Kannste knicken: Das Display des Samsung Galaxy Fold macht schon jetzt Probleme

Scheint kein ganz so guter Tag für Samsung zu werden. In den sozialen Netzwerken gibt es Menschen, die die Marketing-Strategie des Unternehmens derzeit nicht ganz so klasse finden. So haben US-amerikanische Reviewer bereits ein Gerät bekommen, während wenige Journalisten aus Deutschland nach London fliegen mussten – zeitgleich aber Influencer das Samsung Galaxy Fold als Geschenk bis an die Tür geliefert bekamen. Plot Twist: Der andere Journalisten- und Blogger-Pöbel darf das Gerät erst am 24. April in Bonn bei der Vorstellung mit der Deutschen Telekom sehen. Aber darum soll es hier nicht gehen.

Am Abend des 17.4 sind gleich einige Reviewer bei Twitter aufgeschlagen, die wohl Probleme haben. Nun muss man dazu sagen, dass es auch Nutzer gab, die dachten, dass man die Folie auf dem Gerät abziehen kann. Allerdings solle diese laut Samsung auf keinen Fall entfernt werden. Wussten die betreffenden Nutzer wohl nicht. Aber auch jene, die die Folie unangetastet gelassen haben, haben wohl Probleme. So flackert eine Seite des Displays, das Gerät ist also faktisch nicht zu gebrauchen. Für Samsung bleibt zu hoffen, dass es sich nur um eine fehlerhafte Charge handelt oder so – denn das südkoreanische Unternehmen gilt bei Foldables als Vorreiter und hat im Vorfeld sehr lange und ausführlich den Faltmechanismus einem Stresstest unterzogen. Und dann ist ja noch die Aussage, dass das Galaxy Fold, welches immerhin 2.000 Euro kostet, in Sachen Vorbestellung an einem Tag ausverkauft war.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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63 Kommentare

  1. Ritter Sport says:

    War doch eigentlich vorher klar… OK, etwas mehr als zwei Tage hätte ich dem Ding schon gegeben. Mit dem Teil hat Samsung sich keinen Gefallen getan. IMHO wird das auch nicht durchsetzen, selbst wenn man da noch was optimiert. Das so schnell wieder in der Versenkung verschwinden wie 3D-Fernseher. Kannste halt knicken…

  2. Wer kommt auch auf die dumme Idee ein Display falten zu wollen? Weiß man doch, dass alles was man biegt irgendwann kaputt gehen wird.

    • Genau so sieht es aus.

    • Mark-Ingo Thielgen says:

      Das Tollste daran ist ja, dass das Ding aufgefaltet gerade mal eine etwas mehr als zwei Zentimeter größere Bildschirmdiagonale, als aktuelle, normale Smartphones hat. Das ganze dann auch noch im eher unpraktischen 4:3 Format.

      Richtig nutzen kann man das Galaxy Fold nur in aufgeklappten Zustand, das kleine, außen liegende 4,6″-Display ist eher eine erweiterte Benachrichtigungs- und Statusanzeige.

      Viel Aufwand für ein Gerät, das für ein Tablet zu klein und für ein im Alltag praktisches Smartphone viel zu dick und unhandlich ist. Ein Gerät für die Show „Schaut her, ich kann mir solch ein teures Spielzeug leisten!“ Nun kommen gleich zu Anfang schwerwiegende technische, konzeptbedingte Pannen hinzu.

      Und daran hat Samsung 10 Jahre lang entwickelt…?

      • Über die Größe kann man streiten. Wobei 2cm größer natürlich schon viel ist.
        Aber das Format, also 4:3 ist eigentlich eher das praktischere. Nicht umsonst benutzt Apple dieses bei den iPads, oder zB auch die Surface devices sind alle im 4:3 Format. Du hast viel mehr Text auf dem Bildschirm. Also fürs Arbeiten ist 4:3 das deutlich sinnvollere Format. Außer du willst nur Filme konsumieren. Dann ist 16:9 oder 20:9 das bessere Format.

