JBL Bar 5.0 MultiBeam: Soundbar mit Dolby Atmos vorgestellt – kostet 399 Euro

Auch JBL hatte zur CES 2021 einige Ankündigungen zu machen. Unter anderem möchte man Nutzern die JBL Bar 5.0 MultiBeam schmackhaft machen, eine Soundbar, welche virtuelles Dolby Atmos ins Wohnzimmer bringen soll.

In der Soundbar verbaut sind vier passive Strahler, welche für Bass – ganz ohne Subwoofer – sorgen sollen. Das im Produktnamen steckende „MultiBeam“ weist auf die virtuelle 3D-Sourround-Sound-Technologie hin, welche bei der Soundbar zum Einsatz kommt: Ganz ohne Deckenlautsprecher will man vertikale Klangebenen abbilden und so einem Dolby-Atmos-Erlebnis nahe kommen.

Mit Alexa und dem Google Assistent stehen (externe) Möglichkeiten zur Sprachsteuerung parat. An Bord ist unter anderem Alexa Multi-Room. Ich tippe mal darauf, das meint, dass man die Soundbar als eines der wenigen Drittanbieter-Alexa-Geräte mit anderen Echos zu einem Multiroom-Setup zusammenschalten kann. Zudem mit dabei ist Apples AirPlay 2 sowie Chromecast und die Zuspielmöglichkeit via Bluetooth. Auch AirPlay 2 und Googles Cast-Technologie erlauben das Zusammenspiel mit anderen Lautsprechern für ein Multiroom-Setup.

In Sachen Anschlussmöglichkeiten zum Fernseher setzt man im Übrigen auf eARC. Auch an ein 4K-Passthrough mit Dolby Vision hat man da gedacht.

Erscheinen soll die JBL Bar 5.0 MultiBeam „im Frühjahr“. Preislich ruft JBL 399 Euro für die Soundbar auf.

Merkmale

  • Dolby Atmos und MultiBeam Surround Sound
  • Kräftiger Bass ohne separaten Subwoofer
  • Chromecast built-in, AirPlay und Alexa Multi-Room Music (MRM)
  • Ultra HD 4K-Pass-Through mit Dolby Vision
  • HDMI eARC
  • Automatische MultiBeam-Kalibrierung
  • Multi-Room-Möglichkeiten
  • Kabelloses Streaming mit Bluetooth
  • Funktioniert mit Sprachsteuerung

Technische Daten:

  • Allgemeine Spezifikation
    • Modell: BAR 5.0 MULTIBEAM
    • Gesamte Lautsprecherleistung (max. @THD 1 %): 250 W
    • Soundbar Ausgangsleistung (max. @THD 1 %): 5 x 50 W
    • Lautprechertreiber: 5 x 48 mm x 80 mm Racetrack Driver + 4 x 75 mm Passivmembranen
    • Netzteil: 100–240 V Wechselspannung bei 50/60 Hz
  • HDMI-Spezifikation
    • HDMI-Videoeingang: 1
    • HDMI-Videoausgang (mit verbessertem Audio Return
      Channel eARC) 1
    • HDMI HDCP-Version: 2.3
  • Audiospezifikation
    • Maximaler Schalldruckpegel: 92 dBA
    • Frequenzbereich: 50Hz – 20kHz
    • Audioeingänge: 1 Optisch, Bluetooth, Chromecast, AirPlay 2, Alexa MRM, USB
  • Spezifikation der kabellosen Verbindung:
    • Bluetooth-Version: 4.2
    • Bluetooth-Profil: A2DP V1.2, AVRCP V1.5
    • Bluetooth-Übertragungsleistung: <10 dBm (EIRP)
    • WLAN-Netzwerk: IEEE 802.11 a/b/g/n/ac (2,4 GHz/5 GHz)
  • Audiospezifikation
    • Unterstützte Dateiformate: MP3 Codec: MPEG 1 Layer 2/3, MPEG 2 Layer 3, Dolby Atmos, PCM
  • Abmessungen (Soundbar)
    • Abmessungen (B x H x T): (709,0 x 60,5 x 100,5) mm
    • Gewicht: 2,8 kg

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. X; Threads; LinkedIn. Mail: felix@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Mal wieder eine Soundbar mit Dolby Atmos

  2. Mal schauen, wann die 1. Soundbar dieses Jahr mit Auro 3D erscheinen wird und wie die klanglichen Unterschiede sein werden. Denon will wohl Q1 oder Q2 eine Auro 3D Soundbar raus bringen.

    • Ziemlicher Etikettenschwindel ist das alles.
      Verstehe mich nicht falsch, das mögen qualitativ alles tolle Soundbars sein, mit echten Atmos oder Auro 3D hat das allerdings wenig zu tun.

  3. „Frequenzbereich: 50Hz – 20kHz“? Wie ist der Frequenzgang? Infos dazu gibt es nicht einmal beim Hersteller. Damals wurde THX zu Tode geritten, nun also Dolby Atmos…aussagekräftig ist das erst einmal gar nicht. Ich kenne keine Soundbar mit einem wirklich annehmbaren „Raumklang“. Dann doch lieber ne gute echte Stereo Soundbar von z.B. Nubert.

    • Sennheiser Ambeo, überragender Raumklang.

      • Kann ich dir die 2000€ Preisunterschied in Rechnung stellen?

        Naja im Ernst: das sind doch komplett unterschiedliche Zielgruppen bei 400€ und bei um die 2400€ für die Sennheiser. Die Nubert sind ja wenigstens teilweise in ähnlichen Preisregionen wie die 400€…

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