Keine E-Scooter auf deutschen Gehwegen

Da gehen sicherlich nicht nur bei Caschy die Mundwinkel nach unten, er hatte ja im Februar den Ninebot Segway ES2 getestet: E-Tretroller sollen zwar im deutschen Straßenverkehr in Zukunft eine Rolle spielen, aber es gibt Änderungen an der Umsetzung. So heißt es, dass Gehwege für die elektrischen Roller am Ende doch tabu sein sollen.

Damit will der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den Warnungen von Experten entsprechen. Ursprünglich war vorgesehen das Fahren auf Gehwegen in Schrittgeschwindigkeit zuzulassen. Die Länder hatten aber Kritik daran geübt. Scheuer gibt nun nach und erklärt seine Entscheidung: „Mir geht es darum, neue Formen der Fortbewegung so zu ermöglichen, dass sie niemanden gefährden.

Zuvor war geplant, dass E-Scooter, die schneller als 12 km pro Stunde sind, auf Radwegen fahren sollen. Langsameren Modellen wäre erlaubt gewesen in Schrittgeschwindigkeit auf Gehwegen zu eiern. Dieser Gedanke gefiel aber einigen Bundesländern und auch dem Verkehrsausschuss des Bundesrates am Ende nicht. So seien die Gefahren für Kinder, ältere und sehbehinderte Menschen auf Gehwegen zu groß.

Scheuer betont, dass es am Ende wichtig sei für alle Beteiligten eine befriedigende Regelung zu finden: „Wir brauchen jetzt im Sommer das ‚Ja‘ der Länder – und nicht erst in der Weihnachtszeit, wenn Schnee liegt.“ Bekanntermaßen stimmt der Bundesrat am 17. Mai über die Verordnung ab. Der Verkehrsausschuss der Länderkammer empfahl bereits mehrheitlich E-Tretroller generell auf Radwege zu verbannen.

Verständlich sind die Bedenken: Im Straßenverkehr gibt es leider viele nicht sehr rücksichtsvolle Menschen und auf Gehwegen radelt schon mancher Radfahrer umher und auch das ein oder andere Skateboard begegnet mir hier in Kiel oft unverhofft. Da auch noch E-Scooter ins Spiel zu bringen, könnte auf Dauer für Fußgänger anstrengend werden. Es gab auch Bedenken, dass eine Aufteilung der E-Scooter in zwei Kategorien in der Praxis nur schwer zu überwachen sei – für den Laien schon gar nicht, der am Ende aber als Fußgänger darunter womöglich leide.

Letzten Endes wird das Ergebnis damit wohl sein, dass E-Roller wie Fahrräder behandelt werden und auf Radwegen verbleiben. Nur in Ausnahmefällen sollen sie auf andere Verkehrsflächen wechseln dürfen. Für euch eine passende Entscheidung?

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

117 Kommentare

  1. Warum ist denn immer nur die Rede von Gehweg oder Radweg?
    Innerstädtisch habe ich doch im 95% der Fälle gar keine Radwege, sondern nur Gehweg und Straße. Soll dann der 12km/h-Roller tatsächlich auf der Straße rumeiern? Das ist dann weniger gefährlich und die sinnvollere Variante?

    • aber mit 12 kmh auf Gehwegen oder was? Schrittgeschwindigkeit ist 4-5 kmh. Gehwege sind für Fußgänger, es nervt alle Beteiligten wenn hier Fahrräder oder Roller unterwegs sind. Und mal ehrlich, das würde den Rollerfahrern auch keinen Spaß bringen. Da ist Generve und Auseinandersetzungen vorprogrammiert.

      • Liebe/er pio, jeder Kinder-Trettroller fährt mit Muskelkraft locker 10-12 Km/h, die fahren schon ewig auf dem Bürgersteig und haben noch nie jemanden umgebracht…

        • Willst du wirklich ein Kind mit vielleicht 12 Kilogramm Gewicht mit einem Erwachsenen mit vielleicht 95 Kilogramm Gewicht vergleichen? Das ist ein ganz anderes Rammgewicht und kann so nicht verglichen werden.

          • FriedeFreudeEierkuchen says:

            Du hast vergessen die höhere Geschwindigkeit und das höhere Gewicht des Rollers noch mit einzubeziehen 😉
            Die Tage gab es einen Artikel über die Erfahrungen mit E-Rollern in anderen Ländern. Bei Gehwegnutzung sind überall die Unfallzahlen gestiegen.

            Ich bin Radfahrer und der Meinung, dass Gehwege nur den Fußgängern gehören sollen.

          • Peter du hast wahrscheinlich keine Kinder und deshalb auch keine Ahnung wie schwer die sind! Ein Baby mit 12 Monaten wiegt in der Regel 10kg, also wird wohl kaum eines mit 12kg einen Roller fahren! Ein Kind das Eingeschult wird, wiegt im Durchschnitt 25kg. Paar Jahre älter + Rucksack mit all den Schulbüchern und schon bist du nah am Gewicht eines Erwachsenen. Es wiegen ja nicht alle gleich 95kg! 😉
            Und vielleicht solltest du so einen Tretroller mal selber testen um einen besseren Eindruck zu haben. Die haben in der Regel nur eine Bremse hinten am Rad, wo das Schutzblech gegen das Rad gedrückt wird. Und das bremst eher schlecht als gut. Da steht ein E-Roller mit zwei Bremsen deutlich schneller!
            Also haben wir einen Tretroller der beim Aufprall schneller ist, da schlechtere Bremsen, aber dafür ein wenig leichter. Und auf der anderen Seite einen klein wenig schwereren, dafür wahrscheinlich langsameren E-Roller. Wahrscheinlich keine großer Unterschied mit wem man kollidiert. 😉

            Aber dein Kommentar ist ein gutes Beispiel das viele hitzig über Sachen diskutieren wo sie wenig Ahnung haben oder sogar total falsch liegen.