  3. Allein schon der Knick in der Mitte, vom Foto bei Marques Brownlee ist schon derb. Das hat Samsung ja nie gezeigt.

  4. Ingo Podolak says:

    Ich glaube die nächsten 5-10 Jahre ist das keine Technologie für die Masse.
    Knicken ist zumindest aktuell wohl der falsche Ansatz, rollen funktioniert wohl etwas zuverlässiger.
    Beispiel der Oled TV von LG der sich aufrollt.

    • Biegen geht auch (Display bzw. Biegekante aussen).

    • Ist es bei dem LG TV nicht auch so, dass er quasi in viele schmale „Querstreifen“ geknickt wird und dadurch ein „rollen“ erscheint.
      Also eigentlich wird der genau gleich geknickt wie beim Galaxy Fold, nur ganz oft nebeneinander bzw hintereinander. Es ist also quasi nicht ein „weicher“ Bildschirm, den du einfach aufrollen kannst, wie ein Blatt Papier.
      Die nutzen soweit ich weiß die gleiche Technik des knickens, nur wie gesagt oft hintereinander, so dass es aufgerollt wirkt.
      Ein großer Unterschied ist natürlich, dass du es nicht selber aufrollen kannst, sondern es mechanisch passiert, so kann LG es deutlich besser kontrollieren, als wenn jeder Mensch den TV selbständig zusammenrollen könnte.

      • Ja genau, viele Menschen achten nicht so sehr auf ihre teuren Begleiter, der wird fallen gelassen, hin geworfen usw.
        So stell ich mir das auch beim Falten vor. Versuchen das über die 180° zu falten ist bestimmt ganz toll.

  5. Diesen schon fast schadenfrohen Ton des Chefbloggers möchte ich hier mal nur annähernd bei einem Apple/Huawei-Produkt lesen.
    Probleme wird es immer bei einer total neuen Gerätekategorie geben bzw. Nutzer, die sich blöde anstellen.
    Da ist wohl am Ende bloß jemand sauer, dass er nicht ein Testgerät nach Bremerhaven geflogen bekam.

    Scheinbar möchte jedoch selbst Samsung nicht ihr wirklich mal wieder innovatives Gerät von Konkurrenz-Hofberichterstattern unnötig verreißen lassen …

    • Oh, ein Samsung Fanboy. Du hast wohl so sein #flexgate Gerät bekommen

    • Schreib den letzten Satz bitte noch mal neu. Selbst drei mal lesen hilft da kaum fürs Verständnis.

    • @kriziepel: Ich werde seit dem S3 zu jeder Veranstaltung von Samsung eingeladen. Deren PR ist nicht nur höchst professionell, sondern die Menschen in Deutschland sind auch rein menschlich super dufte. Ich mache mir rein gar nichts aus „Gerät nen Tag früher als andere“. Ich bin kein Typ, der hier Videos machen muss, die da heißen: So richtest du das Galaxy Fold ein – oder auch Galaxy Fold, mein FAZIT nach 12 Stunden. Das ist albern. Auch bin ich nicht wirklich mehr für Häme, das bringt auch nichts. Gerade, wenn sich ein Hersteller so innovativ gibt. Ausser vielleicht bei LG mit deren Aussage zu einem Upgrade Center. Da darf man hämisch sein. Zu deinen anderen Aussagen: Das grenzt schon hart an Whataboutism.

  6. Frei nach Karl Lagerfeld:
    „Wer 2.000 € für ein Smartphone ausgibt hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“

  7. Maik Neuhoff says:

    Ein „faltbares“ Smartphone in dieser Form(!) wird NIE zum Massenprodukt.
    Die Physik lässt sich nicht so leicht überlisten, denn:
    Seit Jahren wird daran geforscht das Glas des Smartphones immer bruchfester und kratzfester zu machen. Schon bruchfest und kratzfest sind zueinander komplimentär. Man bedenke nur Mal den shit storm für das Moto … Force mit dem shutterproof Display. Ja war absolut stoßfest… Nur damit nicht mehr kratzfest.

    Nun will man ein weiches (faltbares) Display machen das gleichzeitig den aus dem Alltag auftretenden mechanischen Belastungen stand hält mit denen es sonst nur hoch gehärtete Gläser aufnehmen können.
    Das ist unmöglich!

