iRobot Roomba i7+: Ab 15. Februar ist der Saugroboter mit Entleerungsstation in Deutschland verfügbar


Es gibt Neuigkeiten zum neuen iRobot Roomba i7+, der letztes Jahr zur IFA vorgestellt wurde. Der Staubsaugerroboter kommt nämlich bald nach Deutschland. Ab dem 15. Februar wird er hierzulande verfügbar sein. Der neue Roomba i7+ ist vor allem deshalb interessant, weil seine Basis, genannt Clean Base, quasi ein zweiter Staubsauger ist. Fährt er nach einem Reinigungsvorgang zurück zur Basis, wird er direkt leergesaugt. Das gesammelte Material verschwindet in einem – haltet Euch fest – Staubsaugerbeutel, der in die Basis integriert ist.

So muss das auch aussehen, wenn ein Zeitreisender aus der Zukunft plötzlich im Mittelalter landet. Ok, so einen Beutel könnte man eventuell noch akzeptieren, aber es handelt sich dabei auch noch um Einwegbeutel. Wie sich das mit 2019 vereinbaren lässt, ist mir schleierhaft. So kann man eine echt tolle Idee auch mit einem Schlag hinfällig machen.

Aber vielleicht möchte sich iRobot so auch nur stetige Einnahmen sichern, denn die Beutel kann man im Dreierpack nachkaufen. Für schlappe 20 Euro, also knapp 7 Euro pro Beutel. Was zum… Warum wird hier kein fester Behälter mit Filtern verwendet?

Dass so ein Saugroboter reiner Luxus ist, sieht man auch an den Preisen für den Roomba i7+ selbst. 1.199 Euro werden für das neue Modell inklusive Reinigungsbasis fällig. Wer auf diese verzichten kann (was man angesichts der Beutel echt machen sollte, das ist einfach nur Unfug), drückt den Preis auf 899 Euro. Für drei Beutel werden dann, wie erwähnt, 19,99 Euro fällig. Verfügbar ab dem 15. Februar bei ausgewählten Einzelhändler in Deutschland.

Die Beutel nehmen übrigens 30 Ladungen des Saugroboters auf, man kann sie also schon eine Weile nutzen. Dennoch hätte es da sicher wesentlich elegantere und umweltfreundlichere Lösungen gegeben, die dann gleichzeitig noch den Geldbeutel des Käufers schonen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Ich betreibe einen Botvac connected. Das entleeren des Behälters nervt. Nach maximal zwei Durchgängen ist der Behälter voll. Teilweise nimmt wer dann an Ende des zweiten Durchgangs schon keinen Schmutz mehr auf. Dieser fällt dann beim entnehmen des Behälters heraus. Damit habe ich dann Sauerei am Sauger und Sauerei am Mülleimer, wo ich den Dreck aus dem Behälter schütteln muss. Für mich sind Staubsauger mit Beutel die bessere Wahl und keinesfalls Mittelalter. Wenn man die Cleanbase auch unter dem Bett verstecken könnte würde ich den Roboter kaufen.

  2. Das mit dem Absaugen an der Ladestation hatte der Kärcher Saugroboter schon vor 10 Jahren…

    • ….und das hat einwandfrei und sauber funktioniert mit den Kärcher-Staubbeuteln. Ganz anders als beim Ecovacs R98, der es nicht mal schafft, den Behälter komplett abzusaugen, weshalb man nach jedem Durchgang doch händisch leeren muss. Vielleicht macht Roomba das ja besser.

  3. Holger Klöpper says:

    Wir haben seit einem Jahr den Ecovas Deebot R98, mit Absaugfunktion (ohne extra Beutel!) und sind äußerst zufrieden! Den konnten wir für 629€ als Vorführer erwerben. Angenehm leise, leicht zu reinigen. Nach 2-3 Komplettreinigungen (90m2) entleeren ich dann innerhalb einer Minute den Staubbehälter der Station. Die eingebaute Wischfunktion ist allerdings verbesserungswürdig.

  4. Wieso sollte man sich einen iRobot zulegen wenn man sich einen Xiaomi, der besser durch die Wohnung navigieren kann, kaufen kann ? Habe ich in letzter Zeit nie verstanden.

    • Da muss Du ja noch selber den Behälter entleeren… Ihhh… das ist ja unzumutbar, wenn er einem sonst schon die ganze Arbeit des Saugens abnimmt 😉

      Nur spaß. Wir haben auch seit bald 2 Jahren den Xiaomi (1.Gen) und sind immer noch total begeistert.
      Das Ausleeren vom Behälter ist ja auch nicht wirklich viel Arbeit. Man bekommt den ja gut raus, ohne alles daneben zu schütten. Das mit den extra Beuteln für den Roomba ist da echt ein Witz.

  5. Ingo Podolak says:

    Wir habe auch mehrere Xiaomi Gen.1 im Einsatz.
    Definitiv eine der besten Investitionen der letzten Jahre.
    Bei 94qm und alle 2 Tage fahren muss ich 1x pro Woche entleeren, was ich in Ordnung finde.
    Ich hoffe Xiaomi bring auch mal so eine Variante mit Basis die dann nur alle 1-2 Monate mal entleert werden muss.
    Das habe ich mir schon gewünscht bevor ich den 1. gekauft habe.
    Zum Preis von 1. Roomba würde ich allerdings eher 4 Xiaomi kaufen, also quasi 1xpro Raum dann muss ich auch nur alle paar Monate mal ausleeren.
    Da ich sehr viel Wert auf Müllreduzierung lege wäre ein Beutel definitiv ein KO Kriterium, vom Preis ganz zu schweigen.
    Mein manueller Sauger ist übrigendes ein Dyson, es kommt mir also nicht nur auf den Preis an sonder eher Preis/Leistung .

  6. Wenn man eine Hausstaub Allergie hat ist ein fester Behälter extrem unangenehm, denn man muss ihn ja auch in den Hausmüll entleeren, dabei fliegt immer was rum egal wie vorsichtig man es macht. So einfach Beutel raus, Lasche drüber und vorsichtig in den Müll legen. Geht ohne Probleme. Einen Dyson oder Roboter kann ich derzeit nicht entleeren ohne danach eine Packung Tempo weg zu rotzen.

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