
Estuary erlaubt auch innerhalb des Skins am Theme zu basteln. So liefert man dann auch direkt verschiedene Farbvarianten mit. Estuary wird dabei die Standard-Oberfläche für Kodi 17 an allen Geräten ohne Touchscreens. Ein Trailer kann euch schon einmal einen kleinen Überblick liefern.
Es gibt aber auch einen zweiten Default-Skin, der speziell für Geräte mit Touchscreens gedacht ist: Estouchy. Insgesamt will man Kodi durch die beiden neuen Skins nun wesentlich moderner erscheinen lassen. In diesem Zuge hat man deswegen auch die Einstellungen / Settings generalüberholt, damit auch ein Laie sich schneller zurechtfindet. Auch hat man sich der Musik-Bibliothek angenommen, die in der Vergangenheit im Vergleich mit dem Video-Bereich eher das Stiefkind zu sein schien. Nun unterstützt Kodi 17 in der Beta bereits verbesserte Angaben zu Alben und Künstlern. Zum Beispiel könnt ihr bei Künstlern nun auch bestimmte Funktionen wie „Komponist“, „DJ“ oder „Dirigent“ angeben. Nützlich ist das sicherlich für Leute mit einem vielseitigen Musikgeschmack. Einige Dateien und Websites unterstützen nun zudem Moods / Stimmungen, was erlaubt die Musik anhand dieses Kriteriums auszuwählen.
Im Bereich für Live-TV und PVR / DVR können sich Kanäle nun auch danach sortieren lassen, was zuletzt abgespielt wurde. Ein Feature, das überfällig war für diejenigen, welche ihre am meisten abgerufenen Sender ganz vorne platziert sehen möchten. Außerdem wurden die Timer-Einstellungen verbessert: Nehmt ihr etwa eine Episode einer Serie auf, könnt ihr auch als Regel einrichten, dass in Zukunft jede weitere Folge ebenfalls aufgezeichnet wird.
Was den Video-Player betrifft, wurde hingegen vor allem hinter den Kulissen gebastelt. Laut den Entwicklern werde sich das auf die User aktuell vordergründig zunächst kaum merkbar auswirken, man habe den Player aber für die Zukunft fit gemacht und nun für mehrere Jahre vorgesorgt. Etwa funktioniert nun bei der DVD-Wiedergabe auch die Hardwarebeschleunigung und die Audio- / Video-Synchronisation wurde verbessert. Zudem lassen sich neben Untertiteln und verschiedenen Sprachversionen auch die Videostreams direkt auswählen bei der Wiedergabe einer DVD. Das ist wichtig, falls z. B. eine Konzert-DVD angesehen wird und verschiedene Kameraperspektiven vorhanden sind. Dieses Feature greift aber auch bei YouTube und anderen Streaming-Plattformen mit DASH-Protokoll, um zwischen verschiedenen Bitrates bzw. Qualitätseinstellungen zu wechseln. Allerdings muss das YouTube-Add-On zur Unterstützung noch ein Update erhalten.
Interesse an der neuen Kodi 17 Beta? Alles nötige findet ihr im Download-Bereich.