
Das bekräftigt man nun auch noch einmal in einem offiziellen Statement, das wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen:
Derzeit erstellt iRobot Karten, mit deren Hilfe Roombas effizient und wirkungsvoll das Zuhause reinigen können. In Zukunft – die Erlaubnis des Kunden vorausgesetzt – könnten diese Informationen smarten Endgeräten dabei helfen, besser zu funktionieren.
Möchte beispielsweise ein Nutzer, dass sein Smart Home versteht, welche vernetzten Leuchten sich in welchem Raum befinden, damit das sprachgesteuerte Endgerät besser funktioniert, könnte der Roomba dies ermöglichen. Dies wäre lediglich möglich, wenn der Nutzer dem zustimmt. Zudem ist es noch unklar, welche – wenn überhaupt – “Firmen-Partnerschaften” dafür nötig wären.
Smart Home ist eine Gratwanderung zwischen Privatsphäre und Komfort. Man kann nicht alle Vorteile genießen wollen – die eben auch die Erfassung von Daten erfordern – gleichzeitig aber ein in sich geschlossenes System erwarten, dass alle Informationen für sich behält.
Dass Smart Home-Geräte eine gewisses Angriffspotential bieten, steht außer Frage. Das sollte man stets bedenken, wenn man sich einen Smart Speaker, einen Saugroboter oder andere Produkte in die Bude holt. Und auch der Verkauf oder die Nutzung der erfassten Daten ist an sich nichts schlimmes, wenn es denn mit Nutzereinverständnis passiert.
Das bedeutet auch, dass solche Dinge nicht in AGB versteckt werden oder der Nutzer diese ausdrücklich verbieten muss. So kann ein Unternehmen ganz schnell seine Chance verspielen, auf dem noch jungen Markt Bestand zu haben. Ist hier alles nicht der Fall und auch wenn mir immer wieder unkritischer Umgang damit von Kommentatoren vorgeworfen wird:
Ich denke, jeder ist sich bewusst, dass er sich mit solchen Produkten potentielle Wanzen ins Haus holt, da muss man nicht jedes Mal drauf rumkauen. Entweder man spielt mit der Gefahr (die ja eher theoretischer Natur ist) oder man lässt es bleiben, gezwungen wird keiner, solche Produkte auch zu nutzen.