
iRobot ist bisher vor allem für seine Roomba-Saugroboter und Wischroboter bekannt. Doch mit seinem neuesten Produkt will man nun auch im heimischen Garten helfen. iRobot Terra heisst der erste Rasenmähroboter des Herstellers.
Im Gegensatz zum Großteil der Konkurrenz hat der Terra einen entscheidenden Vorteil: Der Besitzer muss seinen Garten nicht verdrahten. Wie erkennt das Gerät also die Grenzen des Rasens? Man muss lediglich die mitgelieferten Beacons im Garten verteilen. Mit der mitgelieferten App muss der Anwender den Terra dann einmal durch den Garten fahren, um die Karte initial anzulernen und Hindernisse zu markieren.
Innerhalb der App kann der Anwender die Rasenhöhe definieren, Routen monitoren und einen Zeitplan definieren. Die Verbindung zum Internet bezieht Terra über das WLAN. Ich bin gespannt, wie man die schlechte Signalqualität überwinden möchte, die in den meisten Gärten vorherrscht.
Einmal gestartet, ist Terra in der Lage eine Stunde lang über den Rasen zu wieseln und diesen mit den zwei Messern zu kürzen. Die Messer schnappen übrigens weg, wenn sie einen Stein oder ähnliches treffen und kehren dann wieder in die ursprüngliche Position zurück. Das soll Schäden und zu schneller Abnutzung vorbeugen. Für eine volle Aufladung werden zwei Stunden benötigt. Sollte mitten im Vorgang mal der Strom zur Neige gehen, fährt der Roboter zurück zu Base, lädt und startet dann dort, wo er aufgehört hat. Smart eben. Natürlich ist der kleine Helfer auch komplett wetterfest.
iRobot Terra soll zuerst hierzulande erscheinen, der Preis ist noch nicht bekannt.
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