            • Peter Brülls says:

              Bullshit. Mit 10 Jahren ist das 50er percentile gerade mal 25 kg. Nur schwer übergewichtige liegen bei 40. ein durchschnittlicher erwachsener Mann:86 kg.

              • Scheinbar hast du eine Tabelle mit BMI und nicht mit kg erwischt. Schau mal beim Robert Koch-Institut ( https://bit.ly/2Jn4KOB ) da hast du verschiedene Tabellen mit Gewicht nach Alter. Ein 10 jähriges Kind liegt bei 35kg bei P50. Mit 13 Jahren sind die schon bei 50kg
                Wie gesagt du hast scheinbar keine Kinder, sonst würdest du nicht daneben liegen.

      • Was ist mit geteilten Wegen, also Wege wo Radfahrer und Fußgänger agieren dürfen? Bei uns ist dies der Regelfall und ein Radfahrer fährt da auch mit 20-30 km/h durch. Ein E-Roller hingegen darf dort wahrscheinlich gar nicht fahren. Das ist mal wieder Doppelmoral at its best.

        • Klar kann man da mit dem Roller fahren, alles andere wäre auch absurd.

        • Peter Brülls says:

          Schild 241? Also Fußgänger oben, Rad unten? Fußgänger haben absoluten Vorrang, Radfahrer dürfen auf sich aufmerksam machen, um in Schrittgeschwindigkeit zu passieren.

          Ich springe da als Fußgänger auch nicht zur Seite, als Radfahrer meide ich diese Wege und fahre dort dann auch langsam, es sei denn die Strecke ist auf hundert Meter Sicht frei, so dass ich rechtzeitig gemütlich verzögern kann.

      • 1. Überlege dir wo du dort mit dem Fahrrad Gefahren warst.
        2. Genau dort fährst du auch mit dem Scooter. Nur in etwas schneller. Je nach Situation.

        Fertig und Ende die Diskussion. Rücksicht auf andere, wie beim Auto fahren und fertig.

    • Wie wäre es mit absteigen und schieben, solange es keine Radwege in manchen Abschnitten gibt? Das gilt doch bei Fahrrädern genauso! Oder wird hier schon vergessen, dass man von einem Tretroller auch absteigen und es schieben kann?! Ob sich jeder daran hält ist natürlich eine andere Frage.

  2. So ein Theater gibt es auch nur hier in D. Kannste Dir nicht ausdenken, so was.

    • Es gibt keinen „E-Scooter“ mit 12km/h, gemeint sind damit die Hooverboards, die man derzeit schon überall sieht. Diese dürfen dann eben auch nur auf Radwegen fahren und nicht zb in der Fußgängerzone. E-Tretroller, das Ding auf dem Bild.. also mit Lenkstange, darf sowieso nur auf Radweg und Straße fahren…. dabei ging es hier also gar nicht.

      • Okay, dann gibt es ein(!) weiteres Land, dass sich so idiotisch anstellt.
        Ich war vor kurzem in Lissabon (genauer gesagt: um Weihnachten rum). Da ist eine Menge mehr los als in den meisten Großstädten hierzulande. Was Verkehr und Menschenmengen in der City angeht.
        Da klappt das aber seltsamerweise mit den E-Scootern und dem ganzen Miteinander.

        Keine Ahnung, was hierzulande dahingehend falsch läuft.

        • Wieso läuft hier was falsch? Weil wir wenigstens versuchen ein Rechtsstaat zu sein.

        • Die Rechthaberische-Mentalität ist schuld! Hier meint jeder besser zu wissen was rechtens ist und setzt es mit null-Toleranz durch! Der Autofahrer „Platz da, die Straße gehört mir!“, der Fußgänger „Der Bürgersteig ist mir!“, Umsicht, Rücksicht, Hirn, etc. Fehlanzeige!

          • Ja, das trifft es am ehesten. Dazu noch ein gerüttelt Maß an Intoleranz und Verweigerung vor allem was neu und, Gott bewahre, anders ist als es schon immer war.

            Für alle Absichtlich-falsch-verstehen-woller: das bedeutet NICHT, dass man alles was neu und/oder anders ist automatisch toll finden muss.

          • Stimme Dir voll zu, aber es muss da mal in vergangener Zeit so ein/zwei Leute gegeben haben, die zumindest mit Hirn ausgestattet waren. Die haben nämlich die STVO geschrieben und gleich im ersten Paragraphen die Grundregeln des gemeinsamen Miteinanders formuliert:

            „(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
            (2) Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“

            Was braucht es mehr …?

        • In Israel wurden die Gesetze auch verschärft, da es alleine 2018 19 Tote durch elektrischen Tretroller gab und Israel hat gerade mal 8,7 Millionen Einwohner, da ist nicht idiotisch das es strenge Gesetze geben soll.

          „Die israelische Regierung hat zum 1. Januar 2019 ein Gesetz erlassen, das strengere Regeln vorsieht. E-Scooter und E-Bikes werden gleich behandelt: Wer jünger als 16 Jahre ist, darf weder E-Rad noch -Roller nutzen. Wer dennoch damit unterwegs ist, muss mit einer Beschlagnahme rechnen. Jugendliche zwischen 16 und 18 müssen einen Kurs absolvieren, um eine Fahrerlaubnis zu erhalten. Bei Verstößen kann diese Genehmigung für bis zu zwölf Monate entzogen werden.“

        • Frankreich war nur ein Beispiel, das mir als Meldung erst kürzlich über den Weg gelaufen und deshalb noch in Erinnerung war. Mit fünf Minuten googeln kommt man sehr schnell dahinter, dass es keineswegs so ist, dass es im Rest der Welt total super funktioniert. In Österreich heißt die Regel „Fahrradweg nutzen und wenn kein Fahrradweg da ist, dann in *Schrittgeschwindigkeit* auf dem Gehweg“. In Italien ist es Sache der Gemeinden, in Spanien AFAIK ebenso. In Madrid waren e-Scooter erst auf Gehwegen erlaubt, dann verboten, dann wieder erlaubt und jetzt wieder verboten. *Das* nenne ich Theater.

