„League of Legends: Wild Rift“ erscheint 2020 für Apple iOS, Android und Konsolen

Schon zehn Jahre hat das MOBA „League of Legends“ mittlerweile auf dem Buckel. Während die Beliebtheit in westlichen Gefilden zwar etwas abgeebbt ist, erweist sich das Free-to-Play-Game aber vor allem in Asien bzw. speziell in China und Südkorea als Dauerbrenner. 2020 folgt nun der nächste, logische Schritt: Ein wohl längst überfälliger Ableger für mobile Endgeräte mit Apple iOS bzw. Android und Konsolen wird erscheinen.

„League of Legends: Wild Rift“ soll keine einfache Portierung des Originals darstellen. Laut den Entwicklern von Riot Games handele es sich um ein völlig neues Spiel mit neuer Technik im Hintergrund. Das Gameplay ist aber nach aktuellem Stand der Dinge nahezu identisch zu „League of Legends“ für PCs. Die Steuerung wird dabei generalüberholt und die Matches sollen deutlich kürzer ausfallen, um den Spielgewohnheiten an mobilen Endgeräten entgegenzukommen. So ist mit 15 bis 20 Minuten pro Partie zu rechnen.

Eine offizielle, deutschsprachige Website zu „League of Legends: Wild Rift“ ist bereits an dieser Stelle online. Ihr könnt euch dort auch für einen Newsletter anmelden, falls ihr weiter über den Stand der Dinge und natürlich einen kommenden Start der Beta informiert werden möchtet. Riot Games will 2020 noch die mobilen Versionen raushauen. Für Konsolen soll das neue Game später folgen. Leider nennt man da noch keine konkreten Plattformen.

Riot Games gibt aber schon an, dass ihr „League of Legends: Wild Rift“ unterwegs unter Android mit moderater Hardware zocken könnt: Man spricht von der Kompatibilität zu Smartphones ab dem Stand eines Samsung Galaxy A7 mit 1 GByte RAM und einem Qualcomm Snapdragon 410. Was Apple-Geräte betrifft, so will man die iPhone ab dem iPhone 5S bedienen. Das sind also sehr moderate Anforderungen, die offensichtlich machen, dass das Ziel eine möglichst breite Spielerbasis ist.

Wer bereits „League of Legends“ am PC zockt, kann seine freigespielten Inhalte zwar leider nicht übertragen, soll aber andere Boni erhalten. Auch der mobile Ableger wird Free-to-Play bleiben und auf Mikrotransaktionen für kosmetische Items setzen, um sich zu finanzieren. Pay-to-Win wolle man vermeiden.

Falls nun euer Interesse geweckt ist: Ihr könnt euch im Play Store bereits für „League of Legends: Wild Rift“ vorregistrieren.

League of Legends: Wild Rift
League of Legends: Wild Rift
Entwickler: Riot Games, Inc
Preis: Wird angekündigt

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Gibt es doch schön? Nennt sich mobile Legends:bangbang?!

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