    • Da hat jeman den Unterschied zwischen LCD und OLED noch nicht verstanden…. und die Technologien hinter kratzfesten aber flexiblem Kunststoffen…

  8. Ich nutze seit Jahren Galaxy S Smartphones, aber das Galaxy Fold ist einfach unsinnig und nutzlos… für mich bleibt die Knickerei in den nächsten Jahren einfach nur eine Machbarkeitsstudie und Konzept, bloss nett verpackt, damit es aussieht, als wäre es für Endkunden 🙂

  9. Naja wenn man ein faltbares Display haben möchte muss man kompromisse machen wie z.B. plastik display usw. und bevor jetzt welche kommen mit man braucht keine faltbaren displays man muss sich ja auch irgendwie weiterentwickeln

    • Mark-Ingo Thielgen says:

      Weiterentwickeln? Wohin?

      Aktuelle Top-Smartphones bieten eine Bildschirmdiagonale von 6,3″ bis 6,5″. Die 7,3″ des Galaxy Fold sind also gerade mal 2 bis 2,5 cm mehr – verteilt auf einen unhandlichen 4:3-Screen. Bei den riesigen Rändern und der enormen Dicke des Gerätes ist eine Nutzung in zugeklapptem Zustand praktisch nur etwas für Masochisten. Und für ein Tablet ist es wiederum einfach viel zu klein.

      Wo ist da also die Weiterentwicklung, wenn man mal vom Showeffekt absieht?

      • Es ist nunmal das erste Gerät dieser Art für die Masse. Bin zuversichtlich, dass solche Probleme mit der Zeit behoben werden.

        Das Konzept finde ich persönlich klasse: Schön schmales Gerät in der Tasche, und bei Bedarf einen großen 4:3 Bildschirm.

        Ich zB möchte nicht ständig einen >= 6.4″ 18:9 Klopper in meiner Hosentasche haben, zu breit für Einbandbedienung und zu sperrig. Das Fold zusammen geklappt ist schön schmal, nur für meinen Geschmack noch etwas zu lang. Die Dicke ist mir Wurscht.

        Toll fände ich auch ein horizontal klappbares Telefon in der (ungefalteten) Größe der heutigen Phablets.
        Dann hat man halt für den schnellen Blick/Nachricht nur ein kleines, beinahe quadratisches Gerät (in der Tasche), kann aber bei Mehrbedarf aufklappen.

        Wünsche den Herstellern viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung, sonst passiert ja eh kaum mehr was auf diesem Markt …

        • Ich finde das „Fold“ auch klasse und schadenfrohe Kommentare finde ich echt schade. Ist das Selbe wenn Apple Probleme mit irgendwelchen Dingen hat. Naja, mir eigentlich auch egal, ich bilde mir meine Meinung und kaufe das was mir gefällt, unabhängig von dem ob es beliebt ist oder nicht. Fand auch Blackberry Geräte immer super. Ich freu mich auch die Falt-Phones 🙂

      • Und die Bildschirmgröße, welche mit dem Flächeninhalt gleichzusetzen ist, ergibt sich bei einer rechteckigen Fläche zwangsläufig aus der Bildschirmdiagonale.
        Wenn klugscheissen, dann bitte auch richtig…

        • Du verstehst doch genau, was er meint.
          6.4″ im Verhältnis 18:9 sind etwas vollkommen anderes als 6.4″ in 1:1 oder etwa 4:3.
          Ich zB finde dieses extreme Hochkant völlig daneben. Mein Auge kann eh nur einen bestimmten Bereich gleichzeitig abdecken.
          Was nützt es mir also am Ende, dass mir so ein schmales Hochkantdisplay viel Text nach oben und unten anbietet? Genau: nix.

      • Die Dicke des Geräts würde mir gar nichts ausmachen. Im Gegenteil, ich finde die aktuellen Smartphones alle zu dünn, sowas kann man dann nur mit ’ner Schutzhülle gut halten. Und eine Bildschirmdiagonale von 4:3 finde sind wesentlich handlicher als 16:9 bis 1:2.