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Mich nervt diese ständige Gelaber, dass Deutschland so schlimm ist. Das zeigt nur, dass du noch wenig von der Welt gesehen hast.
          „Okay, dann gibt es ein(!) weiteres Land, dass sich so idiotisch anstellt.“
          Wie wäre es mal mit Fakten checken anstatt unqualifiziert rum zu labern?
          Aktuell ist (oder wird bis Sommer) nach schlechten Erfahrungen die Nutzung auf Gehwegen in folgenden Ländern verboten: Frankreich, Österreich, Spanien, Italien. In der SZ vom Samstag war ein längerer Artikel dazu. Ob es noch weitere Länder gibt, die die Nutzung einschränken stand nicht dabei. In allen Ländern wurden bisher schlechte Erfahrungen mit den E-Scootern gemacht.

    • Ja kann ich und das ist zum Teil auch gut so. Siehe z.B. Rumänien, ja die haben Auslandsversicherung wenn sie aus dem Land kommen, zumindest die Meisten (hoff ich) aber im Innland ist nicht mal 1/3 Versichert mit den Autos. Viel spaß beim Unfall bauen in solch einem Land wo höchstwarscheinlich keiner die Folgekosten übernimmt.

  3. Schade, Chance vertan, denn hier gibt’s so gut wie keine Radwege! Räder fahren einfach am Straßenrand, das wäre für E-Scooter fatal…

    • Ich weiß ja nicht wo du lebst, aber bei uns gibt es jede Menge Radwege. Da sollte man doch lieber beim Stadtrat ansetzen, dass endlich mehr Radwege geschaffen werden statt jetzt wegen den Rollern rumzuheulen.

      • Peter Brülls says:

        Radwege braucht es eigentlich nur außerorts und auf den Hauptstraßen. Ansonsten wären sie völlig überflüssig

        Einfach mal Radfahrer, die auf Gehwegen fahren konsequent Strafzettel aufdrücken und am nächsten Tag dann das gleiche mit Autofahrern, die mit weniger als 1 m Abstand überholen. So lange abwechselnd wiederholen bis die schlimmsten dauerhaft gesperrt sind und der Rest es gelernt hat.

    • Das hätte sowieso nur für Roller bis 12 km/h gezählt, nicht für jene bis 20. Also eher Geräte für Jugendliche.

  4. Ich finde, E-Tretroller sollten mit Fahrrädern gleichgestellt werden – einfache Regelung. 12 km/h Geräte gibt es sowieso nicht. E-Skateboards und E-Monowheels sollten hingegen auf dem Gehsteig fahren dürfen, wenn es keine Radwege gibt.

    • Wieso sollen die auf den Gehweg?
      Bei ESkateboards ist quasi nur die Straße (bzw. Fahrradwege) interessant, denn über die Bürgersteige kommt man mit den Teilen nicht so einfach
      Von den Monoteilen halte ich nicht besonders viel

    • Das wäre auch meine favorisierte Lösung!!!!!
      Warum machen die alles immer so kompliziert?

      • Exakt! Roller sollte gleich Fahrrad sein! Wenn Kennzeichenpflicht, dann auch bei Fahrrädern und gleiches bei den (Verboten) auf Bürgersteig – und in Fall von Verboten: bitte auch dann genauso konsequent Verstöße bei Radfahrern verfolgen wie es dann vermutlich bei den Rollern sein wird. Kann doch nicht sein das der Fortschritt überall in Deutschlan blockiert wird! Jedes Fahrrad in Berlin ist min. 2x so schnell unterwegs wie ein 12kmh Roller (eher sogar noch schneller!)! Wenn in der heutigen Zeit das Fahrrad neu wäre, würde dies wahrscheinlich auch niemals gesetzlich erlaubt sein (Außer vielleicht mit Stützrädern, Überrollbügel, automatischer Geschwindigkeitsdrosselung etc.). Absurd!

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          „Jedes Fahrrad in Berlin ist min. 2x so schnell unterwegs wie ein 12kmh Roller“
          Was willst du uns damit sagen? Und was ist dann mit Mopeds und Autos, die nochmal mindestens doppelt so schnell wie Räder sind?

  5. Dann wird es nur auch mal Zeit sichere Radwege zu schaffen, und sie nicht im Slalom zwischen Parkenden Autos und dem fließenden KFZ Verkehr zu verbannen. Radwege sollten physisch vom KFZ Verkehr getrennt sein, und nicht nur durch eine Linie. Letztendlich müsste man vermutlich in den Städten die Parkstreifen durch sichere Radwege ersetzen. Das würde dann vermutlich uach mehr Menschen motivieren die Alternativen zu nutzen.

    https://arstechnica.com/cars/2019/05/bike-lanes-need-physical-protection-from-car-traffic-study-shows/

  6. Hält sich doch eh keiner dran. Hier in Berlin sind es meist erwachsene Männer, die in Tour de France Geschwindigkeit mit ihrem Fahrrad die Gehwege unsicher machen obwohl daneben der Radweg ist oder keine Autos auf der Straße sind. Verkehrsregeln werden ignoriert und natürlich Rücksicht von allen anderen eingefordert. Selbst ist man aber nicht bereit mal die eigene Bremse zu benutzen. Das gleiche wird mit den Rollern passieren.
    Deshalb so spießig wie es klingt, garnicht zulassen den Müll.

