iRobot Terra: Smarter Rasenmäher hilft euch bei der Gartenarbeit

iRobot ist bisher vor allem für seine Roomba-Saugroboter und Wischroboter bekannt. Doch mit seinem neuesten Produkt will man nun auch im heimischen Garten helfen. iRobot Terra heisst der erste Rasenmähroboter des Herstellers.

Im Gegensatz zum Großteil der Konkurrenz hat der Terra einen entscheidenden Vorteil: Der Besitzer muss seinen Garten nicht verdrahten. Wie erkennt das Gerät also die Grenzen des Rasens? Man muss lediglich die mitgelieferten Beacons im Garten verteilen. Mit der mitgelieferten App muss der Anwender den Terra dann einmal durch den Garten fahren, um die Karte initial anzulernen und Hindernisse zu markieren.

Innerhalb der App kann der Anwender die Rasenhöhe definieren, Routen monitoren und einen Zeitplan definieren. Die Verbindung zum Internet bezieht Terra über das WLAN. Ich bin gespannt, wie man die schlechte Signalqualität überwinden möchte, die in den meisten Gärten vorherrscht.

Einmal gestartet, ist Terra in der Lage eine Stunde lang über den Rasen zu wieseln und diesen mit den zwei Messern zu kürzen. Die Messer schnappen übrigens weg, wenn sie einen Stein oder ähnliches treffen und kehren dann wieder in die ursprüngliche Position zurück. Das soll Schäden und zu schneller Abnutzung vorbeugen. Für eine volle Aufladung werden zwei Stunden benötigt. Sollte mitten im Vorgang mal der Strom zur Neige gehen, fährt der Roboter zurück zu Base, lädt und startet dann dort, wo er aufgehört hat. Smart eben. Natürlich ist der kleine Helfer auch komplett wetterfest.

iRobot Terra soll zuerst hierzulande erscheinen, der Preis ist noch nicht bekannt.

VIA

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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17 Kommentare

  1. Ich warte auf eine (hoffentlich gute Lösung) von Xiaomi 🙂
    Mein Roborock ist super und Preis/Leistung unschlagbar.

    /Dev

    • Ich glaube nicht, das von Xiaomi etwas kommt. Die Chinesen sind ja nicht für ihre großen Gärten bekannt.

    • Wirkt auf jedenfall schon mal etwas smarter als die meisten bisherigen Mähroboter. Zum einen diese eher lästige Kabelverlegen und zum anderen das die meisten Roboter im Garten immernoch nach dem Chaosprinzip fahren. Ob die iRobot Variante mit den Beacons gut funktioniert muss sich natürlich erst mal zeigen und optisch schön lassen sie sich bestimmt auch nicht in jeden Garten integrieren, aber es ist zumindest mal eine Alternative.

      Ich persönlich würde aber auch gerne mal einen Mäher von Xiaomi sehen. Der Roborock hat sich ja schon ein wenig in mein Herz gesaugt. 😉

  2. phantomaniac says:

    „Komplett Wetterfest“ – schon traurig, das man das für ein „Outdoor-Gerät“ noch extra erwähnen muss.

    Was ich an dem Gerät, das durchaus interessante Features hat, leider bemängeln muss: Ohne Internet geht nix….
    Zumindest was man bisher dazu erfahren konnte.

    • Wenn man schon Huawei aus der 5G Geschichte verdrängt muss ja wenigstens für ein Minimalmaß an Spionagemöglichkeit gesorgt sein oder?!

      😉

      Das ist eben die neue Welt. Das Internet of Things wird Realität, mit all seinen hässlichen Nachteilen (Vorteile kann ich den meisten Dingen übrigens keine abgewinnen).

  3. Wieviele Funkbaken bekommt man und wie funktioniert das mit ihnen?

  4. Wäre trotzdem schön, wenn die Rasenmäher ein wenig der Intelligenz der Staubsauger bekämen. Mein Vater hat einen teuren Viking und der kann einen wahnsinnig machen:

    Wenn man den einen Meter neben die Ladestation stellt, sucht er sich das Begrenzungskabel und fährt daran lang bis zur Station, mal in die eine Richtung 1 m, mal in die andere um die gesamten 1700m² Grundstück. Auch das Mähen per Zufallsprinzip sorgt dafür, dass das Teil bei der Größe des Grundstücks jeden Tag mehrere Stunden umherirrt, damit er am Ende der Woche überall mal war. Wenn er dabei den Akku zu stark entlädt, sucht er den Draht und fährt dann zur Ladestation (siehe oben) und beginnt danach völlig willkürlich neu. Wenn er Abends nicht nach Hause zur Ladestation kommt, kann man erstmal hinter allen Büschen suchen.

    Alles nicht schlimm, aber wenn ich das mit meinem Mi Robot mit Lidar vergleiche, frage ich mich schon, wie Viking den rund 10fachen Preis rechtfertigt.

    • ich freue mich wie immer über early adopter und deren Testberichte.
      Wenn die Ware dort gereift ist, denke ich später über den Erwerb nach.

  5. Also das mit dem Internet ist neu bei „smarten Rasenmähern“ . Aber mein Opa und Uropa haten auch schon smarte Rasenmäher. Die haben sogar noch Milch Fleich und Wolle gegeben und Strom brauchten die auch nicht.

    Mal im Ernst nettes Spielzeug für faule Leute . In einem kleinen graden Garten mag das Ding ja noch gehen, aber bei einem großen Garten oder wie bei meiner Mutter im Harz wo alles krumm und schief ist hab ich so meine Zweifel..

    Wenn ich mir auch überlege das ein Mensch sein Garten mit nem vernünfigen Benzinrasenmäher in 1er Stunde schaft und so ein Ding dafür 3 bis 4 Tage braucht und sich mehrmals auflädt find ich das ganze auch nicht mehr so ökonomisch, weil der Strom muss ja auch irgendwoher kommen. Das sehe ich auch bei den auch so heißgeliebten Politiker E-Autos so.
    Man stelle sich vor jedes Auto mit Verbrennungsmotor würde duch eins mit E-motor ersetzt. Woher bitte den ganzen Strom nehmen?

    Nur mal so hier in die Runde geworfen, dass mit dem Stromverbrauch.

  6. Manfred Moaer says:

    Die Frage ist schon warum man ökologisch noch einen Rasenmäher braucht. Ökologisch habe ich letztes Jahr keinen Rasen gegossen, damit wächst er bei den Temperaturen nicht mehr. Und damit erübrigt sich das Rasenmähen fast von alleine.

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