  10. Mal schauen wie lange es dauert bis solche Videos vom Huawei Faltphone auftauchen.
    Ich bin auch der Meinung das es einfach unmöglich ist, solche Faltbaren Displays für den Massenmarkt zu produzieren. Egal wer das herstellen will, Samung hat ja sogar die Testverfahren gezeigt, wo die Displays stunden lang einfach nur auf und zu gefaltet werden, aber eben immer ohne aktives Display. Ich denke auch, das User mit diesem 2000€ Handy in den ersten Stunden nicht besonders robust umgegangen sind, sondern eher noch sehr vorsichtig waren. Nach dem Note mit explodierendem Akku der zweite Streich vom Samsung der in der Geschichte des Unternehmens wohl als „sehr fragwürdig“ eingehen wird. Wer der erste auf dem Markt sein will, muss eben mit solchen Problemen rechnen.
    Ich für meinen Teil, habe keinerlei Interesse an einem Faltbaren Handy, ich bin mit einem 5,8″ -6,2″ Display als Handy absolut zufrieden, wenns grösser sein muss, dann eben mit einem Pad oder Laptop.

    • Lesen Sie doch bitte die Artikel in deutschen Blogs zu Galaxy Note 1 und wie unsinnig das ist und sich nicht durchsetzen wird weil „zu groß und man nicht alles mit einer Hand bedienen kann“…

      • Ich habe mein Note 1 geliebt 🙂 Und meine Kollegen habe immer nur gelacht. „Diese Butterbrot-Brettchen will doch keiner“…tja, denkste

      • Mark-Ingo Thielgen says:

        Nur als kleine Anmerkung: Die Galaxy-Note-Reihe von Samsung ist selbst für diesen riesigen Hersteller ein absolutes Nischenprodukt.

        Ich habe vor einiger Zeit irgendwo gelesen, dass Samsung weltweit so viele Galaxy Notes pro Jahr verkauft, wie Apple iPhones … binnen zehn Minuten!

        Also „Durchsetzen“ sieht für mich anders aus.

  11. Mir gefällt das Konzept von Xiaomi mit dem doppelt biegsamen Display immer noch besser (was auch nur ca. 1000 US Dollar / Euro kosten wird).
    Vorteil von aussen biegbar ist zudem, dass nichts so leicht beim „zusammen falten“ zwischen das Display kommen kann. Dafür ist es wegen der Aussenseite aber anfällig und Hüllen für sowas werden auch schwierig. Aber ich finde es vom Formfaktor und Handling interessant.

  12. Die sollen das Ding denn Russen geben, danach wird es noch 10 Jahre funktionieren….

  13. Na, es ist halt der erste Versuch so ein Dingen massentauglich zu machen. Dass das nicht gleich klappt ist doch klar. Aber denkt mal weiter: Ein funktionierendes klappbares Handy, superflach, außen das Display des S10+, aufgeklappt das doppelte Display des S10 Plus. Dazu 16 GB RAM und das ganze zu einem moderaten Preis. Wird kommen. Nicht heute, nicht morgen, aber in ein paar Jahren. Dann lacht man über das heutige S10 Plus, wie man damals über 5,5 Zoll Handys gelacht hat, die viiiiiiel zu groß sind und sich niemals durchsetzen werden. Zusammengefasst: Einer muss der Erste sein (und es ist wieder mal nicht Apple) und irgendwann werden klappbare Displays Standard sein. Oder auch nicht. 🙂

    • 5,5″ Smartphones sind immer noch für viele Nutzer viel zu groß und haben sich vor allem deshalb durchgesetzt, weil es irgendwann schlicht keine kleineren Geräte mit vergleichbarer Hardware mehr gab. Wenn es noch handliche Smartphones gäbe, würden diese auch sehr viel mehr Leute kaufen.

    • Mark-Ingo Thielgen says:

      Der Erste sein, sollte aber auch bedeuten, keine solch eklatanten Fehler zu machen.