    • RiffRaff says:

      +1

      90% der Radfahrer halten sich nicht an den Verkehrsregeln.
      Auch sehe ich das überfahren von Radfahrern beim Abbiegen anders, sicherlich tragisch, aber es ist einfach nicht erlaubt im Stau oder an der Ampel als 2 Radfahrer vorbei zu schlängelt. Das gilt für Radfahrer und Kradfahrer beides. Es heißt hinten anstellen – nichts anderes. Da aber viele meine für Radfahrer gelten die Regeln nicht, muss man eben mit den Konsequenzen leben! Hart aber gerecht! Einen anderen denn die Schuld zu geben halte ich für falsch oder wie viele Fahrradfahrer wurden beim Abbiegen, wo der Radfahrer zuerst an der Ampel stand?

      Und Berlin ist ein Thema für sich, da macht eh jeder was er will….in allen Bereichen!

      • §5 Abs.8 StVO: „Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Rad Fahrende und Mofa Fahrende die Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht rechts überholen.“

      • Das ist aber leider falsch. Lt. Straßenverkehrsordung dürfen Fahrradfahrer und Mofafahrer bei ausreichend Platz rechts vorsichtig an wartenden Autos vorbei fahren.

        Leider wissen das die wenigsten und schauen auch dementsprechend VOR dem Abbiegen nicht nach rechts hinten.

        • RiffRaff says:

          Und wer trägt denn die Verantwortung bei der Aktion? Der welcher rechts überholt, das gilt für Schäden am Fahrzeugen und Personen. Ebenso was ist ein ausreichender Raum? Unter einen ausreichenden Ram wird von ca.1m gesprochen!

          „Das Hindurchschlängeln zwischen einzelnen Fahrzeugen ist indes verboten. Zudem gibt es keine Vorschrift, nach der Autofahrer in einem Stau oder vor einer Ampel ausreichend Platz für Radfahrer lassen müssen. Wer sich vorbeiquetscht und Schäden am Auto verursacht, muss dafür aufkommen. Die eigene körperliche Unversehrtheit sollte ein weiterer Grund sein, nicht um jeden Preis zu überholen. Roland Huhn: „Wenn das zu überholende Fahrzeug ein Lkw ist, besteht die Gefahr, dass man bei der anschließenden Weiterfahrt übersehen und vom rechts abbiegenden Lkw überfahren wird.“

          https://www.bike-bild.de/ratgeber/recht/duerfen-radfahrer-autos-an-der-ampel-rechts-ueberholen-427529.html
          Nicht nur immer das lesen, was man will!

          • Na der Autofahrer, der die Verkehrsregeln nicht kennt, trägt dann die Schuld wenn er einen umfährt. Wozu gibt es denn Gesetze?
            Schäden an Fahrzeugen ist natürlich was anderes, aber das ist mir ehrlich gesagt bisher noch nie zu Ohren gekommen, dass dies beim rechts vorbei fahren passiert ist.
            Ausreichender Raum würde für mich heißen, dass ich ohne Gefährdung von Dritten oder mir an einem wartenden Fahrzeug vorbei fahren kann.

            • RiffRaff says:

              Das heißt als wenn ein LKW an der Ampel wartet, leine Radfahrer überholt hat sich in den Spielgeln verischert hat und doch jetzt ein Radfahrer sich entweder im toten Bereich oder weil er meint er darf rechts fahren wie er will umgefahren wird hat der LKW fahhrer Schuld. Auch das der absatz 8 in der STVO hinzugekommen ist (Datum bin ich gerade an der Suche) ist ein Grund für diese Personenschäden. Wed dieses wieder so erlassen hat (nachträglich), hat auch wie bei den E-Scootern das Gehirn nicht an!

              § 1 STVO ist aber auch nichts für Radfahrer, nur wenn was passiert schreien sie am lautesten!

              Und wenn wir schon beim Radfahren sind, sollte auch eine Helmpflicht eingeführt werden, wie eine Versicherung bei Schäden und Abgabe für den Ausbau von Radwegen und Instandhaltung. Dazu eine erhöhte Co2 Steuer, da man bei aktiver Bewegung und Sport diesen auch mehr produziert. Auch Parkticket‘s wie jetzt in Düsseldorf gefordert stehe ich positiv gegenüber. Gleiches Recht für alle. Das kann denn 1:1 auch für die Roller übernommen werden.

              Auch wenn VW schon über Rolle mit 45km/h nachdenkt würde ich es Begrüßen diese auf 60km/h zu erhöhen, denn könnte man damit auch gleich die Autobahn und Kraftfahrstraßen benutzen!

          • Verstehe den letzten Satz nicht. Habe lediglich darauf hingewisen, das es in der StVO geregelt ist.
            Ich würde auch nie an einem wartenden LKW rechts vorbei fahren, aber sofern die o.g. Kriterien erfüllt sind, ist es mir erlaubt.
            Das Übersehen werden hat ja nichts per se mit dem LKW zu tun, sondern mit dem Fahrer, der nicht umsichtig genug fährt (Meine Meinung)

          • Sparbrötchen says:

            Ihr macht mir Spaß.

            Ein Teil beschwert sich, weil die Scooter „überre­g­le­men­tie­rt“ würden und es gegenseitige Rücksicht doch auch tun würde – und man selber diese auch ganz sicher zeigen würde.

            Und der andere Teil beweist durch Forderungen nach millimetergenauen Vorgaben bei schon bereits bestehenden Regelungen und durch sonstige Sorgen auf Vorschuß, daß es eben bei uns nicht möglich zu sein scheint, eine Koexistenz von verschiedenen Verkehrsteilnehmern, geschweige denn von verschiedenen Verkehrsmitteln, ohne staatliche Gängelung^H^H^HVorgaben und nur mit gesundem Menschenverstand und Hineinversetzen in den anderen hinzubekommen.

