iTunes 12.7: Speicher freimachen

iTunes 12.7 ist da und hat – völlig unverständlich für mich – den App Store für iOS rausgerissen bekommen. Ich habe mir echt an die Birne gepackt, was Apple damit bezwecken will. iTunes bekommt zurecht oft Schelte, dass es leichter werden müsse – aber die jetzige Vorgehensweise ist meiner Meinung nach absolut schlecht gelöst. Ich selber synchronisierte viel über iTunes und lagerte dort teilweise die Apps aus.

Des Weiteren mochte ich es, via iTunes in den Apps zu stöbern, bei Gratisangeboten notfalls schnell über iTunes zuzuschlagen. Natürlich lassen sich alte Apps und Klingeltöne weiterhin via USB übertragen, allerdings ist eben die Verwaltung nicht mehr möglich.

Nun muss man für sich entscheiden, was man mit den unter Umständen vorhandenen alten Apps macht. Hofft man auf eine neue App aus dem Hause Apple, die den Store irgendwie zurückbringt, so kann man die Füße stillhalten, alternativ – sofern man sich mit der Änderung arrangieren kann – kann man auch Speicher freimachen.

Wer sich so ein bisschen mit seinem Rechner beschäftigt, der weiss sicherlich, wo die iTunes-Library ist, in ihr befindet sich ein Unterordner „Mobile Applications“ (iTunes > iTunes Media > Mobile Applications).

[color-box color=„blue“ rounded=“1″]
  • Windows: %USERPROFILE%\Music\iTunes\iTunes Media (Windows 10 normalerweise C:\Users\%USERNAME%\Music\iTunes\iTunes Media)
  • Mac: ~/Music/iTunes Library/
[/color-box]

Den Ordner könnt ihr nun eigentlich löschen, er enthält nur die IPA-Dateien der Apps, die ihr vorher in iTunes hattet.

Und, was sagt ihr denn zu iTunes 12.7?

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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35 Kommentare

  1. Ich gebe Caschy da recht. Ich kenne zwar einige Leute, die ein Macbook, aber kein iPhone/iPad haben, aber mindestens genau so viele, die auf das komplette Ökosystem setzen.

  2. Wenn im App Store auf dem iPhone die Rezensionen wenigstens chronologisch wären, aber die sind kreuz und quer, teilweise sogar einige Jahre alt, die angezeigt werden. Habe deshalb immer iTunes am Mac genutzt um neueste Rezensionen zu lesen und eigene zu schreiben. Der neue App Store auf dem iPhone ist wirklich Mist.

  3. Wäre interessant wieviel macOS-User tatsächlich auch iOS nutzen. Ich z.B. nämlich nicht, daher ist mir die Entfernung wurschdt.
    Ich würde mir sogar wünschen iTunes wird weiter verschlankt, sprich allen überflüssigen Krempel raus.

  4. Gruselige Podcast-Verwaltung, Filme, die ständig mehrfach geladen werden, Sprachnotizen, die durch unerwartetes Beenden von iTunes ihre Benennung verlieren und nur noch aus unverständlichen Nummern bestehen, Filme, Serien und Apps, die nicht mehr im Programm sind, gehen verloren, jahrelang mit iTunes Match gepflegte und importierte Musikbibliotheken, die durch Apple Music teilweise überschrieben und wieder zu geschützten AAC-Titeln werden, Sortierfunktionen bis zum Mond (Titel für Sortierung, Interpret für Sortierung, Album für Sortierung usw…) Einfach phat oversized. iTunes ist neben Photos das schlimmste Programm auf dem Mac! Was da durch die endlosen xml-Files an fetter Hardware ständig in die Knie geht, ist nicht normal! Daran ändert nun auch die Entfernung der Apps leider nichts.

  5. Über iTunes war es früher möglich, auf älteren iOS-Geräten die letzte lauffähige Version einer App zu installieren, was über den Appstore auf dem älteren iPhone/iPad nicht ging. Damit hat man jetzt den Lebenszyklus dieser Gerät weiter verkürzt.

  6. @HO „Gibt es echt noch do viele Leute die iTunes nutzen?“ Gibt es denn eine Alternative, wenn man Smart-Playlisten nutzen möchte? Nein.

  7. Ich habe mal den Ordner lieber gelöscht. Wahnsinn was ich an Apps auf dem Rechner hatte -> 342.879.652.984 Byte (342,89 GB auf dem Volume) für 5.165 Objekte…

  8. Unironisch ewiggestriger Hassprediger says:

    Alternative: iMazing. Damit sollte man vernünftig lokal Backups machen und ipa Dateien von und zum iDevice schieben können. Ich hätte nicht gedacht, dass ich hierfür jemals auf Lösungen fernab von iTunes setzen müsste, aber seit Seine Geschmacklosigkeit das Zepter übernommen hat ist der Fruchtladen zum Saftladen entartet.

  9. @cashy: Also, in meinem Umfeld sind viele Web-Entwickler, und da ist eigentlich macOS die „gesetzte“ Platform. Aber das Handy ist mehrheitlich Android.

    Angesichts der Marktanteile von iOS und Android fände es ich es auch sehr verwunderlich, wenn Mac-User „meistens“ auch iOS-User wären. Dafür sind das einfach zu wenige.

  10. Als ich gelesen habe, dass sie eine Funktion die nichts mit Musik zu tun hat aus iTunes rausgeworfen haben, wollte ich schon eine Party machen. Dann habe ich gelesen, dass da doch noch eine Menge drin ist. Naja. Irgendwann wird iTunes auch wieder nutzbar.

  11. FullACK. Jetzt bitte noch „Filme“, „TV“ und „Podcasts“ rauskegeln — dann haben wir wieder eine gute Musik- und Hörbuchverwaltung.

  12. Ich vermisse die Apps in iTunes (macOS) nicht. Bei jeden App Update hab ich mich gefragt: Wofür eigentlich? Früher war das noch wichtig, aber heutzutage lade ich Apps direkt im iOS Gerät. Backup geht weiterhin über iTunes. Mit iOS 11 kann man temporär auch Apps löschen und alle Einstellungen behalten. Bei Bedarf werden die Apps wieder geladen.

  13. Hab auch immer gerne am Rechner Apps geladen.

  14. Stephan Römer says:

    Was ist mit Apps, die aus dem iOS Appstore verschwunden sind oder älteren Apps, die man lokal in iTunes gespeichert hat? Bekommt man die überhaupt irgendwie wieder auf sein Device und wenn ja, wie?

  15. Paul Leonhard says:

    Für mich ein absoluter Horror, denn ich habe meine App’s für alle iPhones und iPads zentral über iTunes gesteuert.

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