Kickstarter-Projekt: Qubi will Smart TV richtig machen

Qubi: Smart TV, made simple ist ein Kickstarter-Projekt, das aus zwei Teilen besteht. Die Qubi-Konsole ist eine Android-Settop-Box, die vor allem auf den Medienkonsum ausgerichtet ist. Zu dieser Konsole gehört auch eine entsprechende Fernbedienung, die speziell auf den Qubi Launcher, den zweiten Teil des Projekts abgestimmt ist.

[werbung] Dadurch, dass unter der Haube ein Android-System seinen Dienst verrichtet, wird die Konsole mit dem normalen Google PlayStore ausgeliefert. Vorteil hierbei ist, dass man auf all seine gekauften Apps zurückgreifen kann, ohne noch einmal dafür bezahlen zu müssen.

Außerdem lässt sich die Qubi-Konsole auch mit diversen Game-Controllern verbinden. Jeder Controller, der mit einem Android-Smartphone genutzt werden kann, kann auch mit der Konsole verwendet werden.

Qubi_Konsole

Der Qubi-Launcher basiert auf XBMC. Die Media-Center-Software wurde stark überarbeitet und soll so komfortablen Zugriff auf jegliche Medien bieten, egal ob lokal, gestreamt oder in Form von Apps.

Die Qubi-Konsole bietet folgende Hardware-Eigenschaften:

  • Snapdragon 600 Chipset
  • 1.7 GHz Quad Core Krait CPU
  • Adreno 320 GPU
  • Full 1080p HD video decoding
  • 2 GB Ram
  • Micro SD Expansion Slot
  • 1.4 HDMI Connection
  • Dual Band WiFi b/g/n
  • Miracast Capability
  • Ethernet RJ45 Port
  • Optical Audio
  • 4 x USB ports
  • Bluetooth 4.0
  • Support Dolby & DTS

Die Fernbedienung ist so aufgebaut:

  • Double sided remote including QWERTY keyboard
  • Backlit both sides
  • WiFi Direct
  • Airmouse
  • USB Rechargeable
  • Headphone output (Use Qubi without disturbing others)
  • Built in Mic (Voice commands for Qubi launcher)

Qubi_Launcher

Das einfache System und die für eine Android-Box ansehnlichen Spezifikationen haben jedoch ihren Preis. Im günstigsten Fall (Early Bird) kommt die Konsole samt Fernbedienung für 119 Dollar, für eine Lieferung nach Deutschland fallen weitere 30 Dollar an.

Wer sich für den Code des Qubi Launchers interessiert, ist mit 30 Dollar dabei. Der gleiche Code wird auch an XBMC geliefert und sollte sich mit etwas Tüftelei auch auf anderen Android-Geräten nutzen lassen. Das gesamte Kickstarter-Projekt findet Ihr hier.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. Ich nehme an, das Gerät kommt mit einer internen Festplatte? Wäre zumindest sehr interessant, Videos und Fotos auf das Gerät auszulagern.

    Ich hab nur recht ungern ein extra NAS-System herumstehen, das ständig läuft….wird eh kaum verwendet.

  2. Der interne Speicher wird wohl nicht allzu groß sein, aber dafür kannst du ja problemlos eine 64GB Micro-SD einlegen.
    Bin mal als Backer eingestiegen. Hört sich sehr interessant an und könnte meinen RasPi als Media-Center ersetzen.

  3. Grade gesehen: 16GB interner Speicher. Ist nicht die Welt, für meine Bedürfnisse aber ausreichend.

  4. Klingt wirklich sehr cool!
    Allerdings fänd ich nen Netzwerk-Anschluss nicht sooo doof…

  5. Ok…beim 2. Mal lesen hab ich auch den RJ45-Port gefunden… xD
    Ich werd mich wohl mal näher damit befassen.

  6. also so wie eine Xbox one nur günstiger und nicht ganz so cool 🙂

  7. Ja, RasPi fehlt leider der optische Audio Ausgang, sonst reicht er mir völlig. Finde das Ding etwas teuer..

  8. @Martin: schau auf den Screen, da ist nen optischer Out drauf

  9. @Martin: Bei der Hardware finde ich den Early-Bird-Preis eigentlich recht angemessen. Von der Leistung her etwa Nexus 7 Niveau, nur mit wesentlich mehr Anschlüssen. Gut, man muss auch noch Versand und Zoll dazurechnen. Dennoch im Rahmen.

  10. Beim RasPi hab ich irgendwie das Problem, dass ich zu viel selbst basteln und machen muss…und das kann ich leider nicht.
    Oder gibts da mittlerweile auch fertige Boxen?

  11. @Thomas: RasPi als Media-Center ist eigentlich recht benutzerfreundlich. Das schwierigste ist wohl – für Leute, die sich damit nicht auskennen – das Image (von zB RaspBMC) auf die SD-Karte zu bekommen. Wenn das geschafft ist läuft eigentlich alles out of the box.

  12. @FlutterRage

    warum wird immer die Schlechteste RasPi der 3 XBMC Distributuionen „beworben“. RaspBMC kann nichts was OpenElec nicht schneller und einfacher könnte (von weit weniger Fehlern mal ganz zu schweigen) !

  13. Ach dafür reicht mir mein PI.
    Und ich bin mit RasbMBC voll zufrieden. Keine Fehler oder sonstiges.

  14. Aber vor dem backen bedenken: Im günstigen Fall zahlt man noch 19% Einfuhrumsatzsteuer (also insgesamt 132€). Im ungünstigsten wird das Ding beim Zoll vernichtet.

  15. Ich hab den RasPi mit Openelec ich bin damit auch voll zufrieden, basteln muß man da nichts. Das komplette Image gibt es zum Download. Ich habe auch Rasbmc probiert, ist ne ganze ecke langsamer wie openelec.
    Wenn man etwas basteln will und kann funktioniert sogar das Airplay mirroring 😉

    Matze

  16. Bei geekbuying gibt es Android Sticks und Boxen für 65USD also ca. 51 EUR.

  17. Warum reden alle in ihren Produktvorstellungen wie in der Apple-Werbung?

  18. Die Qubi ist eine feine Sache. Eine Potenz mehr an Leistung als mein Raspi auch 2 GB ram anstatt 256 bei meinem. OpenElec läuft aber manche codecs werden in SW abgespielt und haben sehr grosse sound Verschiebungen 3-4 Sekunden. Das sollte ein Quadcore 4x 1.7 Ghz hinbekommen denke ich. Im übrigen kommt die Box jetzt mit Gigabit Lan, WLAN-AC, USB 3.0 und HDMI-CEC. Also der perfekte ersatz für den Raspberry Pi und Besser als Jede Aktuelle Android BOX alleine weil HDMI-CEC unterstützt wird und mann einfach seine TV Fernbedinung zum einschalten der Box und Navigieren auf der Qubi Box nutzen kann. Und das alles fertig konfiguriert und ready2run? Gekauft

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