            Erst durch so ein Verhalten, legitimiert Ihr die Einschränkung Eurer individuellen Freiheit durch immer mehr und immer engmaschigere Gesetze und Regelungen.

            Ihr habt Euch gegenseitig mehr als verdient – dadurch, daß man dem anderen nichts gönnt, bekommen Ihr nun beide weniger!

          • FriedeFreudeEierkuchen says:

            „Unter einen ausreichenden Ram wird von ca.1m gesprochen!“
            Wusstest du, dass du als Autofahrer eine Mindestabstand beim Überholen von 1,5m einhalten musst? Und falls du es wusstest, hältst du dich daran?

            „90% der Radfahrer halten sich nicht an den Verkehrsregeln.“
            Und das sagt dir dein Urin?
            Mein Radler-Urin sagt mir, dass sich der größte Teil der Autofahrer ebenfalls nicht an die Verkehrsregeln hält. Mir wird ständig die Vorfahrt genommen und die Engstellen-Halteregel wird gegenüber einem Radler so selten eingehalten, dass ich mich (ohne Übertrebung!) noch mehrere Wochen erinnern kann, wann und wo sich ein Autofahrer das letzte Mal dran gehalten hat. Als Autofahrer beobachte ich permanent zu dichtes Auffahren, Geschwindigkeitsüberschreitung oder das Nichtsetzen des blinkers selbst im dichtesten Verkehr.

            Mach also mal halblang. Auf beiden Seiten gibt es massenweise Idioten. Die „wir Autofahrer sind Opfer“-Rolle ist allerdings total lächerlich.

        • GooglePayFan says:

          Beim Abbiegen fahre ich doch als Autofahrer schon wieder? Das bedeutet ja dann, dass der Fahrradfahrer bei schon wieder fließendem Autoverkehr noch rechts überholt!? Wie sollte der Fahrradfahrer denn sonst an eine Position kommen, dass ich als Autofahrer nach hinten rechts gucken müsste, um ihn nicht zu übersehen!?

          Das ist übrigens auch der Grund, wieso ich vor der Ampel fast mit dem Vorderrat gegen den rechten Bordstein fahre, damit gar nicht erst irgendwelche Fahrradfahrer auf dumme Gedanken kommen.
          Das lustige ist, dass die vorbildlichen Radfahrer dann einfach oft auf den Gehweg ausweichen 😀

          • Peter Brülls says:

            Was hier an diversen Stellen auch erlaubt ist, nämlich wenn der Gehweg ein „Fahrrad frei“ Schild hat.

            Nimm’s nicht persönlich, aber du hast große Ähnlichkeit mit all den diversen Autofahrern auf meiner Arbeitsstrecke (der Großteil ist Gottseidank okay), die einem ständig Verkehrsregeln erklären wollen, die sie nicht einmal ansatzweise kennen. Inklusive wildem gehupe, weil man nicht auf dem Gehweg fährt, der nicht freigegeben ist, den sie aber für einen Radweg halten.

            Und beim Überholen auch gerne mal nur 50 cm Abstand oder weniger halten.

            Fun fact: holt man sie dann auf dem Parkplatz ein um zu fragen was das eben sollte, steigt die Hälfte dann doch lieber nicht aus. Oder erst nach zehn Minuten. (Ja, ich habe Gleitzeit).

            • GooglePayFan says:

              „Was hier an diversen Stellen auch erlaubt ist, nämlich wenn der Gehweg ein „Fahrrad frei“ Schild hat.“

              Da ich die Strecke, auf der sich Beschriebenes häufig abspielt praktisch jeden Tag MIT DEM FAHRRAD zur Uni fahre (Auto kommt nur beim Wocheneinkauf oder beim Paket von der Post abholen zum Einsatz), weiß ich ziemlich genau, dass der Fußweg eben nicht für Fahrradfahrer freigegeben ist.

              Seit ich übrigens eine Dashcam im Auto habe, bin ich ganz entspannt, wenn Fahrradfahrer mit mir diskutieren wollen und biete mit Verweis auf das Video dann häufiger mal an, das ganze bei der Polizei weiter zu diskutieren 😉

              • bergzierde says:

                Die Diskussion könnte interessant werden, da der Gebrauch von Dashcams in D auch nicht so ganz unproblematisch ist. 😉 Besser mal den Ball flach halten.

      • Das mit dem vorbeischlängeln stimmt so nicht.
        „Die Straßenverkehrsordnung legt in Paragraf 5, Absatz 8 fest: „Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Rad Fahrende und Mofa Fahrende die Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht rechts überholen.“

        Hier nochmal detaillierter: https://www.bike-bild.de/ratgeber/recht/duerfen-radfahrer-autos-an-der-ampel-rechts-ueberholen-427529.html

      • LOL!! Hast wohl deine eigene StVO…

        Das Problem ist die fehlende Rücksicht allen Beteiligten! Aber wenn ich dein Kommentar so lese…

      • wie viele der überfahrenen Radfahrer hatten sich denn zuvor am LKW vorbei geschlängelt?

      • Erste Regel im Straßenverkehr: Rechts vor… *ähm* Gegenseitige Rücksichtnahme! Dein Kommentar zeigt ja wo du stehst. Unfälle und Verletzungen in Kauf nehmen und gut heißen, weil man meint, man wäre im Recht. Gute Weiterfahrt noch!

      • Was sagst du zu den 90% Autofahrern, die ständig die Schutzstreifen (Radweg auf der Straße, mit gestrichelter Linie) fahren? Die haben dort im Normalfall nichts zu suchen! Dürfen nur im Ausnahmefall (zu eng oder LKW) unter besonderer Vorsicht und ohne andere zu gefährden diesen benutzen.

