Kein Flattr in diesem Blog

So, mal eine kleine Bestandsaufnahme. Im Mai habe ich Flattr hier eingebaut. Was Flattr ist, habt ihr sicherlich mitbekommen. Falls nicht, hier mein Beitrag: Flattr will Bloggern helfen. Sicherlich mag Flattr dem einem oder anderem Blogger (oder Publikation) ein paar Euronen bringen. Ich gönne es jedem von Herzen! Bei mir waren es in über einem Monat gerade mal 16,93 Euro (bei >900.000 Pageviews im Monat / >500.000 unique Visits). Ja, das ist auch Geld. Allerdings kamen alleine schon 9 Euro durch den Initial-Flattr-Beitrag zusammen. Der Rest ist Peanuts.

Des Weiteren gefiel mir nach viel Hin- und Her-Rechnerei auch das Modell als solches nicht. Da kann ich gleich via PayPal zahlen und Gebühren verbrennen. Apropos PayPal: in der gleichen Zeit hatte ich hier PayPal in der Sidebar. Drei Leute haben mir etwas für meine viele (freiwillige) Arbeit gespendet (2x 5 Euro, 1x 25 Euro).

Also, unterstützt die Blogger einfach wie bisher. Durch nette & konstruktive Kommentare, Weiter empfehlen oder Einsenden von Tipps & Tricks oder Gastbeiträgen. Wer was spenden möchte, der kann dem Blogger sicherlich was über PayPal oder Amazon-Wunschlisten zukommen lassen. Oder beschenkt dem Blogger einfach damit, dass ihr ihn regelmäßig lest. Denn auch das ist viel, viel wert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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72 Kommentare

  1. Sobald mein „Mitmach-Beitrag“ von 10 Euro aufgebraucht ist, fliegt Flattr auch wieder von meiner Seite, weil es einfach nix bringt.

    Erst bezahlen, um eine Spende zu bekommen…

  2. Das ist für einen Blog mit deinen Stats wirklich mehr als mau.

    Dachte mir schon, dass es immernoch nicht das Grüne vom Ei ist, da das Problem lediglich verlagert wird (die Hemmschwelle ist jetzt überhaupt Mitglied zu sein).
    Theoretisch muss es eine Hälfte geben die weniger verdient als sie bezahlt und eine bei der was übrig bleibt.
    Normaluser die was geben wollen, werden wahrscheinlich weiterhin lieber spenden.

    Ich versuche Flattr trotzdem noch eine Weile.

  3. Sehe ich wie René – für mich ist es noch viel zu früh für ein Fazit.

  4. Begrüßenswert:

    nicht, weil ich dir keinen Obolus für deine tolle Blogarbeit gönne – sondern weil flattr für mich ein Unding ist.

    Nicht nur die hohen Gebühren stoßen mir auf, auch möchte ich keine externen Scripts bei mir einbinden – quasi meine Software aus der Hand geben. Obwohl letzteres nun auch self-hosted geht gibts doch noch überwiegend negative Punkte an dem System.

    Das Micropayment wird sich so nicht durchsetzen. Meine Meinung.

  5. Im Moment gilt bei Flattr und anderen(?) Social-Payment-Diensten (wer hat sich diesen Begriff ausgedacht??) noch das Motto „Die Bank gewinnt“. Aus dem Grund hab ich meinem AdBlock Plus auch beigebracht, den Flattr-Button auszublenden.

  6. Przygodzki says:

    Ich finde Flattr schon nett, nicht unbedingt wegen der Bezahlung, sondern weil die eigenen Beiträge im Netz schnell gefunden werden bzw. die Suchfunktion für Blogbeiträge von anderen in Flattr gut funktioniert.
    Ich werde es daher weiterhin nutzen, ist ein guter Ansatz.

  7. Ich teile deine Meinung…

  8. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass man es als Leser nicht kennt?
    Ich habe den Button z.B. nie wahrgenommen, aber ich finde dieses Blog auch leider viel zu überfrachtet. Es gibt so viele Buttons, Verknüpfungen, Kategorien, dass ich außer Beitrag + Kommentare überhaupt nichts anderes mehr wahrnehme.

  9. Find ich richtig die Entscheidung. Flattr wird auch denke ich scheitern. Schlechtes Konzept mit dem Einzahlen zu Beginn.

