Kindle Paperwhite und Leihbücherei für Amazon-Kunden in Deutschland angekündigt

Mein Kumpel Gilly hat sich seinen neuen eBook-Reader noch via Borderlinx aus dem Ausland bestellen müssen, nun ist Amazons neuer eBook-Reader auch bald in Deutschland zu haben. Konkret geht es um den Kindle Paperwhite. 25% schärfere Kontraste, eine patentierte integrierte Beleuchtung, die das Lesen in allen Lichtverhältnissen erlaubt, und bis zu acht Wochen Akku-Laufzeit – das waren so die Eckpunkte, die Amazon bei der Vorstellung des eBook-Readers rausknallte.

Der Kindle Paperwhite WLAN + 3G ist das neue Premiummodell. Er kommt mit einer gratis 3G-Mobilfunkverbindung, wodurch sich die Suche nach einem WLAN-Hotspot erübrigt und ist für 189 Euro erhältlich. Der neue Kindle Paperwhite und Kindle Paperwhite WLAN + 3G sind ab sofort vorbestellbar und werden ab dem 22. November 2012 versandt.Die Version ohne 3G kostet derzeit 129 Euro.

Das wirklich Spannende für Leseratten? Amazon.de verkündete heute ebenfalls, dass im Laufe des Monats auch die Kindle-Leihbücherei für Amazon.de Kunden eingeführt wird. Kindle-Besitzer, die Mitglieder bei Amazon-Prime sind, können aus mehr als 200.000 eBooks auswählen. Darunter sind alle sieben Bände der Harry Potter-Reihe und viele Bestseller aus der Belletristik und Fachliteratur. Kunden können jeden Monat ein anderes Buch kostenlos ausleihen, ohne Wartezeiten oder Rückgabefristen. Bin gespannt, was da die Leihbücherei in Sachen Buchpreisen so macht – ob sich das für den Konsumenten gut lohnt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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39 Kommentare

  1. Wie cool ist das mit der Leihbücherei denn bitte? =) <3

  2. Ich hab meinen Paperwhite seit gestern. Schönes Gerät.

  3. Thorsten Lange says:

    Prima! Prime-Kunde bin ich, drei Kindle-Reader sind schon im Haus und werden rege von den Familienmitgliedern genutzt.
    Dann wird demnächst einer davon auf Oma umgemeldet und meine Frau bekommt einen Paperwhite zu Weihnachten, um auch spätabends noch „störungsfrei“ im Bett lesen zu können.

    Bei uns hat die digitale Form des Lesens relativ schnell einen festen Platz im Alltag eingenommen – ohne aber die (lt. Caschy) analogen „Totholzprodukte“ zu verdrängen. Im wesentlichen verteilt es sich so: Belletristik -> Kindle, Fachbücher -> Papierform

  4. Ja das mit der Leihbücherei klingt super.
    Ich nutze zwar mit meinem Sony Reader die Onleihe meiner Stadt-Bibliothek. Das doofe da sind allerdings die Wartezeiten wenn ein Buch verliehen ist. Das ist bei der Kindle Leihbücherei dann deutlich besser.
    Aber… 1 Buch pro Monat? Ich lese 1-2 Bücher pro Woche. Da wäre das für mich nicht genügend.

    Ich bin erstmal weiterhin zufriedener Sony-und-Epub-Nutzer. Vielleicht schaue ich mir den Kindle nochmal an wenn ich in ein paar Jahren was neues brauche… 😉

  5. DancingBallmer says:

    „eine patentierte integrierte Beleuchtung“
    Ich weiß nicht, sieht irgendwie wie das iPad aus…

    Spaß beiseite – technisch ist das Gerät sehr interessant, nicht aber ein Gerät was ich nur mit einem Anbieter benutzen kann. Ich hoffe andere Hersteller können die Technik irgendwie adaptieren, ich glaube Sony hatte doch auch schon solch ein ähnliches Gerät mit einem Komib-Display.