  7. Und wenn ich mit 30 km/h und meinem motorlosen Scooter über den Gehweg heize ist das dann ungefährlicher? Oder muss ich damit auch schon jetzt auf der Straße fahren?

    • Saujunge says:

      Ne, muss man nicht, bloß gelingt das nur bergab, und da hast du das gleiche Problem wie mit einem Pedelec auf dem Radweg, wenn der Fahrer kann, fährt er halt 40 km/h, ist grundsätzlich erlaubt, andere Verkehrsteilnehmer darf er dabei aber nicht gefährden, also beispielsweise knapp überholen oder dergleichen, und damit ist es praktisch verboten, wie das Scooter-Fahrern auf dem Radweg mit mehr als Schrittgeschwindigkeit auch. Wenn kein Fußgänger da ist, wird sich niemand aufregen, sonst ist 30 km/h jetzt schon verboten.

    • Ab auf die Straße, genau das wäre die einzig logische Konsequenz. 30 km/h auf dem Fußweg ist asozial.

  8. Auch die deutsche Versicherungswirtschaft ist gegen E-Scooter auf dem Gehweg. Deren fadenscheinige Begründung liegt darin, daß sich die minderjährigen Nutzer nicht rücksichtsvoll genug benehmen und der Geschwindigkeitsunterschied und die Massenverhältnisse zwischen E-Scooter und Fußgänger recht hoch seien und deshalb die Schwere von Verletzungen bei einem Zusammenstoß nicht zu verantworten sind. Blöderweise setzt die deutsche Versicherungswirtschaft diesen Vergleich nicht auch bei E-Scootern auf den Straßen, auf denen E-Scooter unterwegs sind wenn kein Radweg vorhanden ist, und ein Auto mit ihnen zusammen stoßen könnte, an. Ich gehe allerdings davon aus, dass sich die Automobilclubs dem Thema annehmen und dann müsste der Bundesverkehrsminister, wenn er denn dabei bleibt, dass es am Ende wichtig sei für alle Beteiligten eine befriedigende Regelung zu finden, die E-Scooter im öffentlichen Verkehrsraum schlicht und einfach verbieten.

    • Nur dass es keine minderjährigen Autofahrer gibt (damit meine ich Kinder)

      • RiffRaff says:

        Mit 17 ist man aber auch nicht Volljährig! Darf aber in Begeleitung oder unter besonderer Auflage und Sondergenemigung auch alleine ein Auto fahren.

    • Der GEHweg ist zum Gehen da. Motorisiertes hat dort nichts verloren, von daher finde ich die Neuregelung gut. Niemand ist gezwungen mit den Dingern auf der Straße zu fahren, man kann auch mal die Füße zur Fortbewegung nutzen für einige Meter.

  9. Vernunft, ich fasse es nicht. Allerdings: Bevor man diesen eSchrott zulässt, hätte man sich erst einmal um einen massiven und radikalen Ausbau der Radinfrastruktur kümmern sollen.

    Besser wäre also gar keine Zulassung gewesen. Dass es überhaupt zur Debatte stand, die Teile BIS 12 KM/H auf dem _GEHWEG_ fahren zu lassen? WTF.
    Zum Vergleich: Auf Fußwegen mit Radfahrer frei dürfen letztere 4-7 km/h fahren, also Schrittgeschwindigkeit. Macht nur niemand. Warum sollten dann Fahrzeuge mit Motor auf einmal bis 11,99 km/h rasen können?

    • Bullshit! 11,99Km/h = rasen??? Dann müsste man den 6-järigen die Puky-Räder wegnehmen… 😉

      • 11,99km/h fahrende Pubertiernde können auf Gehwegen sehr störend werden in der Großstadt. Reicht es denn nicht, dass man aufpassen muss nicht in Hundescheiße zu laufen? Fast hätte man auch noch auf die andere Scheiße achten müssen, nämlich coole Checker mit ihren Bluetooth-Speaker-Ghetto-Blastern, die fast auf den Gehwegen hätten herumkurven dürfen. Zum Glück wird das vor der Abstimmung noch abgewendet und sie dürfen sich auf der Straße irgendwann den Darwin-Award abholen.

    • Peter Brülls says:

      Doch. Ich fahre da schritt, es sei denn, es über zig Meter keine Hauseinfahrt und niemand zu sehen.

    • Wo ist Schrittgeschwindigkeit (für Radfahrer) denn auf 4-7 km/h definiert?

  10. Dass so etwas überhaupt zur Diskussion steht, wo doch kaum jemand den Unterschied zwischen „Fahrräder frei“ und nem Radweg kennt!

    • genau das! Bei „Fahrräder frei“ bist du Gast auf dem Weg. Hält bei uns in HH Niemanden davon ab mit 30 kmh an Fußgängern vorbeizubrettern.
      Nur weil niemand an die heilige Kuh Auto ran will werden Menschen verschiedener Fortbegegungsart auf die Fußwege gezwengt. Autos benötigen in Städten einfach zu viel Platz pro Person. Wenn der innerstädtische Verkehrsraum nach Nutzerzahlen vergeben würde hätten wir eine völlig andere Platzverteilung. PKW eine Spur, ÖNV vier Spuren, Fußgänger und Rad- Roller- fahrer 1-2 Spuren. Ich nutze im Übrigen alle dieser Möglichkeiten…..bin also kein PKW Hasser 😉

  11. Hmm, kann nicht sein. Mir kam gestern einer mit locker 30 Sachen auf dem Gehweg entgegen.

  12. Brzcyinskijwicz says:

    Wo ist denn das Problem, die Dinger auf 12km/h auf Gehwegen fahren zu lassen? Das arrangiert sich doch von selbst. So schnell sind die ja nun nicht. Das ist gerade mal doppelte Gehgeschwindigkeit. Es ist ja nicht so, dass Fußwege so dermaßen überbevölkert sind, dass man sich als e-Scooter-Fahrer durch Menschenmassen durchschlängeln müsste. Wenn zu viele Fußgänger unterwegs sind, dann macht es als Rollerfahrer doch eh keinen Spaß mehr, wird zu stressig und führt IMHO eher dazu, dass das Gerät dann entnervt wie ein Fahrrad geschoben wird.

