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Kontakt-Tagebuch für iOS

Es gibt Menschen, die installieren nicht nur die Corona-Warn-App unserer Regierung, sondern sie nutzen aus eigenem Antrieb auch ein Kontakt-Tagebuch. Man schreibt sich quasi auf, wen man getroffen hat. Dies kann unter Umständen für Gesundheitsämter oder für das nahe Umfeld hilfreich sein. Für Android gibt es da beispielsweise Coronika. Falls ihr ein iPhone euer Eigen nennt und vielleicht vorhabt, auch ein Kontakt-Tagebuch zu führen, dann kann man sich die gleichnamige App „Kontakt-Tagebuch“ anschauen, die auch über iCloud-Sync verfügt. Vermutlich kann man sich ab heute eh mit der App leichter eingrooven, denn sicherlich wird heute bekannt gegeben, dass einige Institutionen bis Ende November schließen müssen – und dass Kontakte auf ein Minimum begrenzt werden sollten. Bleibt gesund.

?Kontakt-Tagebuch
?Kontakt-Tagebuch
Entwickler: Stefan Trauth
Preis: Kostenlos+

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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50 Kommentare

  1. Danke für den App Tipp.
    Direkt mal geladen und für mich als IT-Mitarbeiter der auch diverse Außendienst Termine hat, ist das sehr Interessant.

    • Guter Tipp. Eigentlich sollte so eine App genauso wie die warn App zur Pflicht werden. Bevor wir größere Einschränkungen erdulden müssen.

      Wer erwischt wird dass man so ne app nicht auf dem Handy hat oder sein Bluetooth oder GPS ausgeschaltet hat.
      Sollte ne Strafe von 5000€ zahlen müssen. Damit die Leute es mal wirklich kapieren.

      Und wenn man 1-2 netto löhne zahlen muss kapieren es die Leute ganz schnell.

      Ich kann verstehen wenn man feiern oder in den Urlaub will.
      Aber es ist doch wohl net schwierig ne Maske zu tragen und so ne app zu installieren. Und meine rechte werden damit 0 eingeschränkt

      Cool wäre noch wenn das kontakttagebuch automatisch über Bluetooth oder WLAN erkennt mit wrm man Kontakt hatte.

      • Und genau du bist derjenige der auf der nächsten Demo für Datenschutz, Freiheit oder sonst was demonstriert!

        Unfassbar, dass diejenigen die die App Nutzen, die andere Seite als Idioten oder Unverantwortlich bezeichnen müssen! Wenn sich jemand dagegen entscheidet, dann hat er seine Gründe und hat auch nicht so dumme Kommentare anzuhören!

        Diejenigen die beleidigen oder unnötige Kommentare gegenüber eine Menschengruppe machen müssen, haben es scheinbar nicht verstanden, dass wir so als Menschheit nicht weit kommen!

        Würde mir echt wünschen, dass solche Kommentare aufhören und wir uns nicht gegenseitig dumm anmachen müssen!

      • Eine unverantwortliche Äußerung. Das sind keine freiheitlich demokratische Gedanken. Sowas macht mir Angst und spaltet die Gesellschaft. Gehe doch nochmal Inne und versuche auch mal die andere Seite des Ufers zu betrachten.

      • Krümelmonster says:

        Ich könnte da sowieso nichts eintragen. Pendele seit März nur zwischen Arbeit und Zuhause und war zwischendrin 3x mit dem privaten PKW und eigenen Vorräten in der eigenen Hütte in Urlaub.

        Kontaktpersonen: Tankwart, Paketshopbetreiber und die x Hundert Leute an unserem Standort (Arbeitgeber).

        Man soll ja die Kontakte nicht alle selbst aufschreiben und verfolgen, sondern sie reduzieren. Also an mir liegts nicht, was die Pandemie angeht.

  2. Wäre im Grunde sogar besser als die Warn App.
    Ich nutze zwar auch die Warn App. Nachdem ich selbst feststellen musste das diese nur bedingt funktioniert ist evtl. anders besser. Ich meine die App hat kaum eine Anbindung an die Gesundheitsämter (Datenschutz). Tests lassen sich nicht mit dem QR Code registrieren. Ruft man an nach der TAN sind alle überfordert und sagen sie haben keine. Also warum soll ich die App weiter nutzen?

    • Wieso lassen sich die Tests nicht mit dem QR Code registrieren? Ich hab schon zwei Tests hinter mir, habe den Code in der App gescannt und auch mein Ergebnis über die App bekommen.

    • Oliver Müller says:

      Die Corona-Warn-App funktioniert genau so, wie sie funktionieren soll. Die Anbindung der Labore ist leider aber in der Tat ein Problem, das Dinge komplizierter macht als nötig. Das ist aber nicht die Schuld der App.

  3. Hey, super, danke für den Android Tip!!

  4. ist ja nett, aber was ist mit den Kontakten in den öffentlichen Verkehrsmitteln? U-Bahn ist ja meist nur kurzfristig, aber es gibt auch Pendler mit der Bahn, die mal eben 30-60 Minuten im Zug sitzen…und da teilweise Leute rundherum sitzen haben.
    Dürfte wohl schlecht möglich sein, die zu bitten, ihren Namen zu nennen.