      Das von Dir skizzierte Gerät dürfte an physikalische („superflach“ vs. stabil), technische (irgendwo müssen die Akkus hin), mechanische (Klappmechanismen lassen sich nicht ohne Stabilitätsverlust beliebig verkleinern) und chemische (Akkus lassen sich nicht beliebig dünn machen) Grenzen stoßen.

  14. Dass man Innovativ sein will ist vollkommen legitim.
    Was mich eher stört ist, dass das Gerät sich schon vor Release selbst zerstört. Sowas ist ein Unding besonders wenn man den Preis bedenkt.
    Wenn ich ein Gerät als Marktreif präsentiere muss es auch einwandfrei und ohne Einschränkungen funktionieren. Davon auszugehen dass die Kunden gut damit umgehen werden ist schon beinahe Utopie. Gerade Samsung hätte nach dem Shitstorm wegen dem Note 5 damals lernen müssen. Da haben die Kunden den Stift in die falsche Richtung rein gesteckt und damit den Verschluss zerlegt.
    Von solcher Kundschaft erwarte ich nicht dass sie mit einem faltbaren Smartphone vorsichtig umgehen.
    Ich für meinen Teil werde mir aber auf absehbare Zeit kein faltbares Smartphone holen.
    Beim Xiaomi Mi Mix 3 hat man gemeckert dass der Slider ja doof ist und sich dahinter Staub etc absetzen und man über die Linse wischen muss nach dem auf schieben. Beim Galaxy Fold ist die Idee mit dem zusammen klappen plötzlich total töfte obwohl das Problem dahinter gleich ist. Dahinter setzt sich Staub etc ab und zerkratzt mir das Display. Super 2.000€ dafür dass ich in einem Jahr ein total zerkratztes Display hab.
    Hier wurde ja auch das Moto X Force erwähnt. Motorola hatte aber alternativ die Möglichkeit gegeben die oberste Schicht zu tauschen. Das gibt’s beim Fold scheinbar nicht. Ist das Display zerkratzt hab ich halt Pech gehabt.

    Vom Design her gefällt mir das Mate X deutlich besser. Es ist handlicher und vor allem innovativer als das Galaxy Fold(zumindest meiner Meinung nach). Aber auch hier hat man das Problem mit dem weichen Display.
    Für mich muss ein Gerät auch mal was aushalten. Ich achte zwar drauf dass es mir nicht runter fällt aber bei den Preisen die man heute für Smartphones verlangt erwarte ich dass es auch mal nenn Schlüssel in der Tasche knutschen darf ohne danach ein Totalschaden zu sein.

    Insgesamt finde ich die Idee gut, aber die Displays müssen deutlich stabiler werden oder die Hersteller müssen zumindest innerhalb der Garantiezeit die Möglichkeit geben die oberste Schicht vom Display kostenlos zu tauschen und dann 5 weitere Jahre günstig den Tausch weiter anzubieten. Dann könnte ich mich damit anfreunden. Vorher aber auch nicht. Besonders nicht bei den Preisen.

  15. Displaytausch?
    Wird es wahrscheinlich nicht mehr geben weil unwirtschaftlich. Ist es hin, kannste das Dingen wegschmeissen. Ist ja heute schon so (Note 8: neues Display über 300 Euro).

    Man muss mal abwarten ob es sich um Einzelfälle handelt (es soll ja sogar Leute gegeben haben, die die Folie abgemacht haben) oder ob die alle übern Jordan gehen. Dann verstehe ich Samsung allerdings auch nicht.

  16. https://stadt-bremerhaven.de/samsung-galaxy-fold-so-testet-samsung-den-faltmechanismus/