    Um mal einen anderen Aspekt zu bringen: wenn die e-Scooter nicht auf Fußwege dürfen, dann dürfen sie mit Sicherheit auch nicht in Fußgängerzonen. Ist das Ganze vielleicht nur eine verschleierte Taktik, sowas aus den Fußgängerzonen fern zu halten?

  13. Frei nach Kaiser Wilhelm II.
    „Ich glaube an das Pferd, Auto und E-Scooter sind eine vorübergehende Erscheinung.“

    Verkehrstechnisch und gesetzgeberisch fühlt man sich schon ein wenig in die wilhelminische Zeit zurückversetzt…

  14. Hat auch nix auf dem Gehweg zu suchen

  15. Mein persönliches Fazit: Für die E-Scooter gibt es keinen Platz. Verständlicherweise möchte man die nicht auf dem Gehweg haben. Dafür gibt es einfach zu viele Idioten, die keine Rücksicht nehmen. Wäre dem so, spräche sicherlich nichts dagegen, die auf Gehwegen zuzulassen.

    Auf der Straße will man die eigentlich auch nicht. Da schwebt man entweder latent in Lebensgefahr oder wird zum Verkehrshindernis par excellence. Bleiben am Ende noch die Fahrradwege und da ist die Infrastruktur nun wirklich bescheiden. Entweder gibt es keine Wege oder die Wege sind für die kleinen Räder schlicht nicht geeignet (Wurzeln, die Asphalt hochdrücken, Schlaglöcher, Schotter etc.). Da bleibt also im Ende nicht mehr viel, wo man die wirklich fahren kann. Und dafür muss ich dann noch Kohle für eine Versicherung abdrücken.

    Nein danke, da kann man auch beim Fahrrad bleiben. Oder wie viele andere am besten gleich das Auto nehmen.

  16. Endlich hat unser Verkehrsminister Mal eine gute Entscheidung getroffen. Da ist also doch noch Licht am Horizont. Alles andere wäre ja auch Wahnsinn gewesen.

  17. GooglePayFan says:

    Tja, dann fahre ich eben weiterhin die 500 Meter zum Bäcker mit meiner 20 Jahre alten Drecksschleuder (Auto).

    Wenn die Politik es nicht anders will, dann muss ich mir für mein Verhalten auch nichts vorwerfen lassen 😉

  18. Ich habe mich in der Großstadt mit meinem alten 45km/h Motorroller schon als Hindernis gefühlt! Was ist dann, wenn ich mit einem 20 km/h E-Scooter die Straße „blockiere“?! Ich bin gespannt 🙂 und schließe jetzt schon mal die Lebensversicherung, priv. Krankenversicherung und BU ab.

  19. Manfred Hauptreif says:

    German Angst! Was kann da nicht alles passieren. Ich bin heute in Goes in Holland unterwegs. Hier leben wohl andere Menschen. Fußgänger, Fahrradfahrer, Motorradfahrer und sogar Autos teilen sich den Verkehrsraum. Enge Straßen und Wege und es läuft! Keine Toten und Verletzte auf der Straße. Was machen die hier in Holland anders? Mehr Toleranz? Mehr Gelassenheit?

  20. Ich bin auch für Helmpflicht und Kennzeichen bei Bobby-Cars. Da gibt es noch viel zu wenige Paragraphen!
    Im Ernst, besser die E-Scooter auf dem Radweg als gar nicht. Das wäre für Deutschland schon ungemein fortschrittlich.
    Warum fahren die Autos in Finnland so rücksichtsvoll? Sind die Finnen einfach cool und gelassen? Oder liegt es an den immensen Strafen und daran, dass dort alle 800m Blitzer stehen, auch mitten im Wald?
    Konsequenzen, die weh tun, helfen auch, die nötige Rücksicht zu erreichen. Falls es Chaoten gibt, machen die den Fehler nicht zweimal.
    Bei uns gibt es dagegen 1 Mio. Regeln, an die sich kaum einer hält, da die Strafen nicht zum Umdenken führen.
    Das wird mit den E-Scootern, Hoverboards, Skateboards und was auch immer noch kommt, nicht anders werden.
    Besser wenige klare Regeln, deren Verstoß richtig bestraft wird, als tausende Vorschriften, die eh geflissentlich ignoriert werden. Entweder weil man sie nicht kennt, oder weil es – mangels echter Strafe – sowieso egal ist.

  21. Die Deutschen werden es schaffen auch die kleinste Innovation tot zu reglementieren.
    Wo muss denn am Elektro Roller oder E-Skatebord das Nummernschild und die TÜV Plakette dran?

    Diese Diskussion kotzt mich schonwieder so an – anstatt jeder etwas Rücksicht nimmt – NEIN…. FUßWEGE sind für Fußgänger – sollen die Rollstuhlfahrer gefälligst auch auf der Straße fahren.

    Bald wird es eigens für die Elektrofahrzeuge Schilder und Autobahnspuren geben – Leck mich am Arsch wird das GEIL

  22. Wenn Radweg dann aber auch Gleichgerechtigkeit mit 25kmh ohne versicherung wie beim ebike! Alles andere ist frecht dann!

  23. Yes! Ich freue mich schon… Mitten in Berlin. Hauptverkehrsachse. Und dann mit 20kmh mitten auf der Spur… Hinter mir alle Autos!

