Jumbo: Kostenlose Privacy-App für Android und iOS

Bevor ich das vergesse: Ich schrieb mal im April 2019 über eine tolle App namens Jumbo. Die kann diverse Dienste wie Facebook, Twitter, Google, YouTube, Maps und Amazon Alexa durchforsten und euch gute Tipps für eure Datenschutzeinstellungen geben. Die App fiel mir ein, weil viele ja an den Feiertagen für die Verwandtschaft Geräte einrichten oder fixen.

Jumbo gab es im April nur für iOS, mittlerweile auch für Android. In Sachen Facebook kann man beispielsweise alte Einträge löschen und in ein Archiv schieben. Ebenso Nachrichten im Messenger. Dazu gibt es Tipps wie: Wollt ihr euer Geburtsdatum wirklich Freunden von Freunden freigeben? Und bei Twitter kann man alte Tweets in ein Archiv auf dem Smartphone schieben und beim Webdienst löschen. Bei Google kann man Tracking unterbinden, Suchverläufe löschen – und bei Amazon Alexa ebenso.

Gute App, die man vielleicht bei der Verwandtschaft durchlaufen lässt, wenn man denn helfen möchte. Denn denkt dran: Sollte die Technik, die ihr dieses Jahr zu Weihnachten freundlicherweise eingerichtet habt, im nächsten Jahr auch nur einen Mucks machen, dann seid ihr garantiert Schuld daran 😉

Jumbo: Datenschutz
Jumbo: Datenschutz
Entwickler: 2121 Atelier, Inc
Preis: Kostenlos+
?Jumbo: Datenschutz
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Entwickler: 2121 Atelier, Inc
Preis: Kostenlos+

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Hehe, schön, das mir die App auf einem Google Pixel 4XL sagt, dass meine Daten nie mein iPhone verlassen werden haha

  2. Irgendeiner App seine Zugangsdaten anzuvertrauen die „verspricht“ nichts zu verraten halte ich für gewagt.

    • Sehe ich auch so, zumal die App nicht Open Source ist.

    • Hab die App instlaliert durchlaufen lassen, war gespannt da ich meine Einstellungen schon selbst nach Empfehlungen im Netz angepasst hatte. Bei Google wurde nur der aktivierten Suchverlauf angemeckert, und bei Facebook nichts gefunden. Danach hab ich die Passwörter geändert.

    • Dieses „Problem“ hast du doch aber bei ausnahmslos jeder App und jedem anderen Anbieter auch. Letztlich musst du irgendwo immer auf das Wort des Anbieters vertrauen, eine andere Option bleibt doch gar nicht.

  3. Bei den ganzen API, die in Android implementiert sind, können sich sämtliche Entwickler kräftig bedienen, wenn sie wollen. Klar, im Ansatz müssen sie eine Begründung für den Zugriff auf die API angeben. Wie wage die Begründungen da sein dürfen, weiß ich nicht.
    Die Amazon Alexa App tuts z.B. nicht, wenn ich ihr das Tracking via XPrivacyLua verbiete. Dazu gehören unter anderem Informationen über den verwendeten Provider. Mir ist nicht klar, wozu die Alexa-App das wissen muss, um im WLAN zu funktionieren.

    Zumindest markante Daten wie Telefonnummer, IMEI, Webe-ID etc. wird bei jeder Anfrage einer App – für die ich das in XPrivacy eingestellt habe – zufällig neu generiert. Das erschwert immerhin die Erstellung eines Profils.

    • So ganz verstehe ich nicht, warum man, wenn man sich über Datenschutz Gedanken macht, Alexa installiert. Klar, der Ansatz, Alexa Zugriff auf möglichst wenig zu gewähren, ist schon mal gut, die App aber einfach weg zu lassen wäre doch deutlich konsequenter, oder?

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