    Wenn man das liest, dann müssen die Testgeräte Samsung ja wirklich Lügen strafen…. Geräte die solche Tests überstehen und dann in 1-2 Tagen versagen ist mehr als dünn… da gibts wohl arge Probleme bei der Qualitätssicherung von Samsung. Das mit der Folie ist auch extrem schlecht durchdacht… da frage ich mich doch sofort, wie lange wird die Folie halten? Ist sie Kratzbeständig… was passiert bei einem Kratzer usw. ersetzen ist ja dann scheinbar auch nicht möglich…. das sind für ein so sübdhaft teures Gerät etwas zu viele Schwachpunkte. Und das nur weil Samsung die ersten sein wollen, das kann Samsung das Genick brechen, wenn die Fehler, Probleme und letztendlich Garantieansprüche in großem Stil zu Tage treten. Eigentlich gehört das Gerät nochmal für 1-2 Jahre auf den Konzepttisch und wenn Kleinkinder es nimmer kaputt bekommen, dann ist es marktreif… vorher muss einem wohl klar sein das man ein „Fold“ kauft um es in einer Vitrine anzuschauen. Schade

    • Einer muss nun mal den Anfang machen, und der muss sich dann u.U. leider auch mit den Kinderkrankheiten auseinander setzen. Gleiches gilt auch für die „Nutzer der 1. Stunde“. Die Risiken dürften klar sein. Dennoch aber bleibt, dass man Vorreiter war. Andere Hersteller wiederum lernen daraus und verbauen in ihren Geräten diese Technologie zwar später, dann aber eben auch alltagstauglich. Und für die bleibt eben der Ruf, Vorreiter gewesen zu sein, diese oder jene Features massentauglich gemacht zu haben. Aber das ist ja nun keine wirklich neue Erkenntnis.

      • Mark-Ingo Thielgen says:

        Klar, hier muss man durchaus sagen: „Den ersten beißen hier die Hunde.“

        Genau aus diesem Grund ist der erfolgreichste Hersteller von Mobile Devices praktisch NIE mit einer Idee als erster auf dem Markt, aber wenn die allseits bekannte Fruchtfirma dann etwas als marktreif erachtet, ist es dies (in den meisten Fällen 😉 ) auch.

  17. Ich frage mich eh, warum foldable. Für zu Hause lieber auf den Big Screen streamen , also Techniken wie Airplay oder chromecast .. und unterwegs Datenbrille und die Anzeige direkt vor oder über Kleinstlaser diret in die Augen spiegeln . Man zieht am Smartphone ja auch keinen Sobwoofer aus dem Gehäuse damit es besser bummst, sondern schließt ne Bluetooth-oder WLAN-Box zum lauthören an oder eben nen BT-Hörer fürs individuelle Hören. Scheint mir praxisgerechter und technisch ausgereift – z. B. sinnvoller Einsatz für Smartscreens, für die 2000 Euro Foldable kann man sich in 3 oder 4 Räumen nen Smartdisplay aufbauen und dann mit einem unter-1000-Euro -Phone einen guten großen Screen ohne Knick in der Optik bekomen.

  18. Mark-Ingo Thielgen says:

    Mal ganz naiv gefragt: Was ist eigentlich der Vorteil eines faltbaren Displays gegenüber zwei, wie Buchseiten angeordneten normalen Displays, die aufgeklappt aneinander grenzen?

    OK, bei einer solchen Lösung gäbe es in der Mitte einen minimalen Spalt zwischen den Displays (randlose OLED-Displays sind längst möglich), beim Galaxy Fold gibt es dafür eine sehr unschöne Wellenbildung an der Knickfalte, die man haptisch mindestens genau so erfühlt.

    Also, wofür diese teure, unnütze Entwicklung?

    • +1
      Diesen Vorschlag hatte ich auch schon mal unter einem vergangenen Beitrag zum Thema #FoldFail gepostet.
      2 plane Gorilla Glas Panels mit intelligenter Scharniertechnik, die den Spalt konstant und minimal hält. Scheint noch keiner drauf gekommen zu sein.

      • Mark-Ingo Thielgen says:

        Das einzige Problem könnten die Datenleitungen darstellen. Aber um dieses Problem zu lösen, hätte man sicherlich keine 10 Jahre entwicklen müssen. (Idee: ein hübscher „Buchrücken“, der aufgeklappt weniger aufträgt, als so manche Kamera, kaschiert die Flex-Kabel zwischen den beiden Gerätehälften.)

        • Datenleitungen hat man auch bei Klapphandys und Notebooks. Ist doch heutzutage eh alles seriell also nur wenige physikalische Adern nötig.

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