Jabra Evolve 2: Drei neue Office-Headsets für unterschiedliche Ansprüche

Die Dänen von Jabra haben ihre neue Headset-Reihe Evolve 2 vorgestellt. Sie richtet sich an Unternehmen und professionele Anwender. Dabei bringt man zunächst drei unterschiedliche Modelle auf den Markt: die Evolve 2 85, Evolve 2 65 und Evolve 2 40. Je nach Kopfhörer werden verschiedene Ansprüche abgedeckt und auch die Preise weichen entsprechend ab. Das Top-Modell sind die neuen Evolve 2 85 mit 10 Mikrofonen und digitaler Hybrid-Aktiv-Geräuschunterdrückung (ANC).

Die Jabra Eolve 2 85 seht ihr auch auf dem Artikelbild. Sie bieten bis zu 37 Stunden Laufzeit und lassen sich in 15 Minuten für 8 Stunden Betrieb aufladen. Jabra bietet sie in verschiedenen Varianten mit wahlweise USB Typ-A oder Typ-C und optimiert für Microsoft Teams oder Unified Communication an, um allen Unternehmen gerecht zu werden. Auch unterstützen diese kabellosen Kopfhörer den AAC-Codec.

Auch passiv sollen die Evolve 2 85 Geräusche unterdrüclen. Jabra verspricht zudem „kristallklare Sprachqualität“ und „eine um 40 Prozent bessere Audioübertragung und eine doppelt so hohe Voice Distractor Performance“. Der Mikrofonarm des Headsets ist vollständig einklappbar. Der dänische Hersteller gibt an, dass die Evolve 2 85 nicht nur für das Büro gedacht seien, sondern auch unterwegs überall genutzt werden könnten. Sie kosten 449 Euro zzgl. MwSt. bzw. 489 Euro zzgl. MwSt. mit Ladestation.

Es folgen die Jabra Evolve 2 65 mit drei Mikrofonen und ebenfalls einem einklappbaren Mikrofonarm. Auch hier beträgt die Akkulaufzeit bis zu 37 Stunden – abermals mit Schnellladung. Die Funkreichweite soll gegenüber dem Evolve 65 dreimal so hoch sein. Ebenfalls bietet Jabra hier eine spezielle Variante für Microsoft Teams oder eben für Unified Communications an. Auch hier lässt sich zwischen USB Typ-A und USB Typ-C wählen.

Das Headset Jabra Evolve 65 gibt es einmal als Stereo-Version für 209 Euro bzw. für 249 Euro mit Ladestation. Die Mono-Variante kostet 199 Euro ohne und 239 Euro mit Ladestation. Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt.

Dann wären da zuletzt noch die Jabra Evolve 40, welche im Wesentlichen einfach eine schnurgebundene Variante des Evolve 2 65 darstellen. Die restlichen Features sind identisch. Für dieses Modell fallen 119 Euro (Stereo) bzw. 109 Euro (Mono) an. Abermals enthalten diese Angaben noch keine Mehrwertsteuer.

Alle drei Headsets nutzen das sogenannte „Busylight“ an beiden Ohrmuscheln, das von jedem Blickwinkel aus sichtbar ist. Es signalisiert laufende Telefonate, sodass andere Mitarbeiter wissen, dass sie den Kollegen aktuell nicht ansprechen sollten. Die schnurlosen Modelle lassen sich via Bluetooth natürlich auch mit mobilen Endgeräten verbinden und dort über Jabra Sound+ nutzen. Die Evolve 2 85 und Evolve 2 65 werden mit dem Jabra Link 380 ausgeliefert, einem neuen Bluetooth-Adapter (Dongle) von Jabra, der eben entweder als USB-C- oder USB-A-Version erhältlich ist, wie ich oben ja schon angedeutet hatte.

Wer die Headsets explizit für Microsoft Teams ordert, findet dann eine spezielle Teams-Taste vor, welche eine sofortige Verbindung zu Kollegen ermöglichen soll. Zudem signalisiert dann eine spezielle Status-LED verschiedene Mitteilungen – etwa verpasste Anrufe oder Besprechungen.