    Geil! Mach ich sofort… Wird ein riesen Spass!

  24. Wenn damit die 20 km/h-Grenze fällt, soll es mir Recht sein. Ich habe nämlich auch einen ES2 und der ist schneller.

  25. aus sicht der autofahrer: ein verkehrsteilnehmer auf einem roller ist so gross und so auffällig wie ein fussgönger, er hat aber ein tempo drauf wie ein radfahrer. da wird es viele unfälle geben bei den der rollerfahrer den kürzeren zieht. klar bekommt der autofahrer die schuld, der rollerfahrer kann seinen roller aber umbauen zu einem rollstuhl. 😉

    wenn ich bei uns in der innenstadt die radfahrer erlebe die durch die fussgängerzone donnern und um 18:01 uhr sich mit gewallt ihrer platz in der vollen fussgängerzone erkämpfen (weil es ist ja ab 18 uhr erlaubt dort zu fahren) seh ich schwarz wenn dann noch die roller mit dabei sind. da nimmt doch keine sau rücksicht auf fussgänger… 🙁

  26. Kein Mensch braucht ein elektrisches Rollerchen, außerdem ist Radfahren viel gesünder, da mehr Muskelgruppen, sowie Herz und Lunge gut beansprucht werden. Kleine Kinder können gern auf Gehwegen fahren und Erwachsene sollten nicht zu Kindern werden!

    • Wer redet denn hier über Gesundheit? Dementsprechend schadet das Auto gleich in 3 Facher hinsicht, der Fahrer bewegt sich nicht und sitzt sogar und verpestet dabei noch die Umwelt.
      Die E-Scooter machen erst dann Sinn, wenn man zukünftig Schritt für Schritt die Autos aus den Städten verbannt (bis auf gewisse Ausnahmen).
      Wir sind ja hier aber in Deutschland, wo Innovation verboten wird und Sesselpupser das sagen haben. Mal davon abgesehen, dass die meisten Deutschen genau solche Sesselpupser sind. Ich würde mir da eher Koppenhagener zustände wünschen.

  27. Chris R. says:

    Ich glaube, dass weniger Radfahrer auf den Gehwegen fahren würden, wenn die Radwege vernünftig wären. Ich fahre auch lieber auf dem Gehweg oder auch gleich auf der Straße, und das nicht, weil ich es so toll finde oder um die anderen zu ärgern, sondern schlicht und einfach, weil die Radwege vielfach in einem schlechten Zustand sind. Und was diese Roller angeht bin ich der Meinung, dass generell Fahrzeuge mit Motor weder auf dem Fußweg noch auf dem Radweg fahren sollten, ausgenommen vielleicht motorisierte Rollstühle.

  28. Als Inline-Skater finde ich es in Ordnung, wenn die langsamen Roller vom Gehweg verbannt werden. Es reicht, wenn man als Skater auf Fußgänger achten muss und nicht auch noch auf E-Roller.
    Als Skater muss man den Gehweg benutzen. Der Radweg ist lt Urteil des BVerwG für Skater tabu.

  29. Ich sehe das langfristig positiv. Sorgt es doch dafür, dass der Bedarf an ordentlichen, großzügigen und geschützten Radwegen (die man dann wohl irgendwann in „Alternative-Mobilitäts-Wege“ umbenennen sollte) steigt. Das ist zwar zugegebenermaßen etwas für die nächsten 20 Jahre und bis dahin muss man sich warm anziehen, aber vielleicht klappt es dann in Deutschland auch mal mit der Alternative zum Auto…

  30. Leider gelten rote Ampeln in meiner Stadt nicht für Radfahrer. Da wird dann kurz auf den Gehweg gewechselt, mit den Fußgängern die Straße überquert und auf der anderen Seite dann wieder auf die Straße gewechselt. Sofern man überhapt die Straße verwendet, oft wird auch statt dem Radweg der Gehweg verwendet. Ich gebe es zu. Wenn ich so einen Idioten sehe mache ich mich als Fußgänger so breit wie möglich, und gehe mittig, denn Radweg ist in dieser Straße immer leer und könnte bequem benutzt werden.

  31. Also ich bin dafuer,
    1. dass die e-Tretroller auf dem Radweg fahren und nur dort,
    wo es explizit erlaubt ist auch auf dem Gehweg.

    2. Kinder auf dem e-Tretroller einen Helm tragen muessen

    3. Kinder ab 14 Jahren (mit Helm) auf einem solchen e-Tretroller
    bis 20 km/h fahren duerfen

    4. e-Tretroller ab 10 km/h bis 20 km/h versicherungspflichtig werden

    5. e-Tretroller schneller als 20 km/h wie Mopeds behandelt werden
    – „auf der Strasse fahren“, „Mopedfuehrerschein“, „versicherungsflichtig“

    6. Kinder ab 12 Jahren (mit Helm) auf einem solchen e-Tretroller
    bis 10 km/h fahren duerfen

    Warum?

    Die Kinder muessen es ja irgendwann lernen und
    dies geht meiner Meinung nach nur durch Üben/Training.

    Im Alter von 12 Jahren kann man den Kindern (denke ich)
    noch die gegenseitige Ruecksichtnahme beibringen:
    „Ich fahre bei erhoehtem Verkehrsaufkommen bewusst etwas langsamer.“
    „Ich steige auch einmal ab, wenn es schwierig wird und versuche nicht die Vorfahrt zu erzwingen.“
    „Wenn ich abgestiegen bin, dann bewege ich mich wie ein Fussgaenger weiter und dies ist nicht schlimm und dies tut mir nicht weh.“

    Nur durch Training koennen die Kinder so etwas lernen.
    Also muss man den Kindern auch erlauben zu trainieren.

    Also ein wenig Mut zum kalkulierten Risiko!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.