Just Delete Me hilft bei der Abmeldung von Internet-Diensten

Eigentlich ist justdelete.me nichts weiter als eine Linksammlung. Diese Links können Euch aber eine Menge Zeit und Nerven sparen. Nämlich dann, wenn Ihr Euch von einem Webservice abmelden wollt. Die Seite listet zahlreiche Netzdienste und Social Networks auf, bei denen Ihr vielleicht angemeldet seid, obwohl Ihr diese gar nicht mehr nutzt. Der Link hinter den Buttons führt direkt zur Abmelde-Seite des jeweiligen Dienstes, falls dies möglich ist.

justdeleteme

Per Mouseover über die einzelnen Buttons erfahrt Ihr zudem, wie kompliziert die Abmeldung jeweils abläuft. Während es bei einigen reicht, wenn man einen Link anklickt, muss bei anderen eine aufwändige Prozedur vollzogen werden. Im Falle von Craiglist ist eine Abmeldung gar nicht möglich, auch das erfährt man. Es gibt auch eine Suche, mit der ein bestimmter Dienst natürlich schneller gefunden werden kann.

[werbung] Für einen Account-Frühjahrsputz eine praktische Angelegenheit. Es gibt ja immer wieder ganz heiße Seiten, auf denen man sich unbedingt anmelden muss, um dabei zu sein. Wenn diese dann nicht mehr genutzt werden, gerät auch schnell der Account in Vergessenheit. So kann man seine Spuren im Netz auf einfache Weise ein wenig bereinigen.

Wie handhabt Ihr Account-Leichen? Sucht Ihr sofort die komplette Abmeldung oder lasst Ihr Eure Account vor sich hin dümpeln, nach dem Motto „man könnte den Account ja noch einmal gebrauchen“?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Ganz gute Taktik (z.B. bei Origin) ist auch – Account kompromittiert „spielen“ d.h. Sicherheitsfrage, Mail und Passwort ändern und dann kontaktieren – Dann hast du genügend Druck aufgebaut und der Wille von der anderen Seite doch noch zu helfen (und damit ergeben sich echt teilweise neue Möglichkeiten) ist entscheidend größer als bei „Hey, ich will nicht mehr bei euch bleiben…“

  2. Top ! Danke für den Tipp !

  3. Kleiner Nachtrag z.B. bei Origin hat sich dadurch die Möglichkeit ergeben Spiele zwischen Accounts zu „verschieben“ – eigentlich – allerdings ist nur das Deaktivieren möglich und damit lässt du zwar eine Beraterin im Stich, hast aber dein Ziel fast schon erreicht – und einige Origin-Seriennummern lassen sich ja auch auf den anderen Spiele-Versionen (CD oder so) aktivieren…

  4. Immerhin ein guter Überblick wo ich gar nicht erst nach der Abmelde-Option suche.
    Und man kann sich anhand der Liste ja dann in Zukunft zweimal überlegen, ob man irgendwo einfach mal so Spuren hinterlässt.
    Ist ja besonders lästig, wenn man so einen Account Jahre später doch mal wieder braucht und partout weder Passwort noch Anmelde oder Wiederherstellungs-email-adresse nachvollziehen kann. (oder diese email ist wegen Hack oder sonstwas inzwischen gelöscht oder wieder neu vergeben ->Yahoo!)

  5. Also, zumindest bei Facebook kann ich jedem raten, vorher alles zu löschen und wenn möglich auch E-Mail und Namen zu ändern. Facebook verkauft nach Ablauf der Frist zur Reaktivierung die Daten nämlich an Dritte und dann kann es Euch passieren, dass ihr bei pipl.com oder irgendwelchen dubiosen Datingportalen samt Bild und anderen Infos erscheint.
    Spreche da aus eigener Erfahrung.

  6. wie geil, endlich eine seite bei der ich mich anmelden würde, auch wenn ich es nicht müsste…

  7. Bei http://maxdome.de zum Beispiel kann man ein gebuchtes Abo-Paket nur kündigen in dem man den Support dort anruft. Ob das überhaupt mit deutschem Recht vereinbar ist?

  8. Accountkiller.com ist viel umfangreicher und hat mir bereits gute Dienste geleistet

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