  10. Es is doch auch net das Ziel, dass alle mehr verdienen als sie reinpacken. Logisch, das das net geht…

    An den Erfolg von Flattr glaube ich aber persönlich auch nicht so wirklich… Es ist ein guter Ansatz, was rauskommt sind aber sicher Peanuts. Damit es sich lohnt müssten wirklich viele Leute angemeldet sein und regelmäßig spenden… Aber da die Mentalität zum Spenden hier in Deutschland ja eh recht gering ist wirds nicht viel bringen… Aber vielleicht entwickelt es sich ja, auch wenns nur Peanuts sind. Ich würds nach 1-2 Monaten noch nicht gleich vom Programm entfernen, denn das Prinzip lebt ja davon, dass es viele machen und es sich rumspricht.

    -evident-

  11. Generell finde ich Flattr einen guten Ansatz, dass er nicht für alle und jeden taugt ist sicher auch klar.. Die Idee steht noch am anfang und ich denke es wird sich sicher noch verbessern.

    Das es für diesen Blog wo hauptsächlich kostenlose Dinge angeboten werden, vielleicht nicht auf die richtige Zielgruppe stößt sollte aber nicht verwundern.

  12. Flattr ist ein mieses Konzept, immer schon gewesen. Man zahlt (mit Gebühren) auf ein Flattrkonto ein und darf sich dann statt einmal gleich zweimal Gebühren abziehen lassen sozusagen. Schön blöd, wer jedem Hype folgt.

  13. Flattr wird auch bei mir rausfliegen, sobald ich die 10 Euro aufgebraucht habe. Das System beruht darauf, dass viel „verlieren“ und einige wenige „gewinnen“. Da kann man wirklich sinnvoller und einfacher einen „Donate“-Button einbauen. Ich habe jetzt seit Einbau (ca. 3 Wochen) exakt einmal einen Klick gehabt, der exakt 11 Cent gebracht hat. Das ist mir die Verunstaltung des Blogs nicht wert.

  14. @tux… Tja wer nicht rechnen kann zählt einfach die Anzahl wie oft die Gebühren erhoben werden .. wenn man es mal genau nachrechnet ist flattr für kleine Beiträge wesentlich billiger als Paypal trotz 2 mal Gebühren!!!

  15. Finde deinen Schlusssatz aber super: „Oder beschenkt dem Blogger einfach damit, dass ihr ihn regelmäßig lest. Denn auch das ist viel, viel wert.“, denn genau so ist es, wozu schreibe ich in meinem Blog eigentlich? Zumindest nicht für irgendwelches Geld, denn das was ich reinstecke bekomme ich ehe nie wieder raus.

    Blogger welche nicht für ihre Leser sondern nur für das Geld schreiben, sind für mich keine richtigen Blogger ;).

  16. Ich denke auch, dass es für ein endgültiges Urteil noch zu früh ist. Meiner Meinung nach sollte Flattr mal die Preispolitik überdenken, die Gebühren sind einfach zu hoch!

  17. „die tageszeitung“ taz.de verwendet auch seit kurzem flattr, aber keine Ahnung wie erfolgreich das dort ist.

  18. schade… ich glaube dass das flattr modell die einzige sinnvolle möglichkeit ist für blog/beiträgen geld zu bekommen.
    ich freue mich immer wenn ich einen guten beitrag flattern kann:)

  19. Christopher B says:

    Hi,
    neues Favicon? magt du etwa keinen Kaffee mehr?

  20. Meiner Meinung nach ist das Flattr-Prinzip grundsätzlich eine sinnvolle Sache. Und wie hier schon mehrfach erwähnt, ist das Ganze noch am Anfang. Wie bei Ebay, als es nur 100 Auktionen gab. Einfach mal abwarten, wenn es sich überall rundgesprochen hat, es den Button auf quasi jeder Website gibt, die User wissen was das ist usw… dann kann das funktionieren.

    Was mich nur wundert ist, dass Google den Laden nicht entweder sofort aufkauft, oder über sein Google Checkout gleiches anbietet. Kommt sicher noch.

    Insoweit warte ich auch erstmal ab, Fazit wird nach 12 Monaten gezogen, wenn man einen Trend erkennen kann. Bei einem Wert (von einem Monat) sehe ich keine Entwicklung.