  5. Gestern hat sich Ralf Schumacher kritisch gegenüber den Regierungsmaßnahmen geäußert und ich hoffe dass noch viele weitere (ABCDEFG)-Promis auf die Problematik hinweisen, während viele Gastronomen gerade mit Depressionen zu kämpfen haben…

    • Ralf Schumacher? Der ehemalige Rennfahrer?

    • Wusste gar nicht dass der Herr Schimacher solides Fachwissen als Virologe oder Epidemiologe hat.

      • Gewiss nicht! Aber einer der wenigen die sich noch trauen ihre Stimme zu erheben und einfach nur feststellen, dass die Maßnahmen -insbesondere die letzten- die völlig falschen Leute trifft.

        Sieht der Home Office gesegnete natürlich nicht, nicht wahr?

        Immer schön fleißig Kontakte sammeln und gehörig sein.
        Mein Beileid.

    • Kein Problem, einfach statt Essen zu gehen im Restaurant bestellen. Und nicht die Getränke vergessen. Wer es mit der Rettung der Gastronomen ernst meint, der sollte seine Kulturausgaben beibehalten anstatt neue Technik bei Amazon zu bestellen. Und der Eckkneipe überweist man halt am Wochenende einen 10er anstatt dort 20 € zu versaufen. Dafür gibts dann auch einen Zoomcall mit dem Keeper, der sich 15 Minuten lang deine Sorgen anhört, wie er es sonst am Tresen auch macht.

      • Ich gehe doch raus zum Essen weil ich nicht zuhause essen will. Klar kann man mal bestellen und abholen oder liefern lassen. Aber ist halt einfach was anderes als z.B. zu zweit essen zu gehen. Und was ist mit den Bedienungen? Die bleiben trotzdem auf der Strecke. Der Rest ist Quatsch was da geschrieben steht…Zoomcall mit dem Wirt…was ein Käse.
        Generell sollte man doch immer mal wieder hinterfragen warum was und wie gemacht wird. Das sollte man nicht nur in der aktuellen Situation sondern ist z.B. auch im Berufsleben immer mal wieder tun. Ist es sinnvoll die Arbeitsfolge so zu machen oder gibt es mittlerweile andere Lösungen die besser sind.

        • Natürlich nutze ich die Angebote draußen, weil sie mir mehr bieten, als es zuhause abzuhandeln.

          Aber es geht hier darum zu verhindern, dass die Kultur übern Jordan geht. Und vielleicht können wir nicht ändern, dass die Politik sich für einen Lockdown entscheidet. Aber wir können mithelfen, dass dann eben nicht alle deswegen ihre Unternehmungen verlieren.

      • Warum um alles in der Welt sollte ich der Wirtin der Kneipe meines Vertrauens 10€ überweisen anstatt 20€ in der Kneipe zu lassen?
        Ganz ehrlich….du faselst Unsinn.

    • Man wird immer jemanden vor das Mikro gezerrt bekommen der gegen irgendetwas ist.
      Mir ist nur nicht klar, weshalb ‚die Regierung‘ jetzt schuld sein sollte. Meineserachtens reagiert sie auf sich entwickelnde Umstände, die durch die Bevölkerung, uns, jedem, mehr oder weniger verursacht wurden.
      Es sind keine willkürlichen Handlungen der Regierenden. Sollte man dabei nicht vergessen.

    • Oliver Müller says:

      Der hat genau so viel Ahnung davon wie der Wendler.

    • Teresa Orlowski ist wohl auch ziemlich sauer, hab ich gelesen.

  6. Die coronika App um Personen einzutragen, in Verbindung mit dem Google Standort-Verlauf/Zeitleiste um die Orte zu tracken klappt gut.

  7. Oliver Müller says:

    Für Android gibt es auch Contact Diary: https://f-droid.org/de/packages/com.apozas.contactdiary/

  8. Ich kippe meine Standortdaten eh Google in den Rachen und weiß so über Timeline ganz gut, wann ich wo war 🙂

  9. Ich finde das Prinzip Eigenverantwortung in der aktuellen Lage 1.000 Mal besser als die Verbotskultur und die damit einhergehende Spaltung in der Gesellschaft. Was wir brauchen, ist Einheitlichkeit und kein Gegeneinander.

    Die Leute schimpfen aufeinander, weil die Maske vielleicht nicht richtig getragen wird, oder weil sie nur bedingt auf soziale Kontakte verzichten können (Ich meine nicht die Riesen-Feste), aber über eine Komponente wird aktuell viel zu wenig diskutiert, das Virus selbst! Es liegt eben nicht nur an den Menschen, sondern geht viel tiefer…

    Es wurde ein schönes Positionspapier veröffentlich, u. a. von Professor Streek, das liest sich gar nicht so schlecht. Vielleicht sollte die Politik sich doch besser wieder öfter an der Wissenschaft orientieren…

    So zur App:

    Ich find die Idee gut und sinnvoll, denn man weiß einfach kaum, wen man vielleicht in den letzten 14 Tagen getroffen haben könnte, Kollegen, Bekannte, doch mal nen Freund… da kann was zusammen kommen… Stichwort Eigenverantwortung… würde ich solche Daten im Falle einer Infektion mit dem Gesundheitsamt teilen? Ich weiß es nicht, sag ich ganz ehrlich, ist so ein Gefühl. Würde ich meine Kontakte informieren und Bescheid geben, dass es mich erwischt hat und sie sich in Selbstisolation begeben sollten? Definitiv!!!

    … und ja, ich nutze die Corona Warn App und ich finde, die gehört noch auf viel mehr Smartphones!

    • Dieser Apell an die Eigenverantwortlichkeit ist leider nur eine schöne Theorie. An der Corona Warn App (möglichst hoher Datenschutz für hohe Akzeptanz aber keine Auswertung möglich), den Masken und die „sch**ß auf Corona Parties“ sieht man wie es um die Eigenverantwortlichkeit der Deutschen bestellt ist. Nicht mal das bekommen viele hin und dank der Appelle an die Eigentverantwortlichkeit droht jetzt der nächste Lockdown. Hauptsache Urlaub und Party machen, das sind die einzigen eigenverantworlichen Gedanken vieler in diesem Land, Gefolgt von Klopapier und Nudeln,

      Klar, alles etwas überspitzt aber als jemand der sich vernünftig verhält, mir machen Maske und CWA nicht viel aus – also muss ich mich nich groß einschränken außer bei Parties, ist es schlicht frustrierend wie viele Deppen es da draußen gibt!

      • Oliver Müller says:

        Nur weil bei der CWA der Datenschutz berücksichtigt wird, nutzen viele die App überhaupt erst. Die App, von der du träumst, käme nicht auf mein Smartphone.

    • „Verbotskultur und die damit einhergehende Spaltung in der Gesellschaft“

      Die Aussage sagt mehr über dich, als über die Maßnahmen aus. Du siehst wahrscheinlich auch in Tempo 30 vor Schulen eine „Spaltung der Gesellschaft“?

    • Hat sehr gut geklappt in Schweden, die Sache mit der „Eigenverantwortung.“

      https://www.thinkglobalhealth.org/article/five-problems-swedish-approach-covid-19

    • Wir hatten doch jetzt einen ganzen Sommer lang Eigenverantwortung.

      Eigenverantwortung sieht so aus:
      MNS in den Öffis auch ohne Strafe tragen.
      Die CWA installieren.
      Abstand halten.
      Richtige Angaben zur Kontaktverfolgung machen.
      Kontakttagebuch führen.
      Nicht mit Krankheitssymptomen rausgehen.
      Abstand auch beim Kneipenabend und beim geselligen Zusammensein mit Freunden.
      Örtlichkeiten meiden, die keine Kontaktverfolgung betreiben.
      Empfehlungen auch im Urlaub folgen.

      Hätte Eigenverantwortung funktioniert, dann wären wir jetzt nicht 15.000 Infizierte pro Tag.

      • Exakt! Und wenn ich die Wahl habe zwischen Verzicht auf etwas Datenschutz oder Lockdown light, dann wäre meine Entscheidung eindeutig. Leider sehen viele deutsche das anders, bzw. haben überhaupt keine Meinung! Also bleibt nur der Lockdown.

  10. Und noch eine Alternative (im Moment nur für iOS, die Android Version ist gerade nicht im Play Store zu finden):

    https://clustertagebuch.info/

  11. Faszinierend, wie viele Apps es dazu gibt.

    Also ich hab eine Kalender-App auf meinem Handy vorinstalliert. Da kann ich wunderbar eintragen, wann ich wo war. Und sonstige Infos auch dazu packen.

  12. Wenn wir künftig nur noch Regeln befolgen und aufhören zu leben, sind wir keine Menschen mehr, sondern Menschengemachte Roboter. Fakt ist keiner will sterben und wird alles dafür tun und jeden schlecht reden der etwas anderes macht wie das was er für richtig hält. Doch wenn wir alles kontrollieren wollen, dann müssen wir dass auf alles ausweiten. Wer künftig sein Müll illegal entsorgst sollte einen Stromschlag bekommen via GPS über ein Halsband das er bei der Stadt kaufen muss, wir brauchen eine App die sagt ob es Sexualstraftäter in der Nachbarschaft gibt mittels IP Aktivität im Netz und Strafregister Einsicht etc….., allgemein am besten wäre ein Prinzip wie bei den Tribute von Panem. Es gibt Distrikte und wer nichts hat muss um leben und tot kämpfen. Kurz um wir sind aktuell auf dem besten Weg dorthin. Corona trifft nur die, die nichts haben. Reiche, Promis und Sportel sind davon ausgenommen bsp. Ronaldo der Kerl wird 18mal am Tag getestet um Fußball spielen zu dürfen, aber für den Ottonormalverbraucher sind die Tests knapp Tschüss Welt wenn alles so bleibt existieren wir bald nicht mehr.
    Herzlichst Prometheus

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