich zum Assistenten bietet Lenovo demnächst auch einen eigenen Smart Storage an, der bis zu 6 TB an Daten fassen kann. Es lassen sich mehrere Geräte gleichzeitig synchronisieren und Dual-Band Wireless-Access wird unterstützt. Somit dient der Smart Storage als sicherer digitaler Speicher, der zusätzlich dank integrierter Software zur Gesichtserkennung eine vollständige Foto-Bibliothek anhand von Personen und Gesichtern zuverlässig organisieren können soll.

Lenovo 500 Multimedia Controller

Für mit dem Internet verbundene TV-Geräte hat Lenovo auch noch etwas im Repertoire. Der Lenovo 500 Multimedia-Controller unterstützt Windows 10-Gesten und fungiert als kapazitives Multi-Touch-Pad. Dabei ist er äußerst kompakt gebaut und kombiniert gewissermaßen Tastatur und Maus in einem Handflächen-großen Gehäuse.

Für alle hier genannten Smart Home-Lösungen aus dem Hause Lenovo fehlen aktuell noch Preise und Verfügbarkeiten. Diese werden wir hier zu gegebener Zeit dann per Update nachreichen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Das Hub sieht schicker aus, als der Echo. Schön wäre ein Gerät in der Größe des Dot. Musik hören will ich nämlich nicht darüber und würde mich über eine ähnliche Alternative zum Dot freuen. Dann hat man zumindest bei der Hardware schon mal eine größere Auswahl, was ich nicht übel finde. Ob Google da nachzieht? Ratsam wäre es.
    Noch schöner wäre es vielleicht, könnte man diesen Hub vielleicht auch ohne Alexa zur Steuerung eines Smart Home nutzen. Habe hier schon mal unter einem solchen Beitrag ein Video verlinkt, wie das einer auf Windows-Basis ziemlich gut umgesetzt hat. Der hat nur entweder ein Bluetooth-Headset im Ohr oder aber eben überall Micros versteckt angebracht. So ein Hub dann ohne Verbindung zu irgend einem externen Dienst wäre da natürlich auch was feines.

  2. stiflers.mom says:

    wenn du einen hub ohne verbindung zu einem externen dienst haben möchtest dann wirst du aber sehr eingeschränkt sein und das gerät wird nur auf eine wenige anzahl von befehlen reagieren können welche vom hersteller vorgegeben sind.

    da echo & co. über die cloud gehen sind sie lernfähig und (noch nicht in deutschland) immer up to date. frage mal dein gerät ohne externen dienst nach dem letzten ergebnis deines vereins oder lasse ihn mal das neueste album deiner lieblingsband abspielen …

  3. Ich denke da ähnlich wie „stiflers.mom“. Man kann eine komplexe Sprachsteuerung wohl (aktuell) nicht ohne eine Anbindung an die Cloud und den sich dadurch ergebenden Möglichkeiten des maschinellen Lernens umsetzen.
    Das ist auch der Grund, weswegen ich mir nach etwas Bedenkzeit nun auch einen Echo (Dot) geordert habe, obwohl mir sonst keinerlei Smarthome Geräte mit Cloud-Anbindung ins Haus kommen – meine gesamte Haussteuerung soll schließlich auch funktionieren, wenn mal keine Internetverbindung verfügbar ist und auch nicht von irgendwelchen Servern abhängen, die vom Anbieter jederzeit abgeschaltet werden könnten, wenn es sich nicht mehr rentiert.
    Wenn die Sprachsteuerung dann nicht mehr funktioniert ist das wohl noch verkraftbar.
    Das Erste was ich mit dem Echo machen werde, ist allerdings mal mit Wireshark zu überprüfen, ob tatsächlich nur Sprachaufnahmen NACH dem Codewort Alexa zu Amazon übertragen werden – sonst hat sie nämlich direkt ausgedient.

    Zu dem Lenovo: Es ist erfreulich, dass auch andere Hersteller sich an Alexa beteiligen. Das lässt hoffen, dass Alexa eine Zukunft hat und noch viele nützliche und weniger nützliche Skills entstehen werden 🙂

  4. @stiflers.mom
    Es gibt da aber ganz offensichtlich Mittel und Wege. Der Typ in dem Video (hier noch mal der Link: https://www.youtube.com/watch?v=KTcB2gtOXps) hat es ja auch 2014 schon hinbekommen. Das würde mir soweit vollkommen ausreichen. Ist natürlich mit einigem Aufwand verbunden und nicht ohne entsprechende Kenntnisse einfach so umsetzbar. Mir wäre es das jedenfalls wert. Zum einen weil ich dann wüsste, was geht und was nicht geht. Zum anderen weil ich auch weiß was da im Hintergrund passiert und ich damit offline sein kann.

    @Lennart
    Jau, ich warte auch auf die Einladung für einen Dot. Den Echo brauche/will ich nicht. Ist mal zum Ausprobieren. Mehr als Sonos könnte ich damit eh (noch) nicht ansprechen. Was Alexa dann der Mama und dem Papa erzählt, werde ich übrigens ebenfalls (mit Nagios auf nem RasPi) loggen.

  5. @icancompute
    Das alles so wie im Video hinzubekommen artet zum Vollzeit-Hobby aus, man hat nur rudimentäre Makros und muss sich für jede Szene oder ähnliches ein neues basteln. Aber bei entsprechendem Interesse sicher interessant.

    Ich würde nur HomeKit einsetzen weil alles ohne Hub geht (ohne Internet) und sich mit App, Szenen und Rezepten ansprechen läßt.

  6. @Kalle
    Ja, das mit den Skripten mag wohl stimmen, das streite ich nicht ab.
    Da ich mich momentan in einer Umschulung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung befinde, trifft das mit dem Interesse auf mich zu. Noch ist zwar das Know How nicht vorhanden, ebenso wenig wie die entsprechende Infrastruktur, aber spätestens im Eigenheim in ein paar Jahren werde ich das wohl ernsthafter in Angriff nehmen. Bis dahin behalte ich solche Möglichkeiten mal im Hinterkopf bzw. nehme ich mir immer wieder mal ein bisschen Zeit für derlei Themen, mich einzulesen. Meine Gedanken gehen insgesamt in Richtung FHEM. Da ist sicher einiges machbar.

  7. Klar, wenn du beruflich in die Richtung gehst kann es nicht schaden sich bei Interesse auf dem Laufenden zu halten. Ich kann mir auch gut vorstellen dass es in den nächsten Jahren noch mehr unabhängige Lösungen geben wird die einfacher einzurichten sind und auf mehr Privatsphäre setzen.

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