Lapa: mit einem Bluetooth-Gadget gegen den Verlust von Gegenständen

Persönliche Gegenstände zu verlieren ist immer eine unschöne Angelegenheit. Zu einem Problem kann es dann werden, wenn sich darunter vielleicht sogar wichtige Dinge befinden. Ein verlorener Schlüsselbund oder eine liegen gelassene Geldbörse entwickeln sich schnell zu einer mittleren Katastrophe. Damit man davor geschützt ist, gibt es mit Lapa ein Produkt, das sich genau solchen Situationen annimmt.

[werbung] Über die Crowdfunding Plattform Indiegogo versuchen die Macher von Lapa die benötigten finanziellen Mittel zu sammeln, um das Produkt zu realisieren. Lapa ist dabei ein kleines Device, das nahezu überall angebracht werden kann. In den 80ern waren einmal Schlüsselanhänger sehr populär, die durch pfeifen oder klatschen aktiviert wurden und dem Besitzer akustisch anzeigten, wo sich der Schlüsselbund befindet. Lapa erinnert ein wenig an diese Geräte, auch wenn es heutzutage natürlich viel mehr Möglichkeiten gibt, die Lapa auch nutzt.

Mittelpunkt ist das Android-Smartphone oder ein iPhone, die einzelnen Lapas lassen sich über eine App ansteuern. Es können beliebig viele Lapas registriert werden. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 4.0, was Reichweiten von bis zu 50 Meter ermöglicht. Die App zeigt dann an, wo sich der gesuchte Gegenstand befindet, oder informiert, wenn man sich von einem Gegenstand entfernt.

Lapas_Color

Auch soziale Netzwerke können eingebunden werden, wenn man ein mit einem Lapa versehenes Gerät verliert. Man kann andere Lapa-Nutzer an der Suche teilhaben lassen, sodass diese den Gegenstand finden können, wenn sie sich in der Nähe befinden.

Die Batterie der kleinen Geräte soll 1 Jahr halten, kann vom Nutzer aber auch problemlos ausgetauscht werden. Noch fehlt der Indiegogo Kampagne gut die Hälfte des gesetzten Zieles, die Laufzeit beträgt noch 8 Tage. 28 Dollar werden inklusive Versand innerhalb Europas für ein Gerät in Zufallsfarbe fällig, es gibt die üblichen Abstufungen mit mehr Geräten und höheren Preisen.

Lapa_Community

An sich ist so ein Gadget sicher nützlich, spätestens dann, wenn man tatsächlich einmal etwas nicht wiederfinden kann. Der Ansatz, dass man andere Leute an der Suche teilhaben lassen kann, ist an sich durchdacht, erfordert aber natürlich auch eine entsprechende Nutzungsabdeckung.

Wenn Ihr Euch Euren eigenen Lapa sichern wollt, hier geht es zur Projektseite auf Indiegogo. Wie schützt Ihr Euch vor Verlust oder dem Verlegen von wichtigen Gegenständen?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Erinnert ein wenig an Geo-Caching.. für mich persönlich tatsächlich „nur“ ein Gadget und dafür dann leider zu teuer.

  2. Die Reichweite ist einfach zu gering. Im Umkreis von 50 Metern finde ich das Zeug auch so. Müsste schon GPS sein, um wirklich nützlich zu sein.

  3. Das erinnert mich irgendwie an Tile (http://www.thetileapp.com)

  4. Ja ich hab auch als erstes an Tile gedacht 😀

  5. Erinnert mich an Dinge, die ich nicht brauche oder möchte.

  6. Ich denke dass macht genau das selbe wie die etwas güstigere Variante:
    Button TrackR welche ebenfalls dieses Jahr über Indiegogo erfolgreich finanziert wurde. 15’000 sollten gesammelt werden und man schloss mit 360’000 ab. http://www.indiegogo.com/projects/button-trackr-find-lost-items

    Die teile sind wohl mittlerweile schon in Produktion und sollen Nov. – Dez. ausgeliefert werden. Bestellen kann man die nun auch über deren Shop: http://www.button-trackr.com/
    5 Stück für 90$ statt zb. 3 Lapa für 79$

  7. es wäre interessant wie die in gebäuden arbeiten

  8. Jan-Philippe Schilt says:

    Alle aufgeführten Systeme basieren auf Bluetooth Low Energy / Smart / iBeacon. Drei Namen für die selbe Sache. Beacon bedeutet „Leuchtfeuer“ und die Technik wird z. Z. tatsächlich für Micro Location based services genutzt.
    Ihr braucht dafür ganz grob ein iPhone ab 4s oder ein Android 4.3 und aufwärts.

    Funktioniert auch in Gebäuden und gibt’s nächste Weihnachten für 10e das Stück bei Aldi, jede Wette 😉

  9. Was mir nicht ganz klar geworden ist: Brauche ich zwingend Bluetooth 4.0 oder reicht ein Android 4.3 (Custom ROM)? Bei TrackR steht ja z.B. Android 4.3 als Voraussetzung…

  10. Tile ist das selbe aber durchsetzen wird sich wer
    1. Klein genug ist
    2. günstigen Ersatz für leere Geräte liefert
    3. wechselbare Akkus und langlebige Akkus
    hat

  11. In meinen Augen zu dick um es sich zb. ins/ans Portemonnaie zu kleben. Müsste so dünn wie ein RFID-Chip o.ä. sein, so in etwa wie immer unten in den Parfümschalteln klebt.

  12. Wie schuetzt das Ding bitte vor Diebstahl? Oder laesst es sich nicht mehr entfernen, wenn einmal angebracht?

  13. Sorry, aber ich erwarte von einem Tech-Blog eigentlich, dass ihr Research macht bevor ein Artikel wie dieser gepostet wird. Ein Vergleich zu Tile bzw. wenigstens eine Erwähnung wäre aus meiner Sicht zwingend Pflicht gewesen.

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