Im Oktober 2013 berichteten wir kurz über einen Fall in Kalifornien, wo Cecilia Abadie wegen überhöhter Geschwindigkeit aus dem Verkehr gezogen wurde. Da sie Google Glass trug, erhielt sie einen weiteren Strafzettel wegen der Nutzung eines Monitors während der Fahrt. Nun fand die Verhandlung statt und Cecilia Abadie muss keinen der beiden Strafzettel bezahlen.
Es liegen keine Beweise vor, dass Google Glass während der Fahrt aktiv genutzt wurde, ist die Begründung des Richters, der die Klage hat fallen lassen. Und wäre das noch nicht genug, wurde auch die Geschwindigkeitsübertretung nicht geahndet, weil ein Experte nicht erschien, der die Kalibrierung des Geschwindigkeitsmessers bestätigte.
Als Grundsatzurteil sollte man dies allerdings nicht verstehen. Es wird interessant sein zu beobachten, wie Google Glass eingestuft wird, wenn die Brille endlich frei verfügbar ist. Google selbst sagt, dass Google Glass helfen soll, sich mit der Welt zu verbinden, nicht davon abzulenken.