    Grüße

  21. Ich hab mir zwar nicht alle Kommentare durchgelesen, deshalb denke ich das vieles schon geschrieben wurde. Ich finde es schade das du Flattr schon wieder entfernt hast. Fuer mich war es immer eine Genugtuung solch einen Button zu finden und zu spenden. Ich hab mich echt gefreut einen guten Beitrag oder ein ganzes Blog durch einen kleinen Betrag wuerdigen zu können. Bei dir geht es jetzt nicht mehr. Per Paypal spenden will ich nicht und jedesmal einen Kommentar zu schreiben ist mir zu aufwendig.Ich hätte mir gewuenscht, dass du gewartet hättest bis die Beta Phase vorbei ist und die Macher noch das ein oder andere verbessern konnten. Ich weiss jetzt nicht aber fuer mich sieht es so aus als ob du Flattr als Einnahmequelle siehst, die einen gewissen Betrag erbringen muss, um sich fuer dich zu rechtfertigen oder zu rechnen. Das ist es aber nicht. Es ist bloss eine einfache Möglichkeit den Aufwand, die Autoren in Blogs usw. aufbringen, zu wuerdigen. Egal wie klein der Betrag ist.

  22. stimme Martin zu 100% zu!

    Allerdings ist das ein privater Blog und da darf der (Haus)Blogherr entscheiden!

  23. Meine Meinung zu Flattr hatte ich schon kundgetan. Was mich ehrlich freut, dass meine Meinung scheinbar nicht falsch war und ist, wenn ich dich und andere Blogger verfolge…

    Gut, Flattr ist an für sich nicht schlecht, aber muss man nicht unbedingt haben – als Blogger, Leser und Kommentator!

  24. Chris sein Artikel von F!XMBR bringt auch ein wenig Erleuchtung in die Materie, Thumbs up Caschy zu der Entscheidung.

  25. Hans-Jürgen says:

    Wenn ich richtig geschaut habe, hast du nicht nur Flattr rausgenommen sondern auch gleich PayPal. Warum PayPal? Für mich ist es wichtig, dass eine Spendenmöglichkeit vorhanden ist. Deine Informationen sind für mich sehr wichtig und da bin ich auch bereit zu zahlen.

  26. Also, ich finde die beste Spendenmöglichkeit für Blogger ist eigentlich die Amazon-Wishlist. Praktisch jeder User ist bei Amazon, und wenn man dort Sachen findet, die man sich eh kaufen möchte kann man es dadurch erledigen lassen. Wieviele Leute spenden schon für einen Blog, gerade im „Blog-Unterentwicklungsland“ Deutschland? So eine Wishlist hat noch den Vorteil, dass sie den Blog nicht verunstaltet, da man bequem per Textlink darauf verweisen kann. 😉

  27. So wie Cachy gehts sicher vielen Top Bloggern die jetzt mit Flattr Kohle machen wollten/wollen: Installiert, gehofft, ernüchtert. Wenn niemand Geld ausgibt, kann auch niemand verdienen.

  28. Carsten hat eine Postadresse.
    Briefumschlag mit einer feinen (Wohltätigkeits)-Briefmarke versehen.
    Obolus hinein.
    Ein paar persönliche Worte hinzu.
    Abschicken.
    Fertig.

  29. Thu Marlo says:

    Spielt Geld denn eine Rolle für dich?

  30. ghostdog21 says:

    Sorry, aber wie kann man jetzt schon ein Urteil abgeben ?
    Geschweige denn Flattr schon vorverurteilen ?!?

    Alles braucht eine gewisse Anlaufzeit. Und die ist hier
    noch lange nicht vorbei…

    Von daher:
    Sorry Caschy, aber den Vogel hast Du zu früh abgeschrieben.
    Ich bin noch nicht voll bei Flattr eingestiegen, was aber
    an meinen Erwartungen an Flattr liegt. Sobald die erfüllt
    sind, bzw. technisch umgesetzt, wärst Du einer der ersten
    denen ich spende.

    Denn Paypal vertraue ich beispielsweise nicht.

    Von daher kann ich mich nur dem einen oder anderen Vorredner
    anschließen… sieh es als Zuverdienst und die Anzahl der
    Spenden als Anerkennung.

  31. Poah! „… Sobald die erfüllt
    sind, bzw. technisch umgesetzt, wärst Du einer der ersten
    denen ich spende.

    Denn Paypal vertraue ich beispielsweise nicht. …“ Ne, is‘ klar.

