Lenovo PHAB2 Pro: 6,4 Zoll Phablet soll erstes Project Tango-Smartphone sein

artikel_projecttangoEs ist mittlerweile Sommer und wer sich an Januar zurück erinnert, wird das Fehlen eines Project Tango-Smartphones feststellen, das für den Sommer von Google und Lenovo angekündigt wurde. Project Tango ist Googles Name für die dreidimensionale Erfassung der Umgebung, die dann auch mit neuen Inhalten ersetzt werden kann. Für AR/VR ist das ebenso einsetzbar wie für andere Zwecke, zum Beispiel zur Indoor-Navigation. Project Tango ist auch bereits in Sachen Hardware ein gutes Stück vorangekommen, Entwickler-Kits gibt es seit einer ganzen Weile. Und nun scheint auch festzustehen, welches Smartphone das erste Project Tango-Gerät für die Massen wird.

lenovo_tango

Es ist wieder einmal Evan Blass aka @evleaks, der Informationen zum kommenden Gerät hat. Groß soll es werden, eine Displaydiagonale von 6,4 Zoll aufweisen. Das Display kommt dabei offenbar mit QHD-Auflösung, auf dieser Größe durchaus angebracht. Der Name des Phablets: Lenovo PHAB2 Pro.

Leider gibt es weder ein (neues) Bild, noch einen Releasetermin, der Sommer hat ja aber gerade erst angefangen, Google und Lenovo haben also noch ein bisschen. Die Vorstellung könnte am 9. Juni über die Bühne gehen, Lenovo hält die Tech World ab diesem Tag ab. Ich bin gespannt, wie Project Tango angenommen wird, für mich kann ich aktuell noch keinen Bereich entdecken, in dem mir ein solches Gerät nützlich sein könnte. Wie sieht es bei Euch aus?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Ein Kommentar

  1. Ich durfte während des MWC in Barcelona auch Project Tango testen. Lenovo und Google hatten dafür das Kunstmuseum gemietet und die Tango-Geräte dienten als digitale Museumsführer. Also Indoor Navigation, AR mit allen möglichen Zusatzinformationen zu den Kunswerken etc.. Das lief alles schon ganz gut. Auch beeindruckend dass nicht nur Infos zum ganzen Bild beispielsweise geliefert wurden sondern zu einzelnen Szenen/Personen gerade auf großen Gemälden. Die Technik die dahinter steckt ist auch echt spannend. Neben dem Einsatz in Museen denke ich, dass es vor allem in großen Malls, aber auch in anderen Bereichen des Tourismus und Shopping genügend Einsatzbereiche und Szenarien gibt.