Kostenlose Dokumentenverwaltung Doo 1.0 erschienen

Heute wird die Dokumentenverwaltung Doo in der erneuerten Version 1.0 im Mac App Store (Doo für Windows 8 bekommt ihr hier) erschienen. Dabei handelt es sich um eine lokale und kostenlose Dokumentenverwaltung, die hier aus Deutschland kommt. Ich berichtete bereits 2012 über das umfangreiche Programm, welches nun noch einmal einem kompletten Redesign unterzogen wurde. Dokumente lassen sich aus verschiedenen lokalen Quellen einlesen, zum Beispiel Ordner, Dropbox, SkyDrive oder aber auch dem Google Drive.

Doo Screenshot

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Alle versprengten Dateitypen werden eingelesen und mittels OCR durchsuchbar gemacht. Dokumente können automatisiert oder von Hand verschlagwortet werden. Ebenfalls lassen sich zahlreiche Regeln anwenden, die die Dokumente dann nach euren Einstellungen markieren, verschlagworten & Co.

Wer nicht nur auf die lokale Einsatzmöglichkeit setzen will, der kann sich auch die Cloud-basierte Lösung von Doo anschauen. Dann können übergreifend Dokumente auch in der Cloud geöffnet werden, auch lässt sich dann Gmail indexieren. Hierfür wird ein Konto bei Doo benötigt, bis zu 2000 Dokumente können kostenfrei gelagert werden, wer mehr benötigt, der kann sich die verschiedenen Preisstufen anschauen.

Bislang ist Doo als OS X-App auf den Markt gekommen, neue Apps Windows 8, Android und iOS stehen aber auf dem Zettel. Das Jahr 2013 ist noch jung und vielleicht wollt ihr ja anfangen, eure Dokumente sauber aufzubewahren oder zu katalogisieren – ich werde Doo einmal eine Chance geben, nachdem ich bislang nach dem Motto arbeitete: Ordner, Unterordner, Unter-Unterordner.. Mal schauen, ob der erneute Reboot dem Unternehmen gelingt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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33 Kommentare

  1. Christian Breuer says:

    Für Unternehmen die eine revisionsichere und einfache Lösung haben wollen sollten sich d-velop d3 anschauen.
    Kann ich nur empfehlen wird bei uns schon länger eingesetzt.
    Für private haben die das foxxen gebaut das steht aber noch am Anfang.

  2. @Mr.Gerard: ELOOffice mit Sicherheit nicht, da ist mir zum einen für dne Privatgebrauch viel zu teuer und zum anderen fand ich dann in der Bedienung und Übersicht einfach nur unbrauchbar für mich. Ich nutze die Software, die meinem Scanner beilag – funktioniert wie eine virtueller Aktenschrank.
    – max 3 Archive
    – jedes Archiv mit bis zu 6 Biliotheken
    – jede Biliothek mit bis zu 20 Aktenschränken
    – jeder Aktenschrank bis zu 21 Aktenordnern
    – jeder Aktenordner bis zu 1000 Seiten

    macht 7.560.000 Seiten Dokumente – davon werde ich wahrscheinlich einen Bruchteil benötigen.
    Das schöne an der Software, die integriert den Scanner direkt und man kann aus jeder Windowsandwendung direkt über die Druckfunktion Unterlagen da rien legen – sofort in den richtigen Ordner einsortiert, Inhaltsverzeichniss jedes Ordner wird direkt erstel
    Export, Ausdruck oder eMail-Versand von archivierten Unterlagen jederzeit möglich, Backupfunktion integriert.
    Das was derzeit in meinem Aktenschrank steht, kann ich ohne mich umgewöhnen zu müssen, 1zu1 in der Software abbilden.

    Name: Rack-2-Filer, liegt den Fujitsi ScanSnap Scanner in den DELUXE-Paketen bei.

  3. @HO

    hör mal in die letzten Mobilemacs Folgen rein – da wird das Thema Dokumentenscanning auch gerade abgehandelt.

  4. Genau auf so etwas habe ich gewartet! Ernsthaft. Ich bin zwar Fan von DevonThink Office. Aber das ist MIR etwas zu teuer, läuft „nur“ auf OS X. Doo-Leute, gebt Gas!

  5. Gerade mal beim doo-Support nachgefragt: „Wird es doo auch für Windows 7 geben?“
    Antwort vom doo-Support: „Wird es! Wird aber noch ein paar Monate dauern – wir arbeiten aber dran!“
    Ich persönlich hätte erst für Windows 7 und dann für Windows 8 entwickelt, da es sicherlich noch seine Zeit braucht, bis Windows 8 auf breiter Fläche in Unternehmen eingesetzt wird (wenn überhaupt…).

  6. Wieder gelöscht – verbraucht nur Platz. Prozessorlast hoch, erkennt keine Dateinamen – schon gar keine Inhalte, OCR funktioniert nicht.

  7. Verbraucht nur Platz…mahaha. Leben wir noch in Zeiten von 540MB HDDs?

    OCR funktioniert definitiv in der aktuellsten Version. Hohe CPU-Last kann ich nicht nachvollziehen.

  8. Selbst unter Windows 8 hätte ich kein Interesse an einer App auf meinem Desktop Pc.
    Meiner Ansicht nach die falsche Entscheidung, nicht mit einem Desktop Programm für Windows zu starten, das dann unter Xp, 7 & 8 funktioniert. Es gibt genug Firmen, die sind noch bei XP und stellen jetzt erst auf Windows 7 um. 8 werden die nie nutzen. Und welches Unternehmen wird die Schreibtischarbeiter mit Modern UI Apps arbeiten lassen?
    Wieviel zahlende Private wird es wohl geben?
    Habe aber noch etwas Zeit, bis ich auf DMS umstellen werde.

  9. @Nils,

    und was ist, wenn man die Unterlagen zum Beispiel auf ein Surface RT Tablet verwalten will. Da kann sowas dann auch mal praktisch sein, und man muss dann auch nicht immer den Notebook rumschleppen. Die Bearbeitung wäre dann auch einfacher als auf irgendwelche Smartphones. Ich finde es schon gut, dass es dann so bald wie möglich eine Windows 8/RT Apps von bekannten Herstellern geben wird. Als Start-Up kann man ja nicht gleich für alle Platformen gleichzeitig entwickeln.

  10. @nils Für Firmen bietet sich auch wesentlich eher amagno an. Allein schon, weil es einen ganz anderen Workflow abbilden kann. Das funktioniert dann auch unter Windows 7 und XP.

    Finde es lustig, dass Leute nur danach gucken, für welche Plattformen irgendwas verfügbar ist und dann einzig anhand dieser Tatsache meinen, ein Urteil fällen zu können. Ohne die Programme jemals auch nur im Ansatz genutzt zu haben.

    Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten. Könnte helfen.

    Zum Thema zahlen: ich bin da immer gerne bereit zu, wenn es um Dinge geht, die mir definitiv einen Nutzen bieten. Aber so olle Geizkragen können das ja eh nicht nachvollziehen.

    Und wen es nicht interessiert, der braucht es nicht zu nutzen. Dann sollte man sich allerdings auch mit unqualifizierten Kommentaren zurückhalten. Wie im Kindergarten hier.

  11. schade, wenn das Programm schon beim ersten einlesen der Daten unter OSX 10.8. abschmiert weckt das wenig lust auf vertieftes testen …

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