  32. Herje, es ist noch eine closed Beta. Da jetzt schon ne Bewertung zu abzugeben ist viel zu früh.

  33. Ich find das gut. Ich hab das ehrlich gesagt auch mal überlegt einszusetzen. Ich habe auch ein Invite bekommen, aber ob es richtig sinnvoll ist, das wage ich zu bezweifeln. Ich werde es nicht nutzen.

  34. @Felix: Wieso schon zu früh? Die, die ein Invite bekommen haben, können es doch schon testen und die Meinung dazu abgeben. Dazu ist doch ein Beta- Stadium da 🙂

  35. Markulatura says:

    ist deine Amazon-WUnschliste eigentlich aktuell? sieht so mager aus 🙂

  36. doof, jetzt wo ich nen flattr-Account habe 🙁

  37. Ist denn nicht nur die Verlinkung weg? Wer will, kann also immer noch „flattrn“?

    http://flattr.com/profile/caschy

  38. Michael Kelp says:

    Ich bin auch der Meinung, das es für ein endgültiges Fazit noch zu früh ist. Was den Dienst angeht, die Idee an sich ist ganz gut, aber Reich wird davon wohl kein Blog werden.

  39. ich les dich seit knapp 2 Jahren glaub ich, schon sehr regelmässig in meinem gReader, und bin dir immer sehr dankbar für all die guten tipps die du gibst 🙂
    ausserdem, durch dich hatte ich erst es gewagt, in diesen Hongkong Shops zu bestellen, natürlich nur alles kleinteile, aber bisher hatte alles problemlos geklappt, und die Teile sind alle durchweg OK!
    also nochmal vielen vielen dank!
    und sobald ich irgendwann einen festen Job kriege, würd ich dir gern auch was spenden!

  40. Verstehe ich nich. Was sind an 16,93€ in ca 1 Monat von Leuten die ansonsten nichts gespendet hätten falsch ? Also ich würde an deiner Stelle auf dieses Geld nicht verzichten

  41. Mal ganz ehrlich:
    Wer sein Blog schreibt, um damit Geld zu verdienen, der sollte sich einen Arbeitgeber suchen der dafür zahlt.
    Flattr ist ein netter Ansatz, aber ich teile den Gedanken, dass man hier gemeinsam über etwas redet, diskutiert etc. Und dass das wesentlich mehr wert ist.
    Warum soll ich jemand anders Geld geben, damit er es weiterverteilt. Und ich noch nichtmal die Verteilquote direkt in der Hand habe.
    Für etwas Gutes und Hochwertiges bin ich gerne bereit zu zahlen, aber dann habe ich auch Erwartungen. Dann will ich mich vorher informieren etc.
    Aber ein Blog sind ja Gedanken, Erfahrungen, Berichte. Da teilt jemand seine Ansichten mit mir.
    Und dafür gibt es in erster Linie bloss eines um dem Blogger zu zeigen, dass man seinen Blog gerne liest:

    Carsten: DANKE! Ich lese Deinen Blog sehr gerne und finde ihn absolut informativ. Auch freue ich mich jedesmal auf die Kommentare, da ich immer noch einen Hinweis oder Tipp finde, den ich noch nicht kannte.

  42. Ich kann die Entscheidung nachvollziehen. Nicht wegen der geringen Einnahmen, sondern weil Flattr mir langsam immer suspekter vorkommt. Die hohen Gebühren und die Rumscripterei sind da nur 2 Aspekte. Ich werde Flattr zum Monatsende auch wieder entfernen.

  43. Ich finde da hast du zu früh den Stecker gezogen. flattr verbreitet sich ja gerade erst und wenn du dem Kind etwas Zeit schenkst wird es sicherlich schon einiges größer sein. Ich habe mich noch nicht als flattr angemeldet (klingt nicht schön), spüre aber das ich als Leser von Blogs gerne auch mal was zurückgeben möchte. Sprich die Anmeldeschwelle sinkt bei mir immer mehr.

    btw Würdest du einen „Donate“ Button promineter platzieren wäre sicherlich noch einiges drin bei Dir. Und wäre ja auch voll gerechtfertigt. Bisher muss man ja suchen um zu geben.

  44. soweit ich das mitbekommen habe sollen die gebühren noch weiter fallen, und die einnahmen steigen umso mehr leute mitmachen. Deswegen íst die Entscheidung den flattr-button NICHT zu verwenden sehr kontraproduktiv…

  45. Ich habe immer noch ein Konto. Es spricht ja nichts dagegen, irgendwann mal wieder auszuprobieren. Nur nicht jetzt – mit diesem Zahlungsmodell (Gebühren).

  46. Da Flatr nur über Invite benutzbar ist spenden aktuell nur Blogger für Blogger, denn die sind wohl aktuell die einzigen die am Betatest interessiert waren. Ich schau mir Flatr maybe an wenn es für alle freigegeben ist.

  47. @Tom: Tu Dir keinen Zwang an – Flattr ist für alle frei. Du registrierst Dich auf der Seite für den Beta-Test, wartest ein paar Tage und hast Deinen Account. Habe ich so gemacht – ganz ohne irgendeinen Invite.

  48. Ich sehe flattr auch sehr skeptisch. Mehr dazu in unserem ZG-Blog.

  49. Zu diesem Thema hatte ich neulich ebenfalls eine heiße Diskussion auf meinem Blog. Die Mehrheit meiner Leser, lehnen das System ab. Ich denke auch, dass diese Art des Bezahlens, sich in DE nicht durchsetzten wird.

    Lieben Gruß am Freitag
    Erdbeere

  50. Hi,

    einfach nen kleinen Paypal Button anstatt den Flattr Button unter jedem Artikel. Da sollte dann mit viel viel glück mehr Spenden erfolgen.

  51. ghostdog21 says:

    .
    Warum nicht EINFACH der Sache Zeit geben?
    Sehen was passiert und so… ?!?

    Paypal hat einen völlig anderen Ansatz &
    Zweck. Es ist zum Spenden meiner Meinung
    nach ungeeignet.

    Ich hoffe, dass Flattr demnächst auch
    direkte „Aufladungen“ entgegennimmt.
    Doch man kann Flattr ja auch so schon
    ohne Paypal verwenden. Beispielsweise
    via Online-Banking. Dann zahle ich
    beispielsweise nur 1mal Gebühren. Und
    zwar bei Flattr.

    Und wo nochmal sind die ARGUMENTE gegen
    Flattr ?

    „Es rentiert sich nicht.“ – ist so früh
    unhaltbar.

    „Ich vertraue dem System nicht.“ – ist
    okay, aber kein Argument, sondern nur
    rein emotional. „Mir gefällt die Farbe
    orange nicht.“ wäre das selbe.

    „Es nutzen zu wenige.“ – stimmt. Aber ja
    nur im Moment. Morgen kann eine Welle los-
    brechen und alle stürmen zu Flattr.
    Neues braucht im Web oft „lange“ um in
    Fahrt zu kommen, aber dann explodiert die
    Nachfrage.

    „Die Macher die dahinter stehen sind nicht
    vertrauenswürdig.“ – Wieso ? Einfach nur
    weil sie vielleicht, eventuell rechte und
    /oder rechtsextreme Sponsoren haben könnten?
    Wer etwas bei Opensource-Projekten spendet
    ist oft unbekannt. Da könnten auch oft die
    Rechten dabei sein. Ja und? Dann geben sie
    weniger Geld für andere Dinge aus.

    Oder weil es die Macher von einem mehr oder
    weniger illegalem Angebot sind ? Nun ja das
    ist Geschmackssache.
    Wer noch nie bewusst oder unbewusst einen
    (teilweise) illegalen Film angesehen und /
    oder auf der eigenen Festplatte und / oder
    in der Hand gehabt bzw. sonst wie besessen
    hat, werfe den ersten Stein.
    Aber Vorsicht ! Ich werfe zurück !!!

    Fragen zum Beispiel: Fragen wie „Noch nie
    über eine rote Ampel gegangen?“, „Niemals
    an etwas Böses gedacht?“, „Nicht einmal
    im Leben hemmungslos o. Ä. gewesen?“, …

    Also wer hat Argumente, Fakten, etc. gegen
    Flattr ?

    Und Caschy: Was sind eigentlich genau die
    Fakten die Dich haben umschwenken lassen ?
    War es nur zu wenig Kohle für den Anfang ?
    Und wie viele Nutzer haben Dich denn nun so
    ge-flattr-t ? Mehr als die 3 bei Paypal?

    @all:
    Bitte nicht falsch verstehen, aber ich ver-
    suche mich umfassend zu informieren und alle
    PROs & KONTRAs abzuwägen.
    Denn ich bin immer skeptisch. „Neuem“ gegen-
    über genauso wie bei „alt-bewährtem“ …

    Und noch weiß ich nicht, was ich von Flattr
    halten soll. Aber der Grundgedanke gefällt
    mir.
    .

  52. Ich habe auch letzte Woche einen Beitrag über Flattr geschrieben und habe anhand eines Rechenbeispiels erklärt, warum die-Flattr-Klicks allenfalls für ein Trinkgeld reichen, aber nicht für mehr.

    Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich den Link zu meinem Beitrag mal hier poste: http://www.webmaster-zentrale.de/marketing/geld-verdienen/hast-du-mal-einen-flattr/ Falls nicht, kannst du ihn natürlich gerne löschen.

  53. Hm, ich hab gerade eine Minute gebraucht, um auf Flattr die genauen Konditionen zu sehen. Und überhaupt wird nur ganz versteckt in den FAQ erwähnt, was man tatsächlich zahlt:
    „We take 10% of your incoming revenue as a fee to keep all the Flattr systems afloat, hope that’s Ok?“

    10%, my ass! Da ist ebay noch billiger. Für 2-3% wär’s ok.

  54. You are doing it wrong!

    Also wer flattr jetzt schon wieder runterhaut hat nicht verstanden. (Sorry Caschy ;D)

    Ist doch klar, dass flattr allein rechnerisch noch nicht mega was abwerfen kann und nur funktioniert, wenn man es behält und noch wartet.

    Außerdem werden viele Blogs von unterschiedlichen Gruppen von Leuten gelesen.

    Die Leser von Netzpolitik sind anscheinend spendabler als hier. Ihr könnt mir alle natürlich das Gegenteil beweisen und eine groszügige Flattulanz auf meinem Account ablassen rofl xD

  55. Dieses „Ihr habt nicht verstanden“ ist ein beliebtes Totschlagargument, welches benutzt wird, wenn der Verwendende einfach nichts stichhaltiges mehr liefern kann. Es ist durchaus so, dass diejenigen, die „gegen“ Flattr schreiben sich diese Meinung gebildet haben. Und nicht immer kommt das aus der Bild.

    Es gibt durchaus Gründe, warum man Flattr eben nicht einsetzen möchte. Das Geschäftsmodell *kann* einfach nicht so funktionieren, wie beworben. Ja, da steckt ein sozialer Gedanke dahinter, das wird allgemein akzeptiert. Aber wenn ich den ausleben will, benötige ich eben Flattr nicht, sondern kann das auch mit bestehenden Mitteln erledigen. Flattr ködert doch eben gerade damit, dass alle was vom Kuchen abbekommen – und das wird auch in Zukunft nicht so sein. Da mag es Leute geben, denen das egal ist (soziale Komponente) und andere, die den Kosten/Nutzen/Nerv-Effekt bedenken und Flattr nicht auf Ihren Seiten einbauen.

    Ob man es dann als „Bezahlender“ weiter nutzt, bleibt ja jedem selbst überlassen und muss nirgends kommuniziert werden. Dann sind wir aber an dem Punkt, wo nur noch „die Großen“ den Button einbauen und „die Kleinen“ zahlen – weil deren monetärer Effekt eben so klein ist, dass sich der Einbau des Buttons z.B. im Verhältnis zur Ladezeit/Optik des Blogs nicht lohnt. Und genau dann sind wir bei der Situation vor Flattr. Ich komme zu dem Schluss, dass es sich nicht durchsetzen wird. Druckt es meinetwegen aus und haltet es mir unter die Nase, sobald Flattr an der Börse richtig Gewinne abwirft. Ich bin gerne bereit, Fehleinschätzungen zu korrigieren.

  56. Wenn ich Dich richtig verstehe, ist also die Behauptung, „Ihr-habt-nichts-verstanden“-Schreibenden zu unterstellen, nichts stichhaltiges mehr zu liefern kein Totschlagargument? 😉

    Ich sehe es nicht so, dass irgendwann nur noch ‚die großen‘ einen Button haben und die kleinen zahlen und zwar aus folgenden (btw durchaus stichhaltigen) Gründen:

    Erstens ist es, wie Du ja selbst durchblicken lässt, jedem selbst überlassen, ob und wo er was klickt. Das eigene Verständnis führt schnell dazu, nicht den Affiliate-Millionären die man vielleicht trotzdem schon 10x geklickt hat, noch weitere 10x zu klicken.

    Zweitens können ‚die großen‘ nicht die nützlichen, interessanten, sehr speziellen Themen immer als erstes abdecken. Ist halt das Web hier und die interessantesten Sachen kommen meist von kleinen bis mittelgroßen Blogs, egal ob nun Windows 8 Pläne geleakt sind oder die iPhone Antenne streikt. Noch deutlicher wird das im U.S. Raum, wo man häufig auf hochspezialisierte Blogger trifft, die nur über einen sehr engen Themenbereich, aber eben sehr brillant schreiben.

    Ich kann noch nich die „bestehenden Mittel“, die Du ansprichst erkennen, denn es gibt bis auf 0800-Mainpean oder PayPal noch kein gutes Payment geschweige denn _Micropayment-System_ im Netz. Im Gegenteil führen bisherige Donations dazu, mehr für einzelne Seiten zu zahlen als wenig für viele. Und das wäre dann ja genau die Problematik, die Du mit ‚den großen‘ selbst angesprochen hast.

    Ich seh auch nicht den von Dir angesprochenen kosten/nutzen/nerv Effekt. Zumindest seh ich ihn nicht im Vergleich zu @anywhere oder FB I like.

    Das Geschäftsmodell könnte imo sehr gut funktionieren, da es sich um Mikrobeträge handelt. Aber natürlich ist es wie in jeder monetären Umverteilung: Es gibt einige die bekommen mehr und andere die weniger bekommen. Allerdings ist das abhängig vom jeweiligen Beitrag, was o.k. ist.

    Flattr hat einfach das übliche Problem: Ohne User nix los. Daher fände ich es einfach schade, wenn es gekappt wird bevor es durchstarten konnte. Und die eigene Erwartungshaltung sollte sich bei den noch geringen Userzahlen einfach in Grenzen halten. Den Account nun dicht zu machen, weil 16 Euro fuffzig nicht die Erwartungen übertreffen, wird jeder selbst entscheiden. Ich finde das nur nicht sonderlich überaschend, denn so lang gibts die eben noch nicht.

    Gruß,

    xtraa

  57. ghostdog21 says:

    @xtraa
    Gut geschrieben – würde dich glatt dafür flattrn.
    Leider funzt das bei Moneybookers noch nicht so ganz
    mit dem Aufladen, da ich kein Onlinebanking mache.
    Doch vielleicht zieht Flattr ja noch mit einer „guten
    alten Bankverbindung“ nach. Oder mit Codekarten die
    man im Laden kaufen kann, wie bei Prepaid-Handys.
    Das ist momentan das einzige, das man aus meiner Sicht
    tatsächlich gegen Flattr einwenden kann.

    Denn wer will schon zwei- bis dreimal für eine Sache
    zahlen?
    (Überweisungen / Paypal bzw. Moneybookers / Flattr)

    Und 10% für Flattr ist schon fett, aber ich geh davon
    aus, dass es weniger wird.

    Doch auch so verstehe ich das ganze gerechne nicht.
    Ich überweise 10,51 EUR an Moneybookers. Damit kommen
    10 EUR bei Flattr an.
    9 EUR verteilen sich also auf meine voraussichtlich 4-7
    Beiträge im Monat die ich flattre.

    9/4=2,222.. bzw. 9/7=1,28571429 EUR je Beitrag.
    Mehr also als Flattr verdient. Nur durch mich.
    Jetzt am Anfang.

    Einen Beitrag zu schreiben dauert 10-30 Minuten.
    Die meisten Blog-Beiträge sind jedoch halb privat
    und halb ernst. Bloggen ist ja streng genommen
    sogar zuerst Hobby und im Nachsatz erst „geschäft-
    lich“.

    Doch nur durch mich, reden wir hier von einem Stunden-
    lohn von 60/30*2,22=4,44 oder „nur“ 60/30/2*1,28571429
    =5,14285716 EUR, wenn man es hochrechnet.

    Gehen wir davon aus ein halbprivater Beitrag wird in 10
    Minuten geschrieben, reden wir gar von einem Stundenlohn
    von ca. 13,32 EUR (!) …

    Was will man mehr?
    (Oder anders gefragt: Muss es mehr sein?)

  58. ghostdog21 says:

    PS:
    Vergleicht das mal mit einer CD im Laden…

    1 CD mit 3 Liedern für 9,95 von denen der eine Künstler
    wie viel? Einen Euro? sieht. Und das dauert wohl etwas
    länger diese aufzunehmen.

    Ich zahle also rund 10 EUR.
    Davon 1 EUR = 3 Werke = 1 Autor
    Rest 9 EUR für den Wurmfortsatz.

    Bei Flattr zahle ich rund 10,50 EUR.
    Davon 9 EUR = 4 Werke = 4 Autoren
    Rest 1,5 EUR für den Wurmfortsatz.

    Welches Geschäftsmodell ist besser?
    Das bereits etablierte?

  59. Deine Gesamtsumme wundert mich – denn ich komme ungefähr auf die selbe Summe bei mir und das bei weniger Besuchern. Vielleicht solltest Du Flattr auch noch mal eine Chance geben.

  60. ghostdog21 says:

    @Jens Matheuszik:
    Ich glaube da wurde etwas falsch verstanden. Es ging darum wie
    viel ich EINzahlen möchte und wie sich dieses Geld verteilen
    wird.
    Es war also ein Rechenbeispiel.

    Doch, wenn andere Flattr-Nutzer 21,02 EUR einzahlen verdoppeln
    sich natürlich die Werte bei gleicher Rangehensweise dieser.
    Dann reichen einem Blogger natürlich vielleicht schon 2 Leser
    um seine 10 EUR wieder rauszubekommen.

    @Jens Matheuszik & all
    Denn was viele vergessen, ist die Bequemlichkeit des Menschen.
    Anfangs werden sicher manche 100-te von Blogbeiträgen flattrn
    – später tun dies nur noch Jugendliche. Die Masse wird eher die
    belohnen bei denen sie Stammleser sind und aus Ihrer Sicht
    herausragende Beiträge/Inhalte.

    Daher denke ich, dass es bei den meisten 25+-lern eher auf das
    honorieren von 3 bis 30 Buttons und Einzahlungen zwischen 5 und
    20 EUR hinauslaufen wird.
    Durchschnittlich kann ein Blogger also mit 10 EUR, die sich auf
    etwa 16 Web-Inhalte verteilen, rechnen. Also 0,625 EUR pro User.

    Rechnen wir also bei Caschy mit nur 5 Stammlesern kommt er im
    Monat auf 3,125 EUR. Bei weiteren 6 Gelegenheitslesern kommen
    noch einmal 3,75 EUR dazu. Schreibt Caschy dann einen besonders
    guten Beitrag, den ein A-Flattr-er gut findet, kommen weitere
    6,667 EUR dazu.

    Und bei dieser vorsichtigen Herangehensweise kann er schon mit
    insgesamt 13,542 rechnen. Also abgerundet 13 EUR.

    Ohne Zufalls- und Spontanklicks oder RUNs auf Einzel-Beiträge !

    5 EUR Einzahlung sind also bequem drin.
    Wenn es gut läuft kann er später auf 10 erhöhen.

    Und das OHNE das sich Flattr bei der Masse durchsetzt.

    Auch das natürlich nur Rechenbeispiele. Auch das nur meine
    Prognosen.
    Ich kann mich irren.
    Hat man mir gesagt… ^^

  61. ghostdog21 says:

    Guter Beitrag. Danke für die Empfehlung…

  62. Zitat von:
    http://www.netznews.org/?p=5338
    „Jetzt wird sich der eine oder andere Leser sicher denken, das es sich doch bestimmt nicht lohnen wird, den Flattr-Button auf der eigenen Website zu integrieren und das User im heutigen Zeitalter sicherlich noch nicht dafür bereit sind für Blogbeiträge zu bezahlen.
    Wer ähnlich denkt, der sollte sich unbedingt einmal das Blog aus der taz über die taz anschauen, denn hier konnten mit Flattr im letzten Monat diesen Jahres bereits knapp 1000 € verdient werden.
    Aber auch einige andere Blogs konnten in den ersten Stunden von Flattr ganz gute Erfahrungen machen und sammeln so etwas Geld von ihren Lesern ein.“

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