Verfügbar sind die neuen Jabra Evolve 2 ab April 2020 im ausgewählten Fachhandel. Die Evolve 2 85 und Evolve 2 65 sind in zwei Farben verfügbar: Schwarz und Beige. Das Evolve 2 40 ist in Schwarz erhältlich.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Martin Deger says:

    Wir nutzen bisher das Evolve 75 und sind sehr zufrieden. Im Home Office habe ich bisher nur ein einfaches Plantronics Headset mit Kabel für den Computer und ein binaurales Headset mit Kabel für das Telefon. Diese würde ich gerne noch durch ein Bluetooth-Headset ersetzen, welches ich auch auf Reisen verwenden kann (bisher ein Bose QC 25 mit Kabel welches am Pixel nur mit knackendem Adapter funktioniert).

    Wenn der Straßenpreis um 250 Euro liegt, werde ich vielleicht beim Evolve 2 85 zugreifen.

    • Bluetooth vs USB?

      Ich brauche fürs Homeoffice ein Headset mit möglichst wenig Latenz, damit ich ohne Verzögerung synchron sprechen kann. Wäre dann Kabel (USB) besser als Bluetooth?

  2. Hatte auch kurz überlegt. Aber meine Home-Office Zeit wird nur begrenzt sein und dann ist mir das ganze dich zu teuer in der privaten Anschaffung. Später hätte ich dafür keine Verwendung mehr.

    • Das „alte“ Modell Evolve 40 kann ich nach jahrelanger Nutzung sehr empfehlen, die Qualität ist äußerst gut und der Preis deutlich interessanter.

  3. Ehrlich gesagt würde ich bei dieser Preisklasse eher zu einem DECT-Modell greifen als zu Bluetooth, der Reichweitenunterschied ist beträchtlich.

    • Im Büro nutze ich ein Headset von Sennheiser mit DECT. Mega Reichweite. Zu Hause, braucht ich jedoch keine große Reichweite, da ich mit dem Firmen-Smartphone eh nur per Bluetooth mich verbinden kann. Weiterer Vorteil, ich kann ein zweites Gerät verbinden um darüber Musik zu hören.

  4. Bin mal gespannt, ob sich die Qualität bzw. Robustheit des Evolve 65 II gegenüber dem 65 gebessert hat, der Preis hat sich ja fast verdoppelt. Die Sprachqualität, der Akku und die Bedienung beim alten 65er sind gut, allerdings fingen bei drei Stück davon bei mir nach einiger Zeit die Membranen an zu knacksen. Da bin ich kein Einzelfall, bei uns in der Firma sind die mittlerweile auch nicht mehr im IT-Warenkorb, zu viele Ausfälle. Die Evolve 75 (On-Ear mit ANC) sollen da robuster sein, so eins habe ich aber bis jetzt nur bei Kollegen ausprobiert. Und ein 85er ist nichts für mich, den ganzen Tag mit Over-Ears telefonieren ist mir zu heiß auf den Ohren, obwohl die echt eine gute Geräuschabschirmung haben, im Büro mit mehreren Kollegen nicht zu verachten. Ich habe mal versucht mit meinem privaten Bose QC 25 im Büro zu telefonieren – für mich ganz toll, weil die Abschirmung super ist, für den Gesprächspartner ganz mies, da das Mikrofon den ganzen Raum aufnimmt.
    In der Firma habe ich mittlerweile ein Plantronics Voyager Focus UC mit ANC (On-Ear), das spielt vom Tragekomfort in einer ganz anderen Liga, leider auch beim Preis – für privat wäre mir das zu teuer.
    Im Homeoffice benutze ich ein Sennheiser DW Pro 2, da sitze ich ja auch alleine im Büro und brauche kein ANC – und dank DECT kann ich mir in der Küche einen Kaffee holen, ohne dass die Verbindung zur Telefonkonferenz abreißt :-).

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