  6. Das ist doch mal eine super Nachricht. Warte schon seit US Release auf den Paperwhite als ersten Ebook-Reader. Und dann kann ich auch noch Bücher als Prime Mitglied leihen 🙂

  7. DancingBallmer says:

    Vertipper: Statt Komib natürlich Komib-Display.

    Ist die Edit-Funktion deaktiviert oder liegt es an meinem Fuchs mit NoScipt?

  8. @DancingBallmer:
    Versuch’s nochmal. 😉
    Ach ja: Hierr, nimm dir da mal eins weg. 😀

  9. Juhu und ich dachte schon ich muss bis 2013 warten.

  10. Kann ich auf dem Kindel Fire auch meine e Pubs & PDF´s lesen?

  11. Die beste Neuigkeit des Tages. Weihnachten ist gerettet 🙂

  12. @Opticus: da wird morgen eine längere Anleitung kommen 🙂

  13. Knaller!

    wir sind schon in der Hamburger Bücherhalle für „normale Bücher“ – da ist das jetzt der Oberoberoberknaller mit der Leihbücherei 🙂

  14. Funktioniert das dann nur mit der Kindle Hardware oder auch mit der App? Bin zwar Prime Kunde aber lese halt über die App auf meinem Nexus 7.

  15. Schöne Sache – hatte auf den WLAN PaperWhite schon gewartet. Erst gestern wieder auf Grund von Lichtmangel auf dem Tablet weitergelesen – ein Krampf im Vergleich zu guten e-Ink.

  16. Das Ding hat auch eine höhere Auflösung als der alte Kindle, 1024×768 statt 800×600. Und das ist mehr als Kosmetik, aufrund der inzwischen hohen Pixeldichte haben (gute) LCDs zum Lesen ganz schön aufgeholt. Aber mit dieser Ankündigung hat Amazon eins bewirkt: Ich werde in der Nacht auf den 25. Oktober nicht vor dem Gravisstore kampieren, um mir am ersten Tag einen Kindle Fire zuzulegen. Das hätte ich nämlich ohne diese Ankündigung gemacht (na gut, minus das Kampieren eventuell… ;-)).

    Mittelfristig werden sich die Stückkosten digitaler Güter an die Grenzkosten annähern, sprich: Die Kosten, die zur Produktion eines weiteren Gutes notwendig sind – um und bei 0 Euro. Es wird auf Pauschalbeträge (a la Spotify) oder Werbefinanzierung (Bookboon, werbefinanzierte Studienbücher – allerdings liefern die ihren Kram nicht in einem Ebook-Format, nur in PDF, was nur zum Ausdruck taugt, aber nicht zum digitalem Lesen) hinauslaufen.

    @opticus
    Ohne DRM können sie relativ einfach konvertiert werden. Mit DRM ist es legal nicht möglich.
    Die „Onleihe“ (heisst wirklich so) diverser Bibliotheken arbeitet mit Epub mit DRM und ist auf dem meistverbreitetem Ebookreader, dem Kindle, so (legal) nicht nutzbar.
    Die Konvertierung ist nicht problematisch, die meistverwendete Software (Calibre) hat aber keine Oberfläche, die besonders Gelegenheitsnutzertauglich ist. Mal sehen, was caschy (oder ein Gastautor) hier dazu erzählen wird.

  17. @Hauke: Das Problem an LCD’s zum lesen ist nicht die Pixeldichte sondern die Beleuchtung. Gerade in einer dunkeln Umgebung ist es anstrengend über eine längere Zeit zu lesen. Und bei helleren Umgebungen sieht man auch wieder nix. Und dann kommt ja noch die Akkulaufzeit von maximal einen Tag intensiver Nutzung. LCD’s werden sich sicher nie primär dazu geeignet sein digitale Literatur zu lesen.

  18. Servus caschy.

    Tolle News, dann kann sich meine Freundin ja über einen ebook-Reader freuen, die kriegt dann nämlich meinen Alten.

    PS: Werden bei dir Leseratten SPANEND bearbeitet? ;-

  19. @Haegar333 Flüchtigkeitsfehler passieren nicht nur mir, siehst du ja an dir selber, nicht wahr? 😉

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