iRobot: Update bringt frische Funktionen für Saug- und Wischroboter

iRobot bringt mit Genius 4.0 ein neues Update an den Start. Jenes richtet sich an die komplette Produktpalette der Wi-Fi-Roboter von iRobot. Darunter sind die Roomba Saugroboter-Modelle und die Braava-jet-Wischroboter. Das Update hat zahlreiche neue Funktionen im Gepäck, darunter zur Ansteuerung via Sprachassistent oder der Kartierungsfunktion. Derzeit verteilt wird allerdings nur die „Nicht-Stören“-Funktion. Für alle weiteren genannten Neuerungen müsst ihr euch bis Ende Juni 2022 gedulden.

iRobot unterstützt bereits die Sprachsteuerung über Amazon Alexa und den Google Assistant. Mit jenen ist es beispielsweise möglich, den smarten Reinigungshelfer in einen bestimmten Raum oder Bereich zu manövrieren. Mittels iOS-Gerät und Siri-Kurzbefehlen bringt man nun eine dritte Sprachassistentin ins Spiel. Mittels Sprachbefehl, z. B. „Hey Siri, bitte Roomba, überall zu reinigen“, schickt auch Siri den Saugroboter zum Reinigungsvorgang.

Einige Roomba-Modelle erlauben das sogenannte Smart Mapping. Dazu gehören der Roomba S9(+), der Roomba j7(+) sowie der Roomba i7(+) und der Braava jet m6. Jenes ermöglicht künftig neue Einstellungsmöglichkeiten. So kann je nach Raum oder Bereich gewählt werden, ob der Roboter besonders gründlich oder besonders schnell reinigen soll. Beim Braava jet m6 lässt sich auch die Dosierung der Reinigungslösung Raum-spezifisch einstellen.

Um ein versehentliches Auslösen der Reinigungstaste durch Kinder oder Haustiere zu vermeiden, lässt sich diese für Roomba- und Braava-jet-Modelle deaktivieren. Die Roboter sind dann nur noch über die iRobot-App ansteuerbar.

Mit „Bitte nicht stören“ könnt ihr zudem jetzt über die App ein Zeitfenster anlegen, in dem der Roboter nicht laufen soll. Der nimmt dann auch seine Reinigungsarbeit nicht wieder auf, wenn er nur zum Aufladen an die Station zurückgefahren ist. Ein weltweiter Rollout sei hier bereits erfolgt.

Neuerungen werden außerdem dem Roomba j7 sowie dem j7+ zuteil. Die sind in der Lage, zahlreiche Objekte zu umfahren. Bislang hat man da Schuhe, Socken oder auch Kabel, Kopfhörer sowie Exkremente von Haustieren im Portfolio. Künftig sollen die Saugroboter auch Handtücher sowie Kleidungsstücke erkennen und dann entsprechend als Hindernis umfahren. Auch weiterhin arbeite man hier an der Erkennung neuer Objekte.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. Zu erwähnen ist, dass man trotz „nicht stören“ den Sauger starten kann. Für Modelle mit Absaugstation wird in diesem Fall die Entleerung verhindert.
    Finde ich persönlich gut, da man so auch mal den Roomba zu unchristlichen Zeiten losschicken kann ohne den Rest der Familie zu wecken.

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