Kurzreview Samson Meteor Mic: Retromikro für Podcaster & Co

Ich habe ein Samson Meteor Mic zum Testen bekommen und lasse euch meine kurze Meinung da. Ich gehöre zu den Viel-Skypern und von daher kam mir das Samson Meteor Mic gerade recht. Doch nicht nur am PC / Mac kann man das Mikrofon nutzen, welches Treiberlos funktioniert, auch am iPad kann es via Camera Connection Kit genutzt werden, was vielleicht gerade bei mobilen Arbeiten und Interviews ganz geckig ist.

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Ich möchte keinem etwas vormachen, wer nur Skype nutzt, der kann auch das interne Mikrofon seines Laptops nehmen oder irgendein Mullu Mullu-Headset. Das Samson Meteor Mic kostet knapp unter 100 Euro, sodass es sich sicherlich an Leute richtet, die ein wenig semi-professioneller unterwegs sein wollen.

Das Samson Meteor Mic wird via USB mit dem PC / Mac / iPad verbunden. Ausserdem könnt ihr per 3,5er-Klinke einen Kopfhörer anschließen, um die eingespeisten Klänge in Echtzeit über den Kopfhörer hören zu können. Zu diesem Zweck habt ihr an der Vorderseite auch einen Lautstärkeregler. An der Front findet ihr auch eine Info-LED, die auch über den aktuellen Peak informiert.

Die Optik erinnert ein wenig an die Mikrofone der 50er oder 60er Jahre, was ich persönlich ziemlich cool finde, da ich auf Retro-Design stehe. Im Inneren werkelt eine 25mm-Membrane. Ich hatte in der letzten Zeit die Möglichkeit, Sprachaufnahmen selber zu machen und mir diese anzuhören. Liegt daran, dass es in der Zukunft eventuell ein paar Podcasts mit ein paar Techies geben wird.

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Die Aufnahmequalität ist richtig gut, wenn ich meinen Ohren und denen meiner Mithörer Glauben schenken darf. Dies ist nur meine subjektive Meinung, denn ein Messzentrum für Mikrofone habe ich hier natürlich nicht stehen.

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Der Frequenzgang reicht von 20 Hz bis 20 KHz, Aufnahmen sind in 16 Bit und 44 / 48 kHz möglich. Das Mikrofon verfügt über drei Füße, sodass ihr es neigen könnt – falls ihr mal vor eurer Gitarre sitzt 🙂 Technische Daten:

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Kurzes Amateur-Fazit?

+ geiles Design
+gute Aufnahmequalität
+ einfach zu bedienen
+ sehr wertig verarbeitet
+ iPad-Funktionalität

Keine Frage: wahrscheinlich ist das Mikrofon den Preis von knapp unter 100 Euro wert, richtet sich aber sicherlich an Menschen, deren Hobby und / oder Semi-Professionalität mit Sprache, Amateur-Aufnahmen von Musik & Co zu tun hat. Das richtige für Podcaster und Co, zumal man so auch das iPad zum mobilen Studio machen kann (finde ich cool!) – für Skype und VoIP allerdings überdimensioniert.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

18 Kommentare

  1. Du willst doch jetzt nicht noch podcasten, oder? Das ist doch unmöglich bei Deinem jetzigen Output….oder 😉

  2. Ich überlege gerade mir das T.Bone 450 im Podcaster-Set anzuschaffen, aber wenn ich das hier so lese… Hast du einen Popschutz bei deinen Tests benutzt? Kann man den überhaupt anbringen? Wie sieht es mit der Möglichkeit aus, das Ding auf ein anderes Stativ zu setzen?

  3. @Teo: Poppschutz ist drin, Stativ geht auch- siehe Herstellerseite 🙂
    @Tim: why not? Sprechen geht schneller als tippen 🙂

  4. @caschy Na wenn das so ist, werde ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Hatte die Preissenkung und den integrierten Popschutz nicht auf dem Schirm. So wird das Ding dann doch wieder interessant.

  5. Da es hier zum Thema passt: Kann jemand ein gutes USB-Mikrofon empfehlen das für Skype und Teamspeak gut bzw. ausreichend ist?

  6. also ich hab in den letzten wochen einiges probiert auch mit standmicros. aber beim podcasten ist mir ein gutes headset lieber

  7. Das Ding erinnert mich an einen Turret von Portal 2. 😀

  8. Ich hab’ das Teil für neuerdings.com auch schon mal getestet und einen kleinen Klangvergleich mit dem Mikro des MacbookPro auf Soundcloud hochgeladen. Wer mag, kann ja mal schauen. http://neuerdings.com/2011/05/30/samson-usb-meteor-mic-im-test-soundgranate-in-chrom/

  9. Und falls Du es nach dem Test nicht zurückschicken musst, kannst du es gerne verlosen. Als Gewinner stelle ich mich dann gerne zur Verfügung 🙂

  10. Zeitweise bin ich des Lesens mächtig, soll heissen, dass das Meteor Mic als Studiomikrofon beworben wird – mir stellt sich trotzdem die Frage, ob sich das feine Stück in freier Wildbahn ebenfalls bezahlt macht. Das Meteor Mic + Netbook auf der nächsten Messe ( oder gar in der Fußgängerzone) nutzen; ob da Störgeräusche ins Gewicht fallen würden und ein ‚Mikrofonpuschel‘ Abhilfe schaffen könnte…

  11. Wenn ich mit dem iPad mal im Wind stehen würde, könnte ich es für dich testen.

  12. Das Ding sieht jedenfalls nicht schlecht aus! geben sich Tisch Mikros eigentlich viel mit dem Klang im gegensatz zu Headsets? Habe ein Beyerdynamic MMX2 was ja schon recht gut ist

  13. Hello!
    Vielen Dank für den Test! Wäre es möglich, dass Du hier mal ein Beispiel-Soundfile einstellst? Also, dass Du mal „The quick brown fox…“ oder so was einsprichst? Die Klangquailität interessiert mich doch sehr.
    Gruß,
    Christian

  14. Könntest Du vielleicht mal testen, wie hoch der Abstand zwischen Sprecher und Mikrofon sein darf, bevor die Qualität leidet?

    Ich suche derzeit ein Mikro, das man auf einen Tisch stellen kann und um das dann 4-6 Leute herum sitzen.

    Damit es für mich interessant ist, müsste 1-1,5m Abstand noch eine gute Qualität liefern.

  15. Cooles Design, aber 98 €uronen! Puuuuuh!

  16. Ich finde ja moderne Technik im Retrogehäuse sehr genial, mir gefällt sowas richtig gut. Das Teil hier, stell ich mir auf den Schreibtisch, das ist fix. 🙂

  17. Kurzes Update:

    Es gibt bei Thomann exklusiv eine weiße Version mit Holzkästchen, damit auch die Apple-User das passende Gerät zu ihrem sonstigen weißen Zubehör haben. Hab‘ mich direkt an deinen Beitrag hier erinnert. 🙂

    http://www.thomann.de/de/samson_meteor_white.htm

  18. Also hab mir den mic bestellt aber popschutz muss nicht sein oder?