Katwarn: In Hessen warnt nun auch die Polizei vor Gefahren

Katwarn kennen viele Leser sicherlich, von der Feuerwehr erhalten Nutzer so Informationen bezüglich diverser Gefahrenlagen, zum Beispiel Hochwasser. In Hessen wird nun auch die Polizei dieses System nutzen, um Anwohner mit Warnungen zu versorgen. Diese kommen ergänzend zu den bisherigen Mitteln wie Rundfunk- oder Lautsprecherdurchsagen oder auch der Kommunikation via Social Network zum Einsatz.Die erstmalige Nutzung von Katwarn durch die Polizei Hessen erfolgt heute am 19. Juli um 12 Uhr mit einer Probewarnung:

„Die Polizei Hessen hat KATWARN in Betrieb genommen. Es liegt keine Gefahrensituation vor! Ab sofort werden polizeiliche Warnungen in Hessen auch über KATWARN an die Bevölkerung übermittelt,“ wird dann auf den Displays der Nutzer zu lesen sein. Die Polizei wird Katwarn künftig einsetzen, um über bestehende oder mögliche Bedrohungslagen zu informieren.

KATWARN
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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Hm…hätte man doch auch in die NINA App integrieren können. Oder gibt es große Unterschiede?

  2. Die Empfang von Notfallmeldungen ist im Android OS doch bereits integriert. Soll man sich jetzt zusätzlich noch zwei Apps für diesen Zweck installieren?! Ist ja mal wieder toll gelöst…

  3. Weltraummann says:

    Warum hier Frankfurt nicht mitmachen will bleibt mir ein Rätsel.
    Die Aussage von der Frankfurter Feuerwehr mit „Im Ernstfall geht auch kein Internet“ klingt für mich nach ne Billigen ausrede. Bei nem möglichen Amoklauf, Überschwemmung, Unfall in Höchst oder sonstigen wohl eher wahrscheinlichen Ausnahmen wird auch das Internet noch funktionieren. Falls das Internet wirklich bei einem Notfall ausfallen sollte hat man wahrscheinlich ganz andere Probleme…
    Ich habe Kartwarn und NINA dennoch auf dem Smartphone.

  4. Ich finde das durcheinander mit Katwarn und Nina auch verwirrend. Welches Bundesland was jetzt an welche App meldet ist irgendwie undurchsichtig.

  5. Katwarn, Nina – das ist wieder so ein typisch deutsches Chaos wenn es um die Nutzung neuer Möglichkeiten geht. Um bestehende Lösungen von Apple und Google zu nutzen, die so gut wie jeder Bürger vorinstalliert hat, ist man sich offenbar zu fein, aber dann schaffen sie es noch nichtmal sich auf eine bundesweite App zu einigen.

  6. es existiert in IOS ein funktionierendes Warnsystem von Apple.
    das wird benutzt oder eben nicht. eine weitere app kommt nicth in Frage.

  7. Algemein habe ich zwischen den aktuell 4 vorhandenen WarnApps keine Ahnung welche am effektivsten ist. Je nach Region, Gemeinde und Ort gibt es Infos oder nicht. Ich weiß auch nicht warum man sich da nicht zusammenschließen kann. Diese Apps kommen ja nicht von Privatunternehmen sondern schon von höheren Stellen. Letztendlich dienen alle ja nur zum einen und das ist Vorwarnung bzgl. Unwetter, Polizei, Kriegsbombenfunde, Evakuierung oder Umwelt ala Fenster zu lassen, wegen austreten Giftstoffen usw.

  8. In Android, iOS & Windows Phone wird CMAS und ETWS zur Katastrophenwarnung unterstützt das in Gegensatz zu den deutschen System unabhängig vom Internet funktioniert da Cell-Broadcast genutzt werden.

    Die EU sollte ein System vergleichbares System aufbauen das auch im Modus „Nur Notrufe“ Warnmeldungen zuverlässig empfangen kann. Irgendwelche Apps die Internet benötigen sind nur für eng begrenzte lokalen Störungen nutzbar.

  9. Einfach nur lausig. Wie viele Apps es gibt ist eigentlich egal, für so etwas sollte es ein einheitliches Krisenprotokoll geben, dass am Besten direkt in den Mobilfunkstandard mit implementiert wird. Bzw. über das Internet obligatorische Zusatzinfos nachladen kann.

    Mich informierte letztes Jahr keine der Apps über die Bombenevakuierung vor meiner Haustür, das erfolgte ganz traditionell durch Infozettel, bzw, klingelten dann ein Komitee von Leuten von der Berufsfeuerwehr, bzw. liefen wohl auch ein paar hundert ehrenamtliche Freiwillige Feuerwehrler mit rum. Info, dass dass die Entschärfung wunderbar geklappt hat, bot dann die lokale Polizei wunderbar via Twitter, bzw. die Zeitung online (bzw. kam sogar in den bundesweiten Nachrichten dran).

    Katwarn und Nina… da teile man mir nur mit meine Kommune bietet das nicht an. #FAIL
    Runtergeladen hatte ich die einst weil es 2016 Sturzfluten regnete und u.a. unser Dach den Wassermassen nicht mehr standhielt. Wir hatten zwar nur einen kleinen Schaden, anderswo in der Region gab es aber ganze Hangrutsche, bzw. liefen Keller völler als man es aus den letzten Jahrzehnten so kannte. Eine akute Wetterwarnung lag vor, allerdings nur wen man sich um jene umständlich bemühte. Zumindest den abgesoffenen Laptop hätte mir solche eine aktive Meldung ersparen können.

  10. Zusätzlich gibt es noch die private Lösung „Biwapp“, welche bei uns in einigen Landkreisen eingesetzt wird. Die App ist gut, aber dieses Durcheinander leider nicht zielführend.

  11. BlaBlaBla says:

    Für solche Partyapps bin ich zu alt…

  12. Wenn der Russe kommt, werden mir dann da auch die Frontverläufe angezeigt, oder ist das nur für zivile Fälle?

  13. Ich bin auch immer wieder am Überlegen ob ich mir eine dieser beiden Apps (also NINA oder KAT-warn) installieren soll.
    Aber weder Mein Bundesland Bayern, geschweige denn mein Landkreis wird hier wirklich Unterstützt -_-

  14. Hier müsste es mehr Transparenz bei diesen Apps geben… blickt doch keiner mehr durch!

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