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Kodi: Reichlich Neuerungen für das Add-on-System der Software bekanntgegeben

Wieder einmal gibt es Neuigkeiten für Benutzer des Streaming-Centers Kodi zu berichten. Um genau zu sein, geht es hierbei diesmal vor allem um das Add-on-System der Software, das zukünftig noch zugänglicher und sicherer als bisher sein soll. Das bisherige System habe laut der Entwickler nicht zwischen offiziellen Repositiories und solchen von Drittanbietern unterscheiden, was zu Problemen bei deren Installation aber auch deren Aktualisierungen geführt habe. Hier hat sich das Team nun hingesetzt und das Subsystem an vielerlei Stellen verbessert.

So wird ab sofort das offizielle Kodi-Repository für Add-ons als auch dessen Quelle (kodi.tv-mirrors) als eben solches definiert. Hier sind sämtliche vom Team Kodi genehmigten Updates zu finden. Entsprechend sind auch die Richtlinien für Updates noch einmal angepasst worden. Dies gilt vor allem für die Quelle einzelner Updates, Add-ons sind fortan an ihre ursprüngliche Quelle gebunden, was Cross-Updating und die Vermischung von offiziellen und Drittanbieter-Add-ons verhindern soll. Ihr dürft zwar weiterhin wählen, von wo ihr euer Add-on bezieht – die automatischen Updates finden dann aber ausschließlich von jener Quelle aus statt. Bisher war nur die Versionsnummer entscheidend, ob man ein Update ausführen konnte. Die Quelle des Updates war hierbei egal.

Solltet ihr ein Add-on manuell (zum Beispiel aus einem Archiv heraus) installieren, so wird dieses keine automatischen Updates mehr erhalten. Man betont hier aber ganz klar, dass Add-ons aus einem offiziellen Repository nicht von dieser Einschränkung betroffen sind. Verbessert worden ist zudem auch die Migration von Add-ons. So werden jene Erweiterungen, die während der Migration als inkompatibel markiert wurden, beim nächsten Start von Kodi auf Wunsch automatisch aktualisiert. Auch an der Benutzeroberfläche wurde gearbeitet. So lässt sich neuerdings die Herkunft eines Add-ons und dessen Pinning-Status erkennen. Außerdem erfahrt ihr, ob ein Add-on aus einem Repo heraus installiert worden ist und ob es sich hierbei um ein offizielles Repo gehandelt hat. Ebenso sehr ihr, wenn eine Erweiterung aus einer Zip-Datei heraus installiert worden ist oder ob es sich um ein System-Add-on handelt.

Für Kodi 20 hat man sich vorgenommen, unter anderem ein Identifikations-Feature für Autoren von Add-ons per Signatur zu implementieren. Das würde ermöglichen, über unterschiedliche Repositories hinweg festzustellen, ob es sich um jeweils denselben Autor handelt und dass es sich hierbei beispielsweise um vertrauenswürdige Add-ons handelt, etc. Ebenfalls interessant ist die Idee, binäre Add-ons in einer Sandbox ausführen lassen zu können. Ich denke aber mal, dass das Team uns hierzu entsprechend im dann folgenden V20-Changelog ausgiebiger unterrichten wird.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Ich warte ja noch auf den offiziellen V19 release und das damit bestückte LibreElec.
    Mir geht der Bug, der 720p Streams in schwarz weiß mit Grünen flecken darstellt hart auf die Weichteile.

  2. Kodi ist mit seinen Add-ons für mich der Inbegriff der Frickelei. Wer das nutzt, den traue ich mir aus einer Gegenüberstellung von 10 Leuten sicher identifizieren zu können 😉

    • Kodi ist cool aber nicht für alles. Also Netflix usw. wäre mir auch zu viel Fummeln. Und dann genervt sein wenn man einen film schauen will und wieder Dunkel. Ist wie die Leute früher bei Premiere mit den Receivern. Einige haben halt spaß dran.

  3. phantomaniac says:

    Kodi passt doch wunderbar. Man muss die ganzen Add-Ons ja nicht nutzen.
    Insofern reduziert sich die „Frikelei“ gewaltig.

    Ist IMHo eine gute Ergänzung auf dem Firetv (ok, hier ist die Installation aufwändiger) und eine sehr gute Ergänzung auf Fernsehern mit Android-TV. Hier käme ich erst gar nicht auf die Idee Netflix in Kodi zu nutzen…..

    Verstehe daher die Kritik nicht. Kann man nutzen, muss man aber nicht.

    Wenn man jedoch nur einen Raspberry mit Libreelec einsetzt ist das natürlich wieder was anderes…. Aber ein RPi ist halt immer frikelei 🙂 Oder ich würde es eher als „Spielerei“ bezeichnen.

  4. Wenn es doch nur einfach auf einem AppleTV laufen würde…. der einzige Grund, warum ich noch eine nvidia Shield benutze.

    • TierParkToni says:

      Die NVIDIA SHIELD ist imho die einzige Plattform, auf der KODI sauber Bild-&Ton-Formate verarbeitet.
      Ich hab mit dem RaspPi schon eine Odyssee hinter mir, und egal welcher Tweak unter KODI eine Funktion ermöglichte, beim nächsten Release wurde se meistens nicht besser.
      ABER : Kodi selber ist absolut brauchbar, meistens ist es die Basis-Plattform, auf der rumgemurkst wird.
      Davon ausgenommen ist die x86/x64-Fraktion unter MS, da hat es bis dato sowohl mit Intel als auch mit AMD oder NVIDIA bildtechnisch einwandfrei funktioniert….

  5. Ich finde es gut, dass mittlerweile die Noobs Kodi fern bleiben. Kodi hatte schon zu viel Aufmerksamkeit in der Vergangenheit. Es ist immer noch der beste Multimedia Player. Man muss nur wissen wie man es benutzt um das volle Potenzial auszuschöpfen.

    • Ja genau so sehe ich es auch. Nutze jetzt es jetzt seit viele Jahren, es gibt einfach keine Mediacentersoftware die Kodi das Wasser reichen kann.

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