Kostenlos: Google Workspace Essentials Starter vorgestellt

Neues von Google, die neulich damit begonnen haben, die Kostenlos-Nutzer der G Suite rauszukegeln. Neu ist nun Google Workspace Essentials Starter. Dabei handelt es sich um ein neues, kostenloses Workspace-Arbeitskonto, mithilfe dessen Mitarbeiter mit ihrer bereits bestehenden Arbeits-E-Mail Zugang zu Tools wie Docs, Sheets, Slides, Drive, Meet und mehr erhalten – und zwar unabhängig davon, ob sie bereits Google, Microsoft Office oder andere Systeme nutzen. Sprich: Google möchte sich noch ein paar (Business-) Nutzer angeln, die kostenlose Google-Dienste im Kontext des Workspace-Angebotes nutzen möchten, aber schon ein bestehendes E-Mail-System haben.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Cloud First Kollaboration: Google Docs, Sheets und Slides erleichtern Teams die Zusammenarbeit und minimieren gleichzeitig Probleme mit der Versionskontrolle.

  • Arbeiten von jedem Gerät aus: Google Meet erleichtert Teams die Zusammenarbeit von überall aus mit 1:1-Videokonferenzen sowie größeren Gruppenanrufen von bis zu 60 Minuten innerhalb von 24 Stunden.

  • Cloud Speicher: Mit 15 GB Google Drive Speicher können Nutzer*innen Arbeitsinhalte speichern, freigeben und von ihrem Mobilgerät, Tablet oder Computer aus darauf zugreifen.

  • Einfaches und effizientes Team Messaging: Google Chat unterstützt hybride Teams bei der Zusammenarbeit und beim Austausch von Dateien und Aufgaben.

  • Arbeit mit vorhandenen Tools: Mehr als 100 Dateitypen, darunter Microsoft Office-Dokumente und PDF-Dateien, können gespeichert, gemeinsam genutzt oder gemeinsam bearbeitet werden – ohne dass eine Dateikonvertierung erforderlich ist.

  • Erhöhte Sicherheit: Inhalte werden durch die erhöhten Sicherheitsinfrastrukturen von Google Workspace kontinuierlich geschützt.

Für das „kostenlose Essentials-Starter-Konto“ muss man sich mit einer Arbeits-E-Mail anmelden, während Google damit wirbt, dass es „keinen begrenzten Testzeitraum“ gibt. Der Anreiz für ein Upgrade besteht also vermutlich darin, dass ein Unternehmen aus der Starter-Edition herauswächst und mehr Funktionen benötigt. Ihr wollt euch das mal anschauen? Die Infoseite gibt’s hier.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. google kann man doch nicht mehr ernst nehmen. wenn man sich heute auf ein produkt einlässt, läuft man gefahr, dass man in 2 jahren schon wieder auf der straße sitzt. lieber ein paar euro ausgeben…

    • … was nicht ausschließt, dass auch da mal ein Produkt eingestellt wird … Die Masse der Google-Dienste und Angebote jedenfalls läuft einwandfrei – und das seit vielen, vielen Jahren. 😉

  2. Also die nutzlose Version von dem was jetzt ist? Die meisten die ich kenne nutzen davon nur Gmail mit eigener Domain und genau das hat das Paket nicht?

    • Ja, das war auch mein Gedanke. Sie haben genau den Teil genommen der mich einigermaßen überhaupt nicht interessiert und als neues Produkt gelabelt.

      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht mal, was dieses Produkt einem herkömmlichen Google-Account voraus hat. Da kann (oder konnte?) ich mich doch ebenfalls mit einer bestehenden E-Mail-Adresse für ein Google-Konto anmelden. Ich besitze jedenfalls ein Google-Konto das auf vorname.nachname@firma.de lautet und kann mit dem alle oben aufgeführten Dienste nutzen.

  3. Es ist abet kein Ersatz für Google Apps for Domains / G Suite?

    Ich habe kein Wort über eine eigene Domain gesehen, sondern „Create a Google Workspace account with your current work email address“.

    Eine existierende Mail-Adresse samt Mail-Server wird also vorausgesetzt.

    • Genau, ist es nicht. Es ist auch ein Angebot an Unternehmen, man soll also eine beruflich genutzte Mailadresse angeben, um mit der dann Zugriff auf die Workspace-Dienste (außer Mail, Kalender & Kontakte) zu haben. Schätze mal, man wird da keine @gmail-Adresse angeben können.

    • Mir fehlt diese Möglichkeit auch. Zahle gerne dafür, aber da ich kein Unternehmen bin habe ich auch verständlicherweise Grenzen.

      Eigentlich möchte ich zumindest meine eigene Domain zB für GMail verwenden können. Aktuell muss ich mir mit Umleitungen und Alias-Adressen abhelfen.

  4. Dieses Produkt ist definitiv nichts für diejenigen, die die kostenlose GApps-Version verwendet haben, da es kein Gmail gibt.
    Aber ich finde es sehr interessant für Unternehmen, die die Kollaborationstools benötigen, aber bereits einen E-Mail-Dienst haben und deren erste Option wahrscheinlich MS360 wäre.
    Die Verwaltungstools kommen dem, was Workspace Business Starter bietet, recht nahe. Sie verfügen beispielsweise über eine Geräteverwaltung und können die gelöschten Daten eines Benutzers wiederherstellen. Und für 8,70/Benutzer/Monat kann man sogar auf Essentials Enterprise aufrüsten, das Dinge wie Vault enthält.
    Ich bin gespannt, ob/wie Hoster wie Ionos dies in ihre Domain+Email-Angebote integrieren werden.

  5. Sorry, aber ihr wisst schon wieso Google das einführt? Das klingt stark danach, dass damit die gekündigten GSuites ihre kostenpflichtigen Store-Käufe,… behalten können – dann aber ohne Mail-Dienst.

    Ansonsten lohnt sich das nur für Exchange-Nutzer, die für 3€ den reinen Mail-Service von Microsoft gebucht haben und Office dann über Google preiswert